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Google mit Imap-Support – So gehts

gmailnotifiernew.jpgDie Meldung, dass Google den eigenen Dienst nach und nach mit einer Option für Imap ausstattet, ist nichts Neues mehr. Bei mir fehlte die Option in den Einstellungen aber bisher. Soeben habe ich einen kleinen Trick erfahren, wie man Imap trotzdem aktivieren kann: Einfach in den Settings die Sprache auf englisch wechseln und schon gibt es die Option „Forwarding and POP/IMAP“. Danach kann dann einfach wieder auf deutsch umgestellt werden – IMAP bleibt nach dem Einschalten weiterhin aktiv.

Die nötigen Server-Daten für Email-Clients wie Mail.app, Outlook und Co:

  • Incoming Server: imap.gmail.com
  • Outgoing Server: smtp.gmail.com
  • Authentifizierung: email@gmail.com + Email Passwort
  • ‘Use secure Socket Layer (SSL)’
  • Ports: 587 Outgoing, 993 Incoming

Labels in GMail werden im Client als Ordner dargestellt. Der Clou dabei ist, dass diese gesynct werden. Legt ihr im Client einen neuen Ordner an, werden diese wiederum in GMail als Label dargestellt.

Für Mail.app sind noch ein paar Extraschritte nötig, damit dieser Sync auch richtig läuft. Und zwar müsst ihr noch die Mailboxen ihrer Bestimmung zuordnen. Das geht so:

  1. GMail Sent Mail markieren in der linken Seitenleiste. Im Menü Postfach „Dieses Postfach verwenden für“ Gesendete Emails wählen.
  2. GMail Drafts markieren in der linken Seitenleiste. Im Menü Postfach „Dieses Postfach verwenden für“ Entwürfe wählen.
  3. GMail Trash markieren in der linken Seitenleiste. Im Menü Postfach „Dieses Postfach verwenden für“ Papierkorb wählen.
  4. GMail Spam markieren in der linken Seitenleiste. Im Menü Postfach „Dieses Postfach verwenden für“ Unerwünschte Werbung wählen.

Geflaggte Mails werden in GMail mit einem Stern markiert. Wollt ihr einer Mail mehrere Labels im Client zuweisen, muss die Mail in sämtliche Ordner kopiert werden.

Für mich ist das jetzt die Gelegenheit, komplett auf Gmail zu wechseln. Besser kann es doch nicht gehen: Sehr guter Spamfilter, übersichtliches und schnelles Web-Interface für unterwegs und gleichzeitig die Option dank IMAP das gleiche Konto auf mehreren Rechnern mit unterschliedlichen Client-Anwendungen abzufragen. Und falls ich mich doch zum iPhone durchringen kann: Da geht das natürlich auch.

Also alte Email einfach forwarden zu GMail und beim Versenden die alte Email-Adresse als Reply-to einstellen. So behalte ich auch zukünftig die Email-Adresse mit eigener Domain und nutze dennoch alle Vorteile von GMail. Gibt es sonst noch Gratisanbieter von IMAP-Konten?