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How to have a good evening

Ist eigentlich ganz einfach. Man fährt zunächst mit einem grenzdebilen Kumpel zu Ikea und spielt ein schwules Pärchen. Danach geht man was essen und fährt dann allein nach Hause. Zu Hause schaut man sich die neue Pornolichterkette (mehr dazu sicher später) und die anderen Mitbringsel an und spricht dann noch mit den lieben Menschen, die sich so online tummeln. Es folgt ein heißes Vollbad und gemütliches Schmökern in diversen Zeitschriften. Abgerundet wird der Abend dann mit einem wunderschönen Film – natürlich körperlich anwesend, doch geisitig ganz woanders. Dabei hilft natürlich die neue Duftkerze, die eigentlich nach irgendeinem Pflaumenbaum riechen soll aber mich doch eher an eine Mischung aus Kirschen und Erdbeeren erinnert. Und danach natürlich alle Welt davon wissen lassen statt einfach schlafen zu gehen, was ich dann spätestens wieder morgen heute früh nach dem Aufstehen bereue 🙂

Update: Die Kerze ist nicht von einem Pflaumenbaum, sondern von der Maulbeere. Fachkundige nennen sie auch Morus rubra L. Ist auch egal, sie riecht trotzdem nach Kirschen und Erdbeeren, Ende der Diskussion. Ich bin übrigens gar nicht spät ins Bett gegangen, die Serverzeit geht nämlich um eine Stunde verkehrt, ha!

Wohnst du noch oder lebst du schon?

Bei Cult7 dreht sich heute alles um die schwedischen Möbelbauer von Ikea:

Wie viele IKEA-Möbel stehen in Deiner Wohnung?
Als ich letztens mein Wohnzimmer neu einrichtete griff ich erstmal im großen Stil auf die Angebote von Ikea zurück und bin wirklich angetan. Sowohl optisch als auch qualitativ wirklich angemessen und sehr passend. Ist daher also nicht wirklich sehr viel bisher.

Für viele Menschen ist IKEA ein Lebensstil. Auch für Dich?
So würde ich es nicht sagen, aber ich nutze es gerne als Inspirationsquelle. Habe dort schon oft pfiffige Ideen und gelungene Farbspielereien gesehen, die mich dann überzeugt haben.

Welcher Einrichtungs- oder Deko-Gegenstand in Deiner Wohnung ist der teuerste? Und warum besitzt Du ihn?
Vermutlich die Couch, die auch gleichzeitig als Bett fungiert. Ich besitze sie natürlich, damit ich mich gemütlich hinflegeln kann und nicht auf dem Boden liegen muss.

Welchen Einrichtungsgegenstand würdest Du nie in Deine Wohnung stellen?
Ich finde es schon extrem schwer, etwas Passendes zu finden. Daher habe ich bisher nicht viel Zeit damit verschwendet, mir etwas zu suchen, was da absolut gar nicht rein passt.

Gibt es für Dich etwas Besonders an Schweden; was ist das?
In Schweden gibt es sehr schöne Frauen, finde ich zumindest.

Schwedische Literatur: Wer faszinierte Dich in Deiner Kindheit mehr: Pipi Langstrumpf oder der Michel aus Lönneberga.
Ich fand beide göttliche. Wobei ich Michel erst später kennen gelernt habe. Schaue beides auch heute noch gerne, wenn ich es im TV mal entdecke.

Schwedisch Essen: Surströmming probieren oder doch auf der sicheren Seite sein und Köttbullar bestellen?
Nach kurzem Studium der Links würde ich mich für Köttbullar entscheiden, da klingt auch der Name irgendwie lustig.

Renovierung – Vorerst letzter Teil

Es ist geschafft. Nachdem ich mich heute mittag noch ins Ikea-Getümmel gestürzt habe, um noch einen Couchtisch und einen Boxenständer zu kaufen, steht nun alles an seinem Platz. Es ist zwar noch nicht alles eingeräumt, die DVDs stehen zum Beispiel noch auf dem Flur, aber ich bezeichne das Bauvorhaben als abgeschlossen. Da ich nun auch ziemlich kaputt bin, werde ich mich also auf meine Couch begeben und meine erste DVD im neu eingerichteten und renovierten Zimmer schauen. Fotos kommen selbstverständlich noch, aber nicht mehr heute. Demnächst dann in der Vorher-Nachher-Show.

Autofahren macht Spaß, IKEA sowieso

Mir ist heute wieder klar geworden, dass ich ein wirklich guter Autofahrer bin. Eigentlich ist es sogar so, dass wirklich jeder schlechter fährt als ich. Diese Erkenntnis schrie mich quasi an, als ich auf dem Weg zu IKEA war. Denn dort bekommt man, so eine Kollegin, ohne Zweifel das richtige Regal. Der Laden war noch nicht mal in Sichtweite als mein Puls schon bei 250 angekommen war. Wozu lese ich eigentlich dieses Buch über Buddhismus? Von Ruhe und Gelassenheit bin ich jedenfalls noch so weit entfernt wie von meinem Idealgewicht. Als ich mich also glorreich als weltbester Autofahrer feierte und kurz davor war, geistig auf diese Tatsache zu masturbieren, fiel mir auf, dass ich die richtige Abfahrt verpasst hatte. Nach einer eleganten Wendung und 15 Minuten Autobahnfahrt war ich dann endlich angekommen.

So blieb nur noch eine Hürde: Die Teppich-Ratten, Gebär-Maschinen und Renntiere im Kassenbereich.

Hat eigentlich im Moment jeder Urlaub oder warum war das da so voll? Ich kaufe ja wirklich gerne ein. Das dachten auch sicher die vielen anderen Leute da. Ja aber warum kaufen sie dann nicht? Manchmal komme ich mir in so einem Laden so vor, als wenn ich eine Peepshow besuche. Links und rechts des Ganges befindet sich gähnende Leere, nur der eigentliche Weg steht wie immer voll vor lauter Gaffern. Aber meine Kollegin hatte Recht, ich fand wenigstens das richtige Regal. Also kämpfte ich mich wie ein guter Linebacker beim American Football in die SB-Ausgabe und ich fand auch Anhieb mein Regal. Das tolle Nummern-System sei Dank. Da sage noch jemand, Ordnung sei eine rein deutsche Tugend. Leider waren die Regalböden gerade nicht lieferbar, ich hätte aber schon mal das Gestell mitnehmen können. HAHA, sieht sicher lustig zu Hause aus. Als wenn mich nicht schon genug Menschen für verrückt halten würden. Ich verzichtete darauf, dass Ganze in ein paar Tagen abzuholen. Der wortkarge IKEA-Mitarbeiter war ähnlich humorlos wie ich in dem Moment, also ließ ich ihn mit einem knurrenden Danke stehen. So blieb nur noch eine Hürde: Die Teppich-Ratten, Gebär-Maschinen und Renntiere im Kassenbereich. Aber flink wie ein Wiesel meisterte ich auch dieses Hindernis. Frustriert ging es nach Hause. Ich bestelle das nun online – e.commerce sei Dank. Das ist wesentlich stressfreier. Das Internet macht einsam? Mag sein, aber manchmal ist das einfach gut so.