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Endlich: Samba de Amigo für Wii

Das wäre ja beinahe an mir vorbei gegangen: Im Sommer erscheint Samba de Amigo für den Nintendo Wii. Wurde zwar schon im vergangenen Herbst angekündigt, mir fiel es eben gerade erst auf, als eine Pressemeldung von Sega mit neuen Bildern kam. Für alle, die Samba de Amigo noch nicht kennen: Es handelt sich dabei um ein Party-Rhythmus-Game, das mit einem besonderen Controller gesteuert wird: Maracas-Rasseln. Das sieht dann ungefähr so aus:

YouTubeDirektSamba

OK, am Wii werden die coolen Dreamcast-Rasseln sicher durch Wiimote und Numchuck ersetzt, funktionieren wird es dennoch. Ich freu mich riesig drauf.

Kindergeburtstag: Chaos pur

Eigentlich müsste ich jetzt drei rote Kreuze am Kalender machen, der Kindergeburtstag liegt hinter uns. Wir haben die Abmachung mit Junior, dass er so viele Kids einladen darf, wie er alt ist. Dieses Jahr also acht. Zwei Kinder kamen nicht, bleiben also inklusive Junior sieben Racker, darunter zwei Mädchen. Ist es durch die zwei Ausfälle ruhiger geworden? Nicht wirklich. Es ist nahezu unglaublich, in welcher Lautstärke sich Kinder untereinander unterhalten. Auch fast unglaublich: Kindergeburtstage haben sich in den letzten 25 Jahren kein Stück verändert. Was damals zog, zieht auch heute noch.

Besonders gut kamen die lustigen Spielchen an, die wir organisiert haben. Zum Auspowern wurden draußen jeweils zwei Kids an den Füßen zusammen gebunden, um dann ein Wettrennen zu bestreiten. Klappte natürlich nicht wirklich, die Kids haben mehr auf dem Boden gelegen als das sie gelaufen sind. Aber wenn man acht Jahre alt ist, ist das ein riesiges Vergnügen. Danach kamen die Spiele, die mir als Organisator diebisch Spaß gemacht haben. Vielleicht kennt der eine oder andere noch den berühmten Mehlberg. Dabei wird in einer Schale ein Haufen Mehl getürmt. Auf die Spitze kommt ein Gummibärchen. Reihum muss jeder einen vollen Löffel Mehl abschöpfen. Derjenige, bei dem das Gummibärchen sich bewegt, muss es mit dem Mund rausnaschen. Herrliche Geistergesichter waren das Ergebnis. Ein echter Partykracher.

Mir hat das Bücher riechen noch viel besser gefallen. Den Kindern hatte ich erzählt, dass man Bücher ja auch am eigentümlichen Geruch erkennen kann. So zeigte ich ihnen drei Bücher, von denen sie sich den Geruch einprägen sollten. Kind um Kind wurde mit verbundenen Augen ins Wohnzimmer geführt, um die Bücher zu erriechen. Das letzte hatte ich jedoch mit einer Schale kaltem Wasser ausgetauscht. Ein Mordsspaß, der selbst dem „Opfer-Kind“ riesig Spaß gemacht hat.

Erwähnen muss ich noch, dass Kids nichts drauf haben. Im Negerkusswettessen hatte ich keine ernstzunehmenden Gegner – außer meiner Schwester. Zum Abschluss gab es dann noch Pommes und Chicken Nuggets, aber zum Essen haben Kinder auf so einer Feier sowieso keine Zeit. Kein Wunder, schreien und essen gleichzeitig kann ja auch kaum gehen. Und so war das ganze dann auch kurz vor meinem Hörsturz dann auch wieder beendet. Alle Kids waren sehr happy. Junior schlief zumindest so fix ein wie lange nicht. Und als Erinnerung gab es auch ein hübsches Gruppenfoto.

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Am vergangenen Sonntag habe ich meinen 34. Geburtstag gefeiert. Eigentlich war gar keine Feier geplant. Der Umzug riss ein großes Loch in die Haushaltskasse und es gibt auch sicherlich bessere Anlässe zu feiern als der eigene fortschreitende körperliche Verfall. Umso mehr habe ich mich über die zahlreichen Überraschungsgäste gefreut, die die beste Freundin der Welt (TM) eingeladen hatte. Mir war gar nicht bewusst, dass ich ein dermaßen breites Kreuz habe, dass man dahinter solche konspirativen Verschwörungen planen kann.

Im Nachhinein muss ich ja lachen, wie schwer ich ihr das alles gemacht habe. Geplant war zunächst nur Kaffeetrinken, aber spontan entschied ich, dass wir an diesem Tage grillen. Ich kann mir vorstellen, wie kurzfristig alle Pläne hinter meinem Rücken wieder umgeworfen werden mussten. Hinter dem Rücken ist insofern schwer, als dass ich für meine Arbeit ja nicht das Haus verlasse. Einen Tag vor meinem Geburtstag entschied ich mich dann um und wollte auf einmal nicht mehr grillen. Rückblickend erklärt sich nun der panische Blick bezüglich meines Wunsches.

Am Donnerstag kam ich auf die clevere Idee, mir dieses Bild als Poster bestellen zu wollen. Es handelte sich dabei um genau die Überraschungsidee, die die beste Freundin der Welt (TM) für mich am Montag zuvor bestellt hatte. Ihr seht, es ist nicht so einfach, mich überraschen zu wollen. Aber es hat ja doch noch geklappt. Ich habe mich über die Geschenke und die Besuche sehr gefreut. Vielen Dank allen. Ganz besonders natürlich über die hübscheste Sonnenbrille der Welt, die ein kleines Vermögen gekostet hat. Jetzt fehlt nur noch Sonne.