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Weltkrieg 2 beendet

Call of Duty 2

Ich muss wirklich Entzugserscheinungen habe. Aus lauter Verzweifelung habe ich gerade den Weltkrieg-2-Shooter Call of Duty 2 durchgespielt. Call of Duty 2 ist eines der wenigen Spiele, die auch nativ auf dem Mac laufen. Gerade lief der Abspann über den Schirm. Wie der erste Teil durchaus solide Actionkosten und mit acht bis zehn Stunden gab es auch eine angenehme Spiellänge. Zeitlich spielt Call of Duty 2 zwischen den Jahren 1941 bis 1945. Eine zusammehängende Geschichte gibt es nicht, da man auf Seiten der Russen, Amerikaner und Briten kämpft. Handlungsorte sind unter anderem Russland, Nordafrika, Frankreich und Deutschland.

Mir fiel wieder auf, dass das Szenario Weltkrieg 2 wirklich gerade so durch ist wie Britney Spears. Insofern ist es eine erfreuliche Tatsache, dass Call of Duty 4 ein aktuelles Setting hat. Wobei man das ja auch schon von Rainbow Warfighter 2142 kennt. Cool aussehen tut es aber dennoch.

Sally Fields Anti-Krieg-Rede bei den Emmys

Bei der diesjährigen Emmy-Verleihung bekam unter anderem Sally Field einen Emmy für ihre Rolle in der Serie Brothers & Sisters. Während ihrer Dankesrede hielt sie ein Plädoyer gegen den Krieg, welches zum Ende hin vom Sender abgedreht wurde. In Amerika ist ja seit Janet Jacksons Nippelgate nichts wirklich mehr live, es wird mit einem kleinen Delay gesendet, um eventuell einzuschreiten. Dies passierte hier. Sally Field sagte, nachdem sie zwischenzeitlich völlig den Faden verloren hatte, dass wenn Frauen an der Macht wäre, es keine verdammten Kriege geben würde. Das kanadische Fernsehen hatte die Rede vollständig gezeigt.

Den Ansatz der Rede fand ich zunächst gut, diese finale Aussage halte ich jedoch für ziemlichen Schwachsinn. Unsere eigene Geschichte belegt das Gegenteil. Schauen wir doch nur mal nach England, wo zwischen 1979 und 1990 die eiserne Lady Margaret Thatcher das Ruder in der Hand hatte. Thatcher war Mutter von Zwillingen und hatte keine Bedenken, die Falkland Inseln militärisch aus der Hand von Argentinien zurück zu holen. Weitere Mütter, die auch militärisch die Muskeln spielen ließen waren z.B. Indira Gandhi in Indien (Indo-Pakistanischer Krieg, nukleare Aufrüstung gegen China) oder Golda Meir in Israel (Jom-Kippur-Krieg).

Ein gutes Beispiel für „Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint“.

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