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Oscar 2009: Die Gewinner

Nach der ca. der ersten Hälfte hatte ich keine Lust mehr und habe mich ins Bett gehauen. Die Zusammenfassung bei Anke hat mir dann heute gereicht, wie immer großes Tennis. Slumdog Millionaire ist mit acht Auszeichnungen der große Gewinner des Abends. Benjamin Button folgt mit drei und dahinter The Dark Knight und Milk mit je zwei Auszeichnungen.

Ich freue mich für Kate Winslet, die es wirklich verdient hat, auch wenn sie mit in Zeiten des Aufruhrs besser gefallen hat. Dickes Sorry an Hugh Jackman, was ich noch gesehen habe, hat mir wirklich gut gefallen. Danke auch an Probek für’s Tippspiel. Mit 15 Treffern bin ich zufrieden.

Best Picture: “Slumdog Millionaire”
Best Director: Danny Boyle, “Slumdog Millionaire”
Best Actor: Sean Penn, “Milk”
Best Actress: Kate Winslet, “The Reader”
Best Supporting Actor: Heath Ledger, “The Dark Knight”
Best Supporting Actress: Penelope Cruz, “Vicky Cristina Barcelona”
Best Adapted Screenplay: “Slumdog Millionaire”
Best Original Screenplay: “Milk”
Best Art Direction: “The Curious Case of Benjamin Button”
Best Cinematography: “Slumdog Millionaire”
Best Costume Design: “The Duchess”
Best Film Editing: “Slumdog Millionaire”
Best Makeup: “The Curious Case of Benjamin Button”
Best Music (Original Score): “Slumdog Millionaire”
Best Music (Original Song): “Jai Ho” from “Slumdog Millionaire”
Best Sound Editing: “The Dark Knight”
Best Sound Mixing: “Slumdog Millionaire”
Best Visual Effects: “The Curious Case of Benjamin Button”
Best Animated Feature Film: “WALL-E”
Best Foreign Language Film: “Departures”
Best Documentary Feature: “Man on Wire”
Best Documentary Short: “Smile Pinki”
Best Short Film (Animated): “La Maison en Petits Cubes”
Best Short Film (Live Action): “Toyland”

Meine Oscar-Tipps 2009

Ich wurde in der letzten Zeit oft gefragt, wo denn eigentlich das jährliche Tippspsiel hier bleibt. Das ist eine gute Frage, auf die ich zumindest eine kurze Antwort habe: Es findet nicht statt. Vermutlich hätte ich es wie üblich gemacht, im kleinen, feinen Rahmen ohne viel Tammtamm. Aber wie so oft kamen dann viele Dinge zusammen:

Ich war von Filmen im Allgemeinen und vom Kino im Speziellen einfach total übersättigt. Eine Zeit lang war ich mindestens drei Mal die Woche im Kino und hab mir dort jeden Käse einmal und alles andere sogar zwei Mal angesehen. Irgendwann kommt dann unweigerlich der Punkt, wo einem das alles nur noch auf den Sack geht. Inzwischen habe ich das alles super in den Griff bekommen. Auch wenn ich zwischenzeitlich nichts mehr für Kinobesuche zahlen muss, schaue ich nur noch das, was mich wirklich interessiert und einen Kinobesuch rechtfertigt. Fertig.

Schon letztes Jahr war die Oscar-Verleihung eine absolut belanglose, furchtbar zähe Veranstaltung ohne jegliche Höhepunkte. Keine emotionalen Ausbrüche wie einst von Halle Berry oder Cuba Gooding Jr. Das war immer das, was den Oscar für mich ausgemacht hat. Dieses Jahr soll ja die Show überarbeitet (entschlackt) werden. Ich glaube nicht, dass Hugh Jackman das so hinbekommt, dass es mir wieder Spaß machen wird.

Meine Ex-Podcast-Kollegen von Nerdtalk haben ein eigenes Oscar-Tippspiel hochgezogen, dass dank großer Werbung auf viel Anklang stieß. Ich war – auch in anderen Bereichen – immer der Meinung, dass mehrerer solcher Veranstaltungen keinen Sinn machen und eher kontraproduktiv sind. Das hat mir die Entscheidung im Prinzip leichter gemacht, da ich natürlich niemanden hängen lassen wollte.

Warum ich nun doch tippe? Der gute Probek, letztes Jahr hier immerhin Gewinner des Tippspiels, hat sein eigenes kleines Tippspiel aufgezogen. Im Prinzip das gleiche wie hier die ganzen Jahre. Und da ich weiß, wie viel Arbeit das macht, nehme ich da nun auch teil und sage ganz lieb und aufrichtig Danke.

Da ich Dienstag geschäftlich unterwegs bin und früh raus muss, werde ich mir die Veranstaltung dieses Jahr wohl schenken. Ich erwarte ohnehin nur viel Langeweile und noch weniger Überraschungen. Dafür freue ich mich wie jedes Jahr auf die Zusammenfassung bei Anke. Und auch hier muss ich mich verneigen. Sie schafft es immer wieder, zu einer eigentlich langweiligen Veranstaltung eine so lebhafte, witzige und unterhaltsame Zusammenfassung zu schreiben. Ich warte schon auf ihre Version des Örtlichen Telefonbuchs von Hamburg, oder eben Berlin.

Hier also meine Tipps. Komplett planlos, direkt nach dem Frühstück niedergeschrieben. Und wenn das jetzt besser wird als die letzten Jahre, dann gebe ich echt auf.

Best Picture: Slumdog Millionaire
Director: Danny Boyle
Actor: Mickey Rourke
Actress: Kate Winslet
Supporting Actor: Heath Ledger
Supporting Actress: Penelope Cruz
Original Screenplay: Milk
Adapted Screenplay: The Reader
Animated Film: Wall-E
Foreign-Language Film: Waltz with Bashir
Documentary: Man on Wire
Editing: Slumdog Millionaire
Cinematography: The Changeling
Art Direction: The Curious Case of Benjamin Button
Costume Design: Australia
Makeup: The Curious Case of Benjamin Button
Original Score: The Curious Case of Benjamin Button
Original Song: Down to Earht / Wall-E
Visual Effects: The Curious Case of Benjamin Button
Sound Editing: The Dark Knight
Sound Mixing: The Dark Knight
Live Action Short: Spielzeugland
Animated Short: La Maison en Petits Cubes
Documentary Short: The Final Inch

Die Oscar-Spoiler

Ein sehr cooles Video, das die Fine Brothers da zusammengestellt haben. In unter fünf Minuten spoilern sie alle Gewinner der Kategorie Bester Film der letzten 80 Jahre. Vom Jahrgang 2009 sind sogar alle Nominierten betroffen. Das ist nicht nur gemein sondern auch noch lustig, sofern man die Filme kennt.

DirektSpoiler