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Compliance

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Meine letzte Filmkritik hier ist, ich musste gerade nachsehen, schon gut vier Jahre her. Ich wusste nicht mal mehr, wie die Kritiken hier zuletzt aufgebaut waren. Eine Kritik zu „The Hobbit“ kann ich mir im Normalfall ja auch sparen, wenn ich ihn, wie die meisten, ohnehin gut finde. Interessant sind da ja eher gegensätzliche Meinungen zur Allgemeinheit oder Empfehlungen für kleine Filme, die sonst gerne mal übersehen werden.

Compliance ist einer dieser Filme. „Beruht auf einer wahren Begebenheit“ ist inzwischen ja eher ein Grund, einen Film nicht zu schauen. Hier sollte der geneigte Filmfreund jedoch eine Ausnahme machen. Sandra, Leiterin eines fiktiven Fast-Food-Restaurants, steht enorm unter Druck. Eine Lieferung Bacon ist nicht rechtzeitig angekommen, die Mitarbeiter müssen entsprechend instruiert werden. Die junge Becky bringt Sandra ohnehin mit ihrer jugendlichen Einstellung zur Weißglut. Ihre Jugend und Schönheit erinnern Sandra an ihr vergleichsweise langweiliges Leben in der Midlife-Crisis. Mitten in diesem Trubel erhält Sandra einen Anruf von einem Polizisten. Dieser beschuldigt Becky, eine Kundin bestohlen zu haben. Becky streitet alles ab. Der Polizist, der gerade unabkömmlich ist, stellt die beiden Frauen vor die Wahl: Becky wird entweder verhaftet und bis zur Klärung über Nacht in der Zelle bleiben oder Chefin Sandra nimmt eine Leibesvisitation vor.

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The International

international.jpgInhalt:

Interpol-Agent Louis Salinger beobachtet bei aktuellen Ermittlungen, wie sein Partner nach einem Informantentreffen direkt vor ihm tot zusammenbricht. Zusammen mit einer New Yorker Staatsanwältin nimmt Salinger die Ermittlungen auf. Hinter all dem scheint die International Bank of Business and Credit zu stecken. Die Jagd nach der Wahrheit führt die Ermittler von Berln über Mailand und New York schließlich zum Showdown in die Türkei.

Kritik:

Wirklich überzeugender Thriller von Tom Tykwer. Natürlich hat Tykwer sehr viel Glück mit der Wahl seiner Schurken. Der Film wurde vor der Bankenkrise gedreht und die aktuellen Ereignisse spielen ihm dabei natürlich ungewollt in die Karten. Natürlich ist es ziemlich übertrieben eine Verschwörungstheorie zu spinnen über Banken, die mittels Waffendeals den Ausgang von Krisen kontrollieren wollen. Aber vermeintlich seriöse Anzugträger als skrupellose Killer darzustellen ist nie verkehrt.

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The Taking of Pelham 1 2 3 Trailer

Ich habe gerade den Trailer zum Remake von The Taking of Pelham 123 gesehen. Warum haben eigentlich wirklich alle Filme von Tony Scott den absolut gleichen Look? Nicht, dass das wirklich schlecht wäre, aber ein bisschen mehr Abwechslung dürfte es dann schon sein. So darf man sicher einen guten Thriller erwarten, der stark von seinen beiden Hauptdarstellern leben wird: Denzel Washington und John Travolta. Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf, da ich das Original schon sehr gerne gesehen habe. (via)

DirektPelham

Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat (Valkyrie)

valkyrieInhalt:

Wir befinden uns mitten im Zweiten Weltkrieg. Der deutsche Oberst Graf von Stauffenberg erkennt, dass das Treiben der politischen Führung das Land in den Ruin stürzen werden. Er schließt sich der Widerstandsbewegung an, die ein Attentat auf Adolf Hitler plant. Unter seiner Teilnahme entsteht der Plan dafür: Mit Hilfe des Notfallplans „Operation Walküre“ soll eine Schatten-Regierung nach Hitlers Tod eingesetzt und die SS unter Kontrolle gebracht werden. Doch selbst der beste Plan ist darauf angewiesen, dass alles perfekt abläuft. Die Geschichte lehrte uns, dass dies hier nicht der Fall war.

Kritik:

Bei der Betrachtung von Operation Walküre lassen wir mal die ganze Scientology-Geschichte um Tom Cruise beiseite. Ich mag nicht wirklich darüber nachdenken, ob ein bekennender Scientologe einen Helden des deutschen Widerstandes spielen darf. Im Prinzip ist mir persönlich egal, was Tom Cruise in seinem Privatleben macht. Als Schauspieler hat er durchaus seine Qualitäten. Das größte Problem von Walküre ist, dass jeder das Ende kennt. Es ist keine Spoiler-Warnung nötig, wenn man verrät, dass Hitler das Atttentat überlebt und die Widerständler am Ende hingerichtet werden.

Im Gegensatz zu anderen Filmen mit ähnlicher Problematik schafft es Walküre jedoch nicht, Spannung aufzubauen oder gar zu unterhalten. Titanic hatte trotz unweigerlichem Untergang des Schiffes eine schöne Romanze. The Queen hatte eine großartige Hellen Mirren und Thirteen Days hatte ein exzellentes Drehbuch. Walküre hat leider nichts vergleichbares in die Waagschale zu werfen, insofern bleibt allenfalls ein solide inszenierter Thriller von Bryan Singer zurück.

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