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Wie organisiere ich mich?

Drüben auf ThomasThorstens Weblog „Macs, GTD und das Leben“ gibt es eine Reihe zum Thema „Wie organisiert ihr euch?“. Dabei geht es um die Organisation der täglichen Arbeit. Da ich die ersten beantworteten Fragebögen mit großem Interesse gelesen hatte, habe ich einfach mal mitgemacht. Meine Antworten zum Themenkomplex sind hier zu finden. Ein kleiner Auszug:

Dein “Motto für das Leben”, wie sieht das aus. Es gibt wunderbare Sinnsprüche und kluge Sätze großer Denker. Hast du auch einen solchen Satz für uns?

Ich habe kein richtiges Motto. Da es mir schon mal sehr schlecht im Leben gegangen ist und heute froh sein kann überhaupt hier zu sein habe ich eine entscheidende Lektion gelernt: Man sollte jeden Augenblick intensiv nutzen, denn es könnte der letzte sein.

GTD mit Ghost Action

Ghost Action

Seit ich meinen Mac habe, versuchte ich mehrfach, mich mit Hilfe von David Allens Getting Things Done (GTD) zu organisieren. Auf dem Mac gibt es dazu diverse Programme, die das leichter machen sollen. Nach einer gewissen Zeit haben mich bisher aber ausnahmlos alle Anwendungen dieser Art auf irgendeine Weise immer enttäuscht. Midnight Inbox habe ich erst nicht verstanden und mich nach dem Verstehen über die Trägheit und die noch zahlreiche vorhandenen Bugs aufgeregt. KGTD gefiel mir gut, braucht aber eine Pro-Lizenz von Omni Outliner und ist überaus kompliziert.

Die neue Applikation Ghost Action sieht recht vielversprechend aus und wird gerade von mir ausgiebig getestet. Der Aufbau ist simpel, die Bedienung intuitiv. Man kann ohne Einarbeitung sofort loslegen und der wichtig Sync mit iCal ist auch gegeben. Die Einzellizenz von Ghost Action kostet faire 19,95 US-Dollar, Blogger, die über Ghost Action schreiben, können unter gewissen Umständen eine Lizenz gratis bekommen.

Terminplanung 2.0

Ich kenn das noch. Meine Eltern hatten früher einen Kalendar in der Küche hängen, den es jedes Jahr von der örtlichen Lotto-Annahmestelle gab. Das war ein sehr schmaler, dafür umso längerer Kalender. Es durfte auch nur dieser Kalender sein, denn jeder andere hätte die typische und sehr deutliche Verfärbung der Tapete verraten. Dort standen dann die Geburtstage von sämtlichen Tanten und ähnlich wichtigen Verwandten. Außerdem natürlich die Mitgliedeversammlung der örtlichen Volksbank, die nur wegen des kostenlosen Essens interessant war, den Rest der Veranstaltung (dummerweise vor dem Essen) ertrug man hungernd. Das Erscheinen direkt zum Essen wurde immer als „nicht statthaft“ angesehen. Peinlich war es damals, als die Lottoannahmestelle diesen Kalender nicht mehr hatte. Es gab keine gute Erklägung für diesen langen, hellen Streifen auf der Tapete. So war das früher.

Heute ist das anders. Da sagt man dann „Hey Schatz, sharst du mal deinen Google-Calendar mit mir?“. Da dragt man sich gegenseitig Termine in die Planung und optimiert das Zeitmanagement. Terminplanung 2.0. So ist das heute.

Zeitumstellung am Wochenende

Am Wochenende drehen die Uhren wieder anders. Da wird wieder diese böse Stunde geraubt und ich stehe vermutlich wieder ein paar Tage neben mir. Einen guten Ansatz, wie man gegen den Verlust der Stunde wirken kann kommt von Frau Pia. Mein persönlicher Lacher des Tages heute (der Beitrag, nicht Frau Pia):

PRO: Man könnte diese Stunde mit Dingen wie Bügeln verbringen müssen.

CONTRA: Man könnte diese Stunde splitterfasernackt und mit atemberaubenden Sex verbringen.

Den von ihr vorgeschlagenen Lösungsansatz finde ich geradezu vorbildlich.