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Götz Georges klare Worte

Das alte Knautschgesicht Götz George trifft abseits des deutschen Fensehpreises bei seiner Bestandsaufnahme zur deutschen TV-Landschaft den Nagel aber sowas von auf den Kopf. Besser hätte ich es nicht zusammenfassen können, warum ich eigentlich auch ganz gut ohne TV auskommen könnte – DVD schauen mal ausgenommen.

Die Wertigkeit des Künstlers ist nicht mehr gefragt. Die Menschen, die heute populär sind, das sind Frisöre, Talkmaster und Frauen mit gefärbten Haaren und aufgepumpten Brüsten und Köche. Köche! Und wenn man zu einem Event eingeladen wird, steht man plötzlich neben Frisören, Köchen, Telenovela-Sternen und anderen Knalltüten. Und auch sonst hat sich das Geschäft völlig gedreht. Früher gab es sechsmal im Jahr einen Tatort. Das war ein Highlight. Heute läuft zweimal am Tag ein Tatort, jeder zweite Schauspieler wird Tatort-Kommissar.

(Via DWDL.)