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Todo-Management mit Twitter

Endlich gibt es auch einen richtig sinnvollen Verwendungszweck für Twitter. In Verbindung mit einem kostenlosen Account bei Remember the Milk ist es nun möglich, via Twitter die eigenen Todos zu verwalten. Dazu ist nämlich Remember the Milk super gemacht. Einfach im Remember the Milk Account den eigenen Twitter-Account anlegen und bei Twitter den User rtm als Freund adden. Ein „d rtm neue socken kaufen“ erstellt ein neues Todo „neue socken kaufen“ in der Inbox eures Remember the Milk Accounts. Natürlich lassen sich auch Tasks abschließen und Reminder beziehen. Alle weiteren Infos dazu finden sich hier.

Aufgeräumter Desktop in 5 Schritten

Das System von Kinkless.com, um einen sauberen Computer-Desktop zu bekommen, ist wirklich mal ein praktisch wertvolles und leicht umsetzbares, kann ich also nur empfehlen. Die Schritte 1 und 2 sind auch für PC-User anwendbar. Die Schritte 3, 4 und 5 sind allerdings nur für Mac-User interessant. Also anschauen.

GTD mit Ghost Action

Ghost Action

Seit ich meinen Mac habe, versuchte ich mehrfach, mich mit Hilfe von David Allens Getting Things Done (GTD) zu organisieren. Auf dem Mac gibt es dazu diverse Programme, die das leichter machen sollen. Nach einer gewissen Zeit haben mich bisher aber ausnahmlos alle Anwendungen dieser Art auf irgendeine Weise immer enttäuscht. Midnight Inbox habe ich erst nicht verstanden und mich nach dem Verstehen über die Trägheit und die noch zahlreiche vorhandenen Bugs aufgeregt. KGTD gefiel mir gut, braucht aber eine Pro-Lizenz von Omni Outliner und ist überaus kompliziert.

Die neue Applikation Ghost Action sieht recht vielversprechend aus und wird gerade von mir ausgiebig getestet. Der Aufbau ist simpel, die Bedienung intuitiv. Man kann ohne Einarbeitung sofort loslegen und der wichtig Sync mit iCal ist auch gegeben. Die Einzellizenz von Ghost Action kostet faire 19,95 US-Dollar, Blogger, die über Ghost Action schreiben, können unter gewissen Umständen eine Lizenz gratis bekommen.

Terminplanung 2.0

Ich kenn das noch. Meine Eltern hatten früher einen Kalendar in der Küche hängen, den es jedes Jahr von der örtlichen Lotto-Annahmestelle gab. Das war ein sehr schmaler, dafür umso längerer Kalender. Es durfte auch nur dieser Kalender sein, denn jeder andere hätte die typische und sehr deutliche Verfärbung der Tapete verraten. Dort standen dann die Geburtstage von sämtlichen Tanten und ähnlich wichtigen Verwandten. Außerdem natürlich die Mitgliedeversammlung der örtlichen Volksbank, die nur wegen des kostenlosen Essens interessant war, den Rest der Veranstaltung (dummerweise vor dem Essen) ertrug man hungernd. Das Erscheinen direkt zum Essen wurde immer als „nicht statthaft“ angesehen. Peinlich war es damals, als die Lottoannahmestelle diesen Kalender nicht mehr hatte. Es gab keine gute Erklägung für diesen langen, hellen Streifen auf der Tapete. So war das früher.

Heute ist das anders. Da sagt man dann „Hey Schatz, sharst du mal deinen Google-Calendar mit mir?“. Da dragt man sich gegenseitig Termine in die Planung und optimiert das Zeitmanagement. Terminplanung 2.0. So ist das heute.