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Paris-Woche: Die Frauen

Alle Damen halten sich jetzt bitte die Hände vor die Augen oder lesen im nächsten Beitrag weiter, denn es folgen ein paar chauvinistische Eindrücke aus Paris. Viele Freunde hatten mich gebeten, einen Blick auf die dortige Damenwelt zu werfen. Aus genau diesem Grunde, also streng wissenschaftlichen und rein demoskopischen Zwecken habe ich dies auch getan. Denn Olly geht ja als investigativer Journalist auch dahin, wo es weh tut.

Denn Olly geht ja als investigativer Journalist auch dahin, wo es weh tut.

Paris hat in dieser Hinsicht extrem viel zu bieten, vor allem nicht nur (aber auch) Französinnen. Paris ist eine multikulturelle Stadt und das schlägt sich auch in der Angebotspalette des anderen Geschlechtes nieder. Vor allem extrem hübsche Asiatinnen, Farbige oder eben wirklich niedliche Französinnen verwöhnen das Auge des Chauvinisten interessierten Touristen. Dabei sind es nicht nur die jüngeren Altersklassen die begeistern, auch in den mittleren Altersschichten lässt man sich dort nicht gehen und zwängt sich in gewagte Outfits. Besonders der kurze Rock in Verbindung mit hohen Stiefeln und einem geradezu riskant-kurzem und beinahe hautengem Oberteil sind der absolute Renner. Hier typische Stilsünden wie Arschgeweihe und Strings die beinahe bis über das Schulterblatt reichen sind dort erfreulich selten anzutreffen. Also auch unter diesem Gesichtspunkt ist Paris eine Reise wert.

Paris-Woche: Lifestyle

In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt, wie es mir in Paris gefallen hat und ich kann nur sagen: Sehr gut. Am meisten beeindruckt hat mir der Lebensstil der Franzosen. Insgesamt erschienen mir die Leute weniger gestresst und einfach offener für das Schöne im Leben. Es hat mir unheimlich gefallen, sich abends einfach in eine Brasserie in einer der kleinen Straßen zu setzen und die Zeit einfach laufen zu lassen und bei einem kleinen Imbiss und einem Getränk nach Wahl zu entspannen und nur in die Gegend zu schauen. Wohim nan schaut sieht man Menschen, die das Leben offenbar genießen anstatt sich einen Kopf zu machen, was wohl morgen sein wird.

Ich habe lange nicht mehr so einen Sprachen-Misch-Masch erlebt, wie an diesem Wochenende in Paris. Schon in der Metro kam ich mir zeitweise vor, als wenn die Fernbedienung meines Sat-Recievers verrückt gespielt hätte, und zwischen allen Senden wild hin und her zappt. In der Gegen von Montmatre ist das besonders ausgeprägt. Viele sagten mir vor meiner Reise, dass ich mir dieses Künstlerviertel unbedingt ansehen sollte. Ich war enttäuscht. Es handelt sich dabei eher um eine Touristen-Ecke, bei der ein Souvenirladen neben dem nächsten steckt. Aber es gibt die bunte Palette sämtlicher Nationen, was diesen Fleck dann doch wieder etwas interessant macht.

Wenn ich früher an Frankreich gedacht habe, musste ich immer an Männer mit Baskenmütze denken, die ein Baguette unter dem Arm tragen. Dann habe ich mir eingeredet, dass dies wohl nur ein Vorurteil ist. Aber nun habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen, dass dies dort wirklich so ist. Es gehen keine zehn Personen an einem vorbei, ohne dass mindestens eine davon ein Baguette unter dem Arm hat. Zunächst dachte ich, dass diese Leute gecastet werden, um diese Urban Legend für Touristen aufrecht zu erhalten. Weit gefehlt, so wie der normale Deutsche nicht ohne schlechte Laune das Haus verlässt, tut es der Franzose offenbar nicht ohne Baguette. Die sind übrigens wirklich so schmackhaft, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Brasserie

Au revoir Paris!

Ein ereignisreiches, interessantes, bewegendes und kaum zu toppendes Wochenende liegt hinter mir. Vor ca. 60 Minuten bin ich endlich wieder zu Hause eingetroffen. Am Donnerstagabend war ich via Frankfurt Richtung Paris aufgebrochen, um dort das Europa-HQ von Blizzard Entertainment und natürlich auch diesese sagenhafte Stadt zu besuchen. Was soll ich sagen, der Trip hat meine kühnsten Erwartungen noch übertroffen. Aber dazu später mehr, viel mehr. In der Zwischenzeit sage ich nur: Blizzard Entertainment, Champs-Élysées, Arc de Triomphe, Tour Eiffel, Seine, Montmartre, Sacré Coeur, Notre-Dame, Metro, Montparnasse, tausend kleine Cafés und Brasserien und lasse eines meiner etwa 300 Bilder wirken. Wie gesagt, viel mehr in den kommenden Tagen, ich muss das erstmal sacken lassen.

Eifelturm bei Nacht

Paris Calling

Gleiche werde ich mich mit der Deutschen Bundesbahn Richtung Frankfurt aufmachen und die Nacht verbringen. Morgen früh um 9.15 Uhr geht unser Flieger nach Paris, wo wir dann um die Mittagszeit im Europa-Hauptquartier von Blizzard Entertainment ankommen und eine nette Führung bekommen werden. Danach haben wir noch sehr viel Freizeit und können Paris unsicher machen. Zurück geht es am Sonntag (spätnachmittags). Ich weiß nicht, ob ich mich mal von da melden kann, aber auf jeden Fall werde ich viele Bilder machen. Seid schön brav in der Zwischenzeit!