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iPhone Nachlese

Johnny von Mobile Macs war heute bei der Telekom-Ankündigung zum iPhone vor Ort. Der Erfahrungsbericht mit dem iPhone klingt wirklich gut:

Da es genug Zeit zum Testen des Geräts gab: Nach einer Viertelstunde mit dem iPhone kann ich jede Begeisterung verstehen, allein der Screen ist eine Sensation. Auch EDGE statt UMTS stört mich seit heute nicht mehr, der Live-Test (WLAN abgeschaltet) brachte völlig zufriedenstellende Ergebnisse auch beim Vorhören der iTunes-Songs oder beim Laden von Videostreams, und wenn es tatsächlich der Batterielebensdauer hilft, kann ich damit leben. Das iPhone wechselt ohne nötigen Nutzer-Eingriff automatisch in verfügbare T-Com-Hotspots. Die Tatstatur ist gewöhnungsbedürftig, aber das ist die von meinem aktuellen N95 auch.

Außerdem ist deutsche Apple-Seite nun um Infos zum iPhone reicher.

iPhone: Ab 09. November für 399 Euro

iPhoneNachdem es ja bereits für England angekündigt wurde, gab es nun heute Details zum deutschen Verkaufsstart des iPhone. Steve Jobs selbst gab eine kleine Pressekonferenz mit Telekom-Chef René Obermann. Exklusiver Partner ist also wie erwartet T-Mobile, das iPhone bekommt einen Sim-Lock. Das wird die Hacker-Szene natürlich anspornen. Der Preis liegt wie zu erwarten war bei 399 Euro für das Modell mit acht GB.

Die interessantesten Infos gab es leider nicht: Was sollen die Tarifen kosten. Bekannt ist nur, dass es spezielle Tarife für das iPhone geben wird. Darin enthalten soll die Nutzung der etwa 20.000 Telekom-Hotspots sein. Details zu den Tarufen soll es dann erst kurz vor der Markteinführung geben.

Porn Wars

So ist das also. Arcor hat drei Sexseiten für die eigenen Kunden gesperrt. Grund dafür war die Aufforderung einer deutschen Erotikfirma, die ebenfalls ein Videoportal im Netz betreibt. Der feine Unterschied dabei: Die deutsche Firma hält sich an die deutsche Gesetzgebung. Demnach muss man sich per PostIdent-Verfahren für den Dienst freischalten lassen und seine Volljährigkeit nachweisen. Bei den gesperrten amerikanischen Seiten reicht ein einfacher Mausklick, um an das heiße Material zu kommen.

Machen wir uns nichts vor. Das was Arcor da tut ist sicherlich keine Zensur. Nach deutschem Recht sind die Angebote von z.B. YouPorn klar illegal. Neben diversen Urheberrechtsverstößen halten sich diese Angebote auch nicht an den Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Und ich kann natürlich auch die deutsche Sexfirma verstehen, die aufgrund der Einhaltung der deutschen Gesetze finanzielle Nachteile hat und deutlich an Reichweite verliert.

Was ich ein bisschen komisch finde ist die Bereitwilligkeit, mit der Arcor dieser Sperrung der amerikanischen Seiten zugestimmt hat. Die Telekom z.B. hat dies nämlich nicht getan und wartet auf eine behördliche Anordnung. Ob Arcor das Ganze vielleicht ein ganz klein wenig gelegen kam? Schließlich bietet Arcor ebenfalls Sexfilme gegen Bargeld an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Die unendliche Geschichte: DSL für den Dramaking

Wenn ich jetzt zu Hause und darauf angewiesen wäre, dann würde mich die Posse meines DSL-Anschlusses gerade so richtig aufregen. Die Chronik der Ereignisse:

  • August 2006: Bestätigung von 1&1, dass DSL bei mir in der KW40 geschaltet wird
  • September 2006: Verlegung des Termines auf die KW41
  • September 2006: Drosselung des Auftrages von DSL 16.000 auf DSL 6.000 aufgrund technischer Beschränkungen
  • Anfang Oktober 2006: Telekom schickt Splitter Nummer 1
  • Mitte Oktober 2006: Telekom schickt Splitter Nummer 2
  • Mitte Oktober 2006: 1&1 bucht aus Spaß 19,90 Euro von meinem Konto ab, Bankverbindung ist offenbar korrekt angekommen
  • Mitte Oktober 2006: Zarter Anruf bei 1&1: Was ist denn los? – Wir wissen es auch nicht, wir rufen zurück
  • Mitte Oktober 2006: Erneuter Anruf bei 1&1: Was macht der Rückruf? – Wir wissen es auch nicht, wir rufen zurück
  • Mitte Oktober 2006: Energischer Anruf bei 1&1: Hallo wach? Die Telekom ist unfähig, wir rufen da mal an.
  • Mitte Oktober 2006: Telekom bestätigt schriftlich Schaltungstermin am 20. Oktober 2006
  • Mitte Oktober 2006: Die Kaufmännische Hotline bei 1&1 ist ein Phantom und dauerbesetzt. Die ungeklärten 19,90 Euro sind immer noch ungeklärt.
  • Ende Oktober 2006: Immer noch keine Hardware von 1&1, dafür zwei Splitter, ich bin zu einem Tausch bereit: Telekom-Splitter gegen 1&1-Modem. Niemand will.
  • Ende Oktober 2006: Bei 1&1 dauert die Betriebsfeier an, dauerbesetzt, aber die Warteschlange kostet ja auch.
  • Anfang November 2006: Die 19,90 Euro sind immer noch ungeklärt, dank unermesslicher Dreistigkeit und dem Bauerntrick Lastschriftrückgabe wieder meine.
  • Anfang November 2006: Im 1&1 Customer Control Center taucht eine Rechnung auf per 01.11.06 über 0 Euro für eine DSL-Flatrate für den Zeitraum 24.10.2006 bis 24.11.2006. Von Hardware immer noch keine Spur.
  • Anfang November 2006: Kundensupport bei 1&1 offenbar immer noch im Delirium, niemand geht ans Telefon außer das Band.

to be continued…

Eins muss ich ja sagen: ISDN war zwar langsamer, aber es funktionierte und die Hardware musste man auch selbst besorgen.

Der Start ins neue TV-Zeitalter

Das haben sich die Telekomiker sicher anders vorgestellt. Für satte 50 Millionen Euro hat die Telekom die Internet-Übertragungsrechte der Fußball Bundesliga eingekauft. Für das Produkt IPTV, das am Wochenende auf Sendung gehen wird, haben sich laut Süddeutscher Zeitung satte 43 Kunden eingefunden. Damit sind mit der Produktion der Sendung auf Seiten von Premiere wohl mehr Leute beschäftigt als später überhaupt zuschauen. Offiziell will die Telekom keine Kundenzahlen bekannt geben. Verständlich wie ich finde.