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Macworld 2009 – Was wird kommen?

Morgen ist es soweit, die alljährliche Apple-Keynote anlässlich der Macworld Expo steht an. Im Prinzip ist alles wie immer, es wird ein paar Neuankündigungen geben. Doch irgendwie ist doch alles anders. Seit langer Zeit wird nicht Steve Jobs die Keynote halten, sondern Apple-Vize Phil Schiller. Sofort nach Bekanntgabe dieser Info tauchten massenhaft neue Gerüchte bezüglich Jobs‘ Gesundheitszustand auf, die sogar davon sprachen, dass Steve Jobs bald versterben werde. In einem offenen Brief äußerte sich Jobs dazu nun.

Und was können wir nun erwarten? Es gibt die üblichen Gerüchte, aber wenig konkretes. Es sind bisher nicht mal irgendwelche merkwürdigen Messe-Banner aufgetaucht. Schaut man sich die Historie an, dann kann man aber wohl von folgenden Ankündigungen ausgehen (entweder morgen oder aber in den nächsten Wochen):

iPhone/iPod:

In der letzten Zeit verdichteten sich die Gerüchte bezüglich eines iPhone Nano, also einem kleineren iPhone. Ausschlaggebend dafür waren asiatische Zulieferer, die entsprechende Schutzhüllen ankündigten. Das ging schon beim neuen iPod Nano auf. Doch da macht das „kleiner“ auch Sinn. Ein reduzierter Bildschirm beim iPhone hingegen nicht, wie sollte man da noch surfen. Das würde höchstens bei einer Kombination aus Telefon und iPod Nano Sinn machen. Nicht unwahrscheinlich ist auch mehr Speicher für iPhone und iPod Touch. Neue iPods machen gerade wenig Sinn, Nano und Shuffle bekamen ja erst Updates.

Software:

In Kürze sollte es einen Releasetermin für Snow-Leopard geben, dass ja in der ersten Jahreshälfte 2009 kommen sollte. Eine Vorführung für morgen macht denke ich wenig Sinn, da es ja keine großartigen neuen Features bekommen soll, sondern nur in Sachen Geschwindigkeit und Sicherheit verbessert werden soll. Wahrscheinlicher ist da schon ein Update des Office-Paktes iWork 08. Da tauchten zuletzt Gerüchte auf, dass das Ganze eine deutlich bessere Online-Komponente bekommen soll.

Hardware:

Überfällig ist ja ein Update des Mac Mini. Sollte dies kommen, dann vermutlich mit dem bereits bekannten Nvidia-Chipsatz. Dort wird dann sicher auch der neue Mini-Displayport Einzug finden. Ein Update des Mac Pros wäre auch mal wieder dran, aber das wird kaum auf der eher auf Consumer ausgerichteten MacWorld passieren. In der letzten Zeit tauchten vermehrt Gerüchte über ein 17″ MacBook Pro mit Unibody-Gehäuse auf. Das macht Sinn, da das 17″-Modell das einzige ist, dass noch nicht aktualisiert wurde. Sehr wahrscheinlich ist ein Update des iMac. Hier sind neue Prozessoren (Core 2 Quad) und GeForce 9600M bzw. 9800M für das Topmodell

Ein Traum bleiben sicherlich NetBooks, Touch-Tablet und ähnliches, auch wenn es immer wieder sehr kreative Entwürfe dafür von Fans gibt. Insofern kann man morgen also, ohne Angst sich in den finanziellen Ruin zu stürzen, zuschauen.

Apple: Neue iMacs, iLife und iWork 08

Apple iMac

Sexy sehen sie aus, die neuen iMacs. Optisch orientiert sich Apple beim iMac bei der Pro-Serie. Beim Display, dass es zukünftig nur noch in 20″ und 24″ geben wird, setzt Apple nun auch auf die bei Kunden sehr beliebten „glossy“ Displays. Die Intel Core 2 Duos gehen bis maximal 2,4 GHz und werden von bis zu vier GB Ram unterstützt. Das kleinste Modell bekommt eine ATI Radeon HD 2400 XT, die anderen eine ATI HD 2600 Pro. Die Festplatte kann nun bis zu 1 Terrabyte groß sein. Dazu kommt die neue, ultraflache Tastatur, die schon länger durchs Netz geistert. Darüber hinaus gibt es ein 8x SuperDrive, WLan nach 802.11n, Bluetooth 2.0, drei Mal USB 2.0 sowie FireWire 400 und 800. Preislich wird der iMac günstiger. Das Einstiegsgerät mit 20″ wird ab 1.199,- bzw. 1.449,- Euro kosten. Das Gerät mit 24″ wird für 1749,- Euro den Besitzer wechseln.

Außerdem wird iLife nun die Versionsnummer 08 bekommen. Von Grund auf neu präsentiert sich iMovie. Alle anderen Anwendungen bekommen zahlreiche Verbesserungen. iPhoto z.B. schöne Web-Gallerien via .Mac sowie die neuen Events.

Zuletzt wurde iWork 08 vorgestellt. Keynote und Pages wurden um neue Features erweitert und in der Bedienung vereinfacht. Dazu gesellt sich nun die Tabellenkalkulation Numbers. Die Gerüchteküche wartete schon lange darauf.

Genug von den Fakten. So ein iMac würde sich wunderschön auf meinen Schreibtisch machen. Missys Windows-Notebook geht sowieso langsam den Bach runter, da könnte ich ihr in dem Zusammenhang mein MacBook Pro vermachen. Und wenn ich doch mal unterwegs bin, dann können wir ja tauschen, für wenige Stunden 🙂

Überraschung von Apple: Updates für iMac und Mac Minis

iMac Lineup

Was für eine Überraschung. Da Apple am 12. September Journalisten zu einem „Special-Event“ geladen hat, ging niemand davon aus, dass es noch wichtige Neuigkeiten vor diesem Termin geben würde. Doch gestern wurden still und heimlich neue iMas und Änderen an den Spezifikationen der Mac Minis bekannt gegeben.

Die iMacs werden jetzt von Core 2 Duo von Intel angetrieben. Die Reichweite geht dabei von 1,83 Ghz bis 2,33 Ghz, wobei jeder Kern 2 MB Level 2 Cache hat (Ausnahme 1,83 Ghz mit 1 MB Level 2 Cache). Mein persönliches Highlight ist jedoch das neue 24“ Modell mit nVidia 7300 GT. Das Display ist heller und verfügt über einen Betrachtungswinkel von 178°. Und das für unter 2000 Euro. Wenn man bedenkt, dass kürzlich noch das 23“ Display allein über 1300 Euro gekostet hat, dann ist dies ein wirklich mehr als fairer Preis. Der große iMac lässt sich auch locker an die Wand hängen. Schick aussehen tut er ja sowieso.

Der Mac Mini bekam dagegen nur ein kleines Update. Zu den selben Preisen wie bisher wird der Mini nun auch von Core Duo Prozessoren angetrieben. Das kleine Modell mit 1,66 Ghz, das große Modell mit 1,83 Ghz. Der Rest bleibt wie gehabt, die Preise wie gesagt auch.