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ZAPP über Netzsperren
Ok, das Video Du bist Terrorist ist zwar sehr gut gemacht, inhaltlich aber provokativ, polemisch und nicht den Fakten entsprechend. Der Beitrag vom NDR in der Sendung ZAPP zum Thema Netzsperren ist da deutlich fundierter und beruht vor allem auf Fakten. Es kommen unter anderem Franziska Heine (Initiatorin der Petition), Christian Bahls (Gründer von Mogis), Professor Thomas Hoeren und Holger Bleich (Redakteur der ct) zu Wort. Der Beitrag ist auch für alle interessant, die sich mit der Thematik bisher noch gar nicht befasst haben. (via)
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Der Dramaking im Wandel
Vielleicht hat es ja jemand gemerkt, aber ich habe längere Zeit kaum etwas geschrieben hier. Vielleicht liest inzwischen ja auch niemand mehr wirklich hier, wundern würde es mich nicht. Die Leserzahlen sind kontinuierlich runter gegangen, angesichts der Inaktivität natürlich auch gar kein Wunder. Nun werde ich sicher nicht wie üblich anfangen darüber zu schreiben, dass nun alles anders und vor allem besser wird. Erstens hätte das einen Hauch von Selbstüberschätzung und zweitens weiß ich auch gar nicht, ob ich das kann und will.
Was ich auf jeden Fall weiß ist was ich nicht will. Ich will nicht, dass das hier aufhört. Das ist ja zumindest schon mal etwas. Und ich habe auch mal etwas ganz schlaues gelesen. Ich weiß gar nicht mehr in welchem Buch es war, es ging da aber glaube ich um Beziehungen im Allgemeinen. Da stand irgendwo das wirklich gute und logische Zitat:
Wenn dich etwas an deinem Leben stört, dann ändere dein Leben.
Absolut korrekt, denn es wird niemand anderes für einen tun. Oft ist es ja so, dass man gar nicht so recht weiß, wie genau das Ziel aussehen soll. Aber jede Änderung ist zumindest schon mal ein kleiner Fortschritt.
Ich habe in den letzten drei Jahren sehr gut zugenommen, nachdem ich sehr viel abgenommen hatte. Das kann man jetzt Jojo-Effekt nennen. Im Prinzip ist es ja auch völlig egal, es reicht ja, dass es mich stört. Und da kommt das Zitat oben im Einsatz: Wenn es mich stört, muss ich es eben ändern. Simple as that. So habe ich vor einer Woche wieder mit Weight Watchers und Sport angefangen. Etwas über 20 Kilo sollen wieder runter, nach der ersten Woche sind 2,7 Kilo geschafft, der Start ist gemacht.
Das kuriose ist, dass es wirklich gut tut, sich gut anfühlt und es eigentlich nicht mal anstrengend ist. Mir war das drei Jahre lang klar. Erstaunlich, wie einfach man im Alltag solche Gedanken sehr weit beiseite und auf einen weiter zurückliegenden Termin schieben kann. Ich wollte sicher mehr als ein Dutzend Mal wieder anfangen, aber irgendwie habe ich immer eine Ausrede gefunden. „Nur noch fix die Süßigkeiten oben im Schrank alle machen und dann geht‘s los“ oder „Die Sache will ich noch fix vorher klären und dann wird gestartet“. Bullshit! Ich brauche für solche Sachen immer etwas Druck. Damals hat es mir schon geholfen, mich selbst öffentlich unter Druck zu setzen.
Und irgendwie wird das auch mit dem Bloggen wieder klappen, trotz Twitter, Familie und viel Arbeit. Und dann kommen über kurz oder lang auch die Leser wieder. Und so werden sich auch hier ein paar Sachen ändern. Das ist hier kein Kinomagazin, insofer ist es auch absolut nicht nötig, über jeden Film eine ellenlange Kritik zu schreiben. Ich brauche keine 5000 Zeichen um zu erklären, dass Fast & Furious 4 eine in jeder Hinsicht durchschnittlicher Film ist. Das ist hier auch kein Archiv für irgendwelche Pressemeldungen und das ist auch keine Newsseite. Hier geht es um meine persönliche, private Meinung und die kam einfach ein bisschen arg kurz in den letzten Monaten.
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Online-Demo gegen Internet-Zensur
Auch ich unterstütze die Online-Demo von Spreebick zur Internet-Zensur.
Alsos bleibt das Blog hier heute leer. Inzwischen ab zu Spreeblick, mitmachen und weitersagen.
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Ein ♥ für Blogs
Kai vom Blog Stylespion möchte gerne von möglichst vielen, die jeweiligen deutschsprachigen Lieblingsblogs lesen. Das fällt mir zunehmend schwerer, da ich immer mehr englischsprachige Blogs lese. Aber für eine kleine, feine Auswahl sollte es reichen:
War glaube ich eines der ersten Blogs, die ich regelmäßig gelesen habe. Dann habe ich irgendwann damit aufgehört und wieder zurück gekommen, als es auf einmal um Babykotze
Fabian arbeitet als Redakteur bei der GameStar, war mal Laiendarsteller in einer Nachmittags-Richtershow und schreibt wirklich lustige Artikel in seinem Blog und zwar nicht nur über Spiele.
Thwidra “kenne ich” eigentlich aus einem Forum. An seinem Blog gefallen mir vor allen seine Beiträge über TV-Serien. Bei einigen reicht mir schon seine Beschreibung und ich habe sofort das Gefühl, ob die Serie was für mich ist oder nicht. Lost-Fans sollten sich unbedingt seine Fragen & Angtworten zu jeder Season anschauen, großartige Arbeit.
Lacht nur, aber den Wortvogel habe ich erst für mich entdeckt, als er seine Erlebnisse zu Lotta in Love geschrieben hat. Aber seit dem bin ich dabei und mag einfach die für mich immens interessante Themenauswahl.
Alex hat mit seinem iPhoneBlog genau den richtigen Zeitpunkt getroffen, um damit zu starten und seit Beginn bin ich als Leser dabei. Und er schafft es immer wieder, interessante Themen zu meinem absoluten Lieblings-Gadget zu liefern.
Gehört hier eigentlich nicht so wirklich rein, weil er sich primär um Podcasts und weniger um Blogs handelt, spielen aber doch für mich doch eine sehr wichtige Rolle. Eigentlich hatte ich das Thema Podcasts für mich beerdigt, da diese entweder zu lang oder zu uninteressant sind. Sowohl BuS als auch GuS sind die große Ausnahme. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer Länge höre ich jede Woche rein.
Oft auf der Strecke Hannover-Frankfurt oder halt zurück. Die Themen treffen genau meinen Nerv, einfach ein paar sympathische Jungs (OK, inzwischen auch mit Frau), die locker entspannt über wunderbare Geek-Themen reden. Irgendwann muss ich mich mal bei GuS einschleichen
Wenn man Apple-Hardware verwendet, dann führt eigentlich kein Weg am FSCKLog vorbei. Im Gegensatz zu vielen anderen Apple-Blogs bringt Leo eigentlich immer Fakten und hält sich mit Gerüchten zurück. Und das habe ich mit der Zeit einfach zu schätzen gelernt. Auch gerade in Hinblick auf die iPhone-Tarife wurde ich da immer bestens informiert.
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Ein ♥ für Blogs

Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen – das darf dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.
Sehr schöne Idee vom Stylespion. Morgen also einfach einen entsprechenden Artikel mit euren Lieblingsblogs posten. Trägt sicherlich prima dazu bei, ein paar neue Perlen zu entdecken und seine Blogroll mit interessanten Blogs zu erweitern. Also los, mitmachen.
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Wordpress 2.7 ist da
Irgendwann in der Nacht von gestern auf heute wurde die Version 2.7 (Codename Coltrane) von Wordpress veröffentlicht. Das ist insofern erwähnenswert, da das Backend ein komplett neues Layout bekommen hat. Bei mir lief das Update ohne Probleme, trotz zahlreicher Plugins. Wer sich da lieber vorher informieren möchte um kein Risiko einzugehen, einfach hier schauen:
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Kloß im Hals
Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass mich nicht mehr viel schocken kann, doch vorhin wurde ich aufmerksam gemacht auf dieses Weblog. Dort schreibt Andrea über ihren Mann Michael. Michael ist ein an Krebs erkrankter Familienvater und gilt als “austherapiert”. Allein das Wort ist schon so unsagbar furchtbar. Hoffnung hatten die beiden in eine spezielle Therapie, die jedoch mit etwa 18.000 Euro zu Buche schlagen sollte. Nach Veröffentlichung ihrer Geschichte kam das Geld durch Spenden tatsächlich zusammen. Im Weblog berichtet Andrea seit dem über die Fortschritte und Rückschläge.
Ich kenne die beiden nicht wirklich, befand mich aber selbst mal in einer sehr bedrohlichen Situation. Und als ich da jetzt so einige Beiträge gelesen habe, steckte mir ein mächtig großer Kloß im Hals und die Tränen stiegen in die Augen. Ich bewundere diese Frau, die insbesondere in so einer schweren Zeit zu ihren Mann steht. Eine Eigenschaft, die leider nicht mehr weit verbreitet ist.
539 Tage ging der Kampf, bis zu dem Tag, als klar war, dass es nichts mehr zu kämpfen gibt. Ist das nicht verrückt? Was für eine lange Zeit, und was in der Zeit alles passiert ist. Ich wundere mich selber immer wieder, wie wir das eigentlich alles aushalten konnten. Aber wir sind reingewachsen, so wie man z.B. auch in alles reinwächst, wenn man das erste Kind bekommt. Oder so. Irgendwie.
Michael geht es verhältnismäßig gut, wenn man noch von ‘gut’ reden kann. Wir hatten einen so schönen Nachmittag gestern, ohne Tränen und mit vielen blöden Witzen. Wir haben uns geschworen, in all dem Mist nicht auch noch den Humor zu verlieren. Manchmal muss man sich eben gegenseitig daran erinnern.
Was muss das für eine Situation sein? Wo man den eigenen Kindern erklären muss, dass der Papa bald nicht mehr da sein wird. Ich mag da nicht wirklich drüber nachdenken, es tut nur weh. Und wenn ich vor etwas wirklich Angst habe, dann vor dem Sterben.
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Habari: Alternative zu Wordpress
Ich habe es in letzter Zeit sehr häufig gelesen: Man nutzt Wordpress, weil es a) alle tun und b) eine aktive Community hat. Da Wordpress inzwischen aber ein Riesenprojekt ist, haben immer mehr Leute die Nase voll davon. Darunter waren auch ein paar sehr clevere Köpfe der Wordpress-Community. Darunter zum Beispiel Michael Heilemann, der das bekannte K2-Theme für Wordpress gemacht hat.
Von ihm stammt das User Interface zu Habari, einer neuen Wordpress-Alternative, die ich auch in der sehr frühen Version sehr gelungen finde. In seinem Screencast zeigt er ausführlich das Habari Backend. Wer mit einem Wechsel liebäugelt: Es gibt einen Importer für Wordpress-Blogs. Mir gefällt an Habari besonders gut, dass es den Schwerpunkt aufs Schreiben legt und jeglichen unnötigen Ballast ausblendet oder gar nicht erst anbietet. Zudem ist dank Plugins sehr modular.
Ich persönlich hatte überlegt umzusteigen, werde jedoch noch ein paar Versionen abwarten. So ganz problemlos lief meine Test-Installation nämlich nicht. Aber das liegt sicher noch an der frühen Version.
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Ich bin wieder hier… in meinem Revier
So, jetzt habt ihr genug Ruhe vor mir gehabt. Wie hier schon angeführt habe ich mich ein wenig mit Photoshop und CSS beschäftigt und damit zuletzt viel herum probiert. Dabei ist auch das aktuelle Layout hier entstanden, mit dem es jetzt wieder losgeht.
Wie immer sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, aber zu einem Reboot gehört ja auch irgendwie ein “boot”.
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Reboot
Ich hatte es hier schon Mal angesprochen, das mit dem Bloggen ist nicht mehr das gleiche wie noch vor z.B. einem Jahr. Dem aufmerksamen Leser wird dies schon längst aufgefallen sein, schon anhand der nicht mehr vorhandenen Post-Frequenz. Nachdem ich nun einige Zeit darüber nachgedacht habe, bin ich mir zumindest mit einer Sache schon Mal sicher: Es wird hier weitergehen, ich weiß nur noch nicht genau wie.
Ich habe nicht mehr so viel Zeit wie dies noch früher der Fall war. Die Arbeit nimmt sich einen gehörigen Teil und nach manchmal zehn, zwölf Stunden am Rechner fehlt dann auch irgendwie die Lust und Motivation noch etwas kreatives zu schreiben. Außerdem sind da noch Familie und andere Hobbys, die alle einen gewissen Teil der Zeit benötigen. Ich werde mir jetzt erstmal die Zeit nehmen, mir alles genau zu überlegen und dann einen richtigen Reboot zu machen.
Ich habe in der letzten Zeit für meine Verhältnisse relativ viel Wissen in Sachen CSS, HTML und Photoshop angelesen bzw. angeschaut und werde mir erstmals ein von Grund auf eigenes Layout selbst basteln. Übrigens auch ein Grund, warum hier ständig irgendwas wechselt. Ich fühlte mich nie wirklich wohl, es fehlte jedoch das nötige Wissen, es selbst zu machen. Meine Skills reichten nur dafür aus, irgendwas bestehendes abzuändern.
Wenn ich jetzt mal versuche, etwas vorherzusagen, dann wird es denke ich einfach eine Spur persönlicher. Das Themenspektrum würde ich – neben dem eigenen privaten natürlich – bei Film, Games, Web, Technik und Apple sehen. Mit den Filmkritiken bin ich hier schon länger nicht mehr glücklich. Filme kann man eben nicht mit einer objektiven Messlatte beurteilen. Insofern wird es da – wenn ich die denn weitermache – deutlich subjektiver und weg vom konventionellen Review-Schema.
Manchmal ist eben wirklich so, dass man zwei Schritte zurückgehen muss, um einen wieder nach vorne zu machen. Allein bei diesen ganzen Vorbereitungen habe ich schon mehr Spaß als zuletzt beim reinen Bloggen. Und jetzt mache ich weiter das Backup von meinem Flickr-Stream, bevor da alles in die Tonne wandert.
Frisch kommentiert
What I'm Doing...
- 15 von 24 Kategorien richtig getippt. Ich hab's ja doch nicht verlernt :) 5 days ago
- @probek Japp, werde es mir dieses Jahr wohl wieder bis zum bitteren Ende geben, auch wenn ich einige Filme noch nicht gesehen habe. in reply to probek 1 week ago
- @probek Besten Dank für die "Einladung". Habe meine Tipps gerade abgegeben. Bist du "live" dabei? in reply to probek 1 week ago
- Just started using Droplr, an app for Mac. Check it out at http://droplr.com 1 week ago
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