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iPhone 3GS: Das Ende einer Leidensgeschichte

Das lange Leiden hat ein Ende, das iPhone 3GS liegt nun endlich neben mir auf dem Schreibtisch und wird mein gutes, altes iPhone 2G ersetzen. Bevor es zur Video-Auspackzeremonie geht, hier noch kurz der Abriss der Leidensgeschichte. Dickes Danke an Henni, der die ganze Zeit brav Support geleistet hat (irgendwann müssen wir doch mal so einen Nerd-Cast machen).

In der letzten Woche rief ich bei der T-Mobile-Hotline an, um meinen bestehenden Complete-Vertrag der ersten Generation zu verlängern und dafür ein neues iPhone 3GS (schwarz, 32 GB) abzustauben. Der Mitarbeiter sagte mir, dass die Aufträge erst am Freitag eingegeben werden und dann der Reihe nach nach Verfügbarkeit verschickt wird. Da ich gerne auf Numer Sicher gehe, reservierte ich zusätzlich ein Gerät im lokalen T-Punkt vor. Als am Freitag Vormittag nichts passierte (also keine Verlängerung bei Mein T-Mobile zu sehen war), entschloss ich mich mit Missy zum örtlichen Markt zu fahren. Natürlich mit dem Hintergedanken, in den örtlichen T-Punkt zu gehen.

Dort zuckte man jedoch nur mit den Schultern: „iPhone 3GS? Haben wir nicht, zumindest nicht in 32 GB. Da hatten wir nur ein Gerät und das ging heute Morgen gleich an einen Neukunden.“ Von einer Reservierung wusste man dort nichts mehr. Zu Hause angekommen änderte sich immer noch nichts in Mein T-Mobile. Daraufhin verlängerte ich online mein Vertrag und wählte ein 3GS mit 32 GB in schwarz. Ich bekam dieses Mal auch eine Empfangsbestätigung und das korrekte Gerät stand mit Status „in Auslieferung“. Am Abend tauchte auf einmal noch ein weiteres Gerät auf: ein iPhone 3GS, schwarz mit 16 GB Speicher.

Selbst, wenn es durch den Telefonanruf dort drin wäre, von einem 16GB-Modell war nie die Rede. Da am Wochenende eh nichts mehr passieren würde, entschied ich mich dazu, am Montag bei der Hotline anzurufen. Am Montagmorgen kamen die erste Meldungen, dass das 32GB-Modell nicht mehr verfügbar sei. Ich rief bei der Hotline an und schilderte meinen Fall. Das 16GB-Modell hatte nun eine Paketnummer und befand sich auf den Weg zu mir. Die Hotline meinte, dass so etwas schon mal passieren könnte. Man könne jetzt aber auch nichts tun, man müsste sich mit dem Fachbereich kurz schließen und ich sollte später anrufen. Beim späteren Anruf wurde mir dann geraten, dass 16GB-Modell einfach nicht anzunehmen. Man hätte alles in die Wege geleitet, um falsche Konsequenzen daraus zu vermeiden.

Heute Morgen hatte das 32GB-Modell dann endlich eine Paketnummer. Im Gegensatz zum 16GB-Modell wurde dieses per Express versandt. Die Postbotin hatte dann das 16GB-Modell freudestrahlend in der Hand. Ich verweigerte die Annahme. Gegen Mittag brachte ein Kurierfahrer dann das 3GS. Meine Angst, dass ich das falsche Paket zurückgehen lasse war gottlob unbegründet. Jetzt hoffe ich nur, dass nicht noch mehr falsch läuft durch die Rücksendung des 16GB-Modell.

Und nun, die Auspackzeremonie, wie von Henni gewünscht:

DirektAuspacken

Peggle für’s iPhone

Die Firma PopCap Games vertreibt keine Spiele, sondern Drogen in Bits und Bytes. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie viele Stunden ich mit Bejeweled und Zuma verbracht habe. Bejeweled ist schon lange auch auf meinem iPhone installiert und immer wieder für eine Runde zwischendurch gut. Heute ist Peggle für das iPhone im App-Store zum Preis von 3,99 Euro aufgetaucht. 3,99 Euro, die ich natürlich ohne zu zögern in den Wirtschaftskreislauf stecken musste. Das geniale Spielprinzip funktioniert auch prächtig auf dem kleinen Schirm, die Steuerung ist überraschend präzise. Bis auf die Ruckler bei der Overtüre eine tadellose Umsetzung. Empfehlenswert.

Und wo ich gerade bei PopCap bin. Die haben kürzlich Plants vs. Zombies veröffentlicht, eine sehr spaßige Version von Tower Defense. Nachdem ich da nun schon so viel Gutes drüber gehört habe, werde ich mir das jetzt auch mal anschauen.

DirektPeggle

Freisprecheinrichtung Ego Cup im Test

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Es war im August 2006. In Leipzig stand die Games Convention an, für mich beruflich ein Pflichttermin. Es war der zweite Messetag und ich war spät dran. Ich fuhr mit dem Auto Richtung Messegelände und nahm entgegen meiner Gewohnheiten ein Gespräch auf dem Handy an. Beim Rechtsabbiegen an der nächsten Kreuzzung grinsten mich eine Staffel Motorradpolizisten an. Es kam die Kelle und die unweigerliche, ungewöhnliche Telefonrechnung. Alle Ausreden halfen nicht, 40 Euro und ein Punkt in Flensburg waren fällig. Seit dem überlege ich, mir eine Freisprecheinrichtung fürs Auto anzuschaffen. Bisher ist es bei den Überlegungen geblieben. Da kam mir der Produkttest der Funkwerk Ego Cup Bluetooth-Freisprecheinrichtung gerade recht.

Das Prinzip ist einfach. Das Gerät wird im Getränkehalter mit der universellen Halterung verankert. Strom bekommt die Ego Cup über den Zigarettenanzünder. In meinem Audi A4 gestaltete sich das als weitestgehend problemlos, im Fiat Panda von Missy fiel das Gerät durch, da weder Cupholder noch Zigarettenanzünder vorhanden sind. Zugegeben, die Klavierlack-Optik des Ego Cup hätte sich mit dem zurückhaltendem Minimalismus des Panda auch eher gebissen. Die Verbindung zum Telefon wird via Bluetooth hergestellt. Das funktionierte sowohl beim K800i als auch beim iPhone völlig problemlos.

Ausgehende Anrufe werden via Handy abgegeben, eingehende Anrufe durch Tastendruck auf der Ego Cup angenommen oder abgewiesen. Es ist zudem möglich, die eventuell vorhandene Sprachwahl des Telefons via Ego Cup zu aktivieren. Zwei weitere Tasten sind für die Lautstärkeregulierung zuständig. Die Sprachqualität hängt von einer Vielzahl Faktoren ab. Am wichtigsten ist der Standort der Ego Cup. Das offene Handschuhfach ist eindeutig zu weit entfernt, die Mittelkonsole sollte es schon sein, um noch halbwegs brauchbar beim Gesprächspartner anzukommen. Die Fahrgeräusche sind zudem auch wichtig, auf der Autobahn sind die Nebengeröusche schon störend hoch. Insgesamt ist es sehr wichtig, laut und deutlich zu sprechen, dann ist man auch gut zu verstehen. Gesprächspartner sind gut zu verstehen, wenn man die Lautstärke der Umgebung anpasst, es fehlt lediglich an Dynamik.

Fazit: Pluspunkte sind sicherlich das moderne Design und die sehr simple Installation. Die Ego Cup kann in verschiedene Autos mitgenommen werden, eine Verlegung von Kabeln ist nicht nötig. Die Sprachqualität ist ganz OK, mit etwas Nachjustieren laufen Gespräche verständlich ab. Der Lautsprecher lässt jedoch Dynamik vermissen. Die universelle Freisprecheinrichtung ist derzeit für ca. 70 Euro zu haben.

Disclaimer: Das in diesem Artikel behandelte Produkt wurde mir von der Agentur Dot Friends zur Verfügung gestellt.

Browsen mit dem Handy

Ziemlich interessant, was Techcrunch da berichtet. Die Verkaufszahlen des iPhones will ich mal gar nicht bewerten. Im Gegensatz zu Mobilgeräten mit Windows Mobile oder gar Geräten von Nokia ist das nahezu eine vernachlässigbare Größe. Mit ca. 1,4 Millionen verkauften Einheiten fällt das gemessen bei den weltweiten Verkaufszahlen kaum auf. Doch eine Zahl beeindruckt dann doch: Den der Browseranteile.

Mobil Safari kommt dabei auf einen Anteil von 0,09 Prozent – bei 1,4 Millionen Geräten. Derzeit befinden sich etwa 20 Millionen Geräte mit Windows CE auf dem Markt, die einen Browser-Marktanteil von 0,06 Prozent erreichen. Die noch viel größere Anzahl von Nokia-Telefonen mit den Symbian-Browsern liegt bei extrem schwachen 0,01 Prozent.

Was bedeutet das nun? Letztlich das, was ich immer wieder betone. Das iPhone ist das erste mobile Gerät mit Internetzugang, den man gut und gerne benutzen kann. Ich selbst hatte ein Handy mit Symbian-OS und hätte durchaus damit ins Internet gehen können. Ich hätte es auch gerne öfter gemacht, aber es war mir a) zu teuer und b) deutlich zu umständlich. Und das sieht die Mehrzahl der Handy-Besitzer offenbar ähnlich.