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Probleme lösen

Ich bin ein Meister darin, wenn es gilt, Probleme zu lösen. Schon jetzt, am frühen Montagmorgen, meistere ich die schwierigsten Problemstellungen. Aktuell befinden sich vier Milchschnitten im Kühlschrank. Hier wohnen jedoch drei Personen. Man braucht nun kein mathematisches Genie zu sein um zu erkennen: Man kann vier nicht durch drei teilen, ohne eine Riesensauerei zu hinterlassen. Also werde ich mich nun opfern und das Problem lösen, in dem ich eine der Milchschnitte vernichten werde. Guten Appetit.

Schweinebraten statt Ratatouille

rata.gifHier hätte jetzt eine Kritik zu Disneys Ratatouille stehen können. Heute liefen in ganz Deutschland zahlreiche Previews. Früher wäre ich da sofort hingefahren. Nächste Woche Sonntag ist im CineStar aber eine Sondervorstellung mit Kinderfest. Da musste der Familienrat nicht lange tagen. So geht’s also erst nächsten Sonntag in Pixars neuen Streifen. Ich freue mich drauf. Und vielleicht hat Junior sogar Glück und gewinnt das Videospiel. Dafür gab es heute dann statt einem geschmorten Gemüsegericht einen leckeren Schweinebraten mit Blumenkohl. Ist ja auch was.

Fast Food Nation

Fast Food Nation

Inhalt:

Don Henderson steht als Marketingchef der Fast-Food-Kette Mickey’s vor einer schweren Aufgabe. Es hat sich heraus gestellt, dass im Fleisch des Verkaufsschlagers „The Big One“ Kolibakterien zu finden sind. Henderson will der Sache auf den Grund gehen und erlebt dabei unglaubliches. Am Produktionsort begegnet er der bitteren Realität über illegale, ausgebeutete Immigranten, brutale Schlachtmethoden und die wahren Gründe für die miese Qualität des Fleisches.

Kritik:

Richard Linklater hat sich dem gleichnamigen Bestseller angenommen und wählte für den Film mehrere parallel laufende Handlungsstränge, die allenfalls lose miteinander verbunden sind. Das macht es teilweise schwer, dem Film richtig zu folgen. Insbesondere, weil einige Stränge nicht richtig zu Ende erzählt werden und einfach abrupt enden.

Dabei hält sich Linklater mit politischen Statements nicht zurück und legt den Finger ganz unverhohlen in die Wunde. Schlechte Arbeitsbedingungen, Verantwortungslosigkeit der Hersteller, amerikanische Oberflächlichkeit und auch die aktuelle Regierung bekommt ihr Fett weg. Dabei hat seine Erzählung leider ein paar ärgerliche Schwächen.

Natürlich muss man mit so einem Film auch provozieren und ein Blick in einen Schlachthof gehört dann wohl unweigerlich dazu. Das dennoch so viele Klischees bedient werden wie auf Burger spuckende Mitarbeiter einer Fast-Food-Kette, lässt an der Glaubwürdigkeit des Filmes zweifeln. Schade drum, denn das Thema ist viel zu wichtig, um die Message aus solchen Gründen zu torpedieren.

Denn die eigentliche Botschaft des Filmes ist wichtig und ernst. In allen Branchen ist man auf Gewinnmaximierung aus. Aber in keiner ist das so schmerzhaft für die Konsumenten, wie bei Lebensmitteln.

Infos:

Originaltitel: Fast Food Nation
Herkunftsland/Jahr: USA, 2006
Länge: 113 Minuten
Kinostart: 01. März 2007
Regie: Richard Linklater
Drehbuch: Eric Schlosser, Richard Linklater
Darsteller: Patricia Arquette, Ethan Hawke, Greg Kinnear, Luis Guzman
Genre: Satire
Für Freunde von: Thank You For Smoking, Super Size Me
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

Muttertags-Menü

Morgen ist es also mal wieder so weit. Muttertag. Während Junior sich sehr süß selbst was ausgedacht hat, werde ich morgen mal intensiv kochen. Dabei habe ich mich lange umgeschaut und werde nur Sachen zubereiten, die ich so noch nie gemacht habe. Eben gerade habe ich das Dessert vorbereitet und für die Nacht in den Kühlschrank entlassen. Wenn der Rest auch so lecker wird, dann kann man mich morgen Abend ins Bett rollen. An so einer „Perfect Dinner“-Geschichte könnte ich dennoch nicht teilnehmen. Ich koche zwar sehr gerne, aber die Deko ist etwas, was ich überhaupt nicht mag. Mir Gedanken darüber zu machen, welche Serviettenfarbe nun am besten zu den tiefen Teller passt – nein, das ist nicht mein Ding. Den Kopf können sich gerne andere zerbrechen. Darum wurde die Missy auch eingeweiht. Deko ist genau ihr Ding.

Nun gibt’s noch ein Bild vom Nachtisch und die morgige Menüfolge:

Vorspeise: Gambas Especiales mit ofenfrischem Giabatta
Hauptspeise: Gebackenes Paprika-Sahne-Hähnchen mit Reis und süßem Salat
Dessert: Erdbeer Tiramisu (siehe Bild)

Ich freue mich jetzt schon tierisch darauf und bin gespannt, wie es ankommen wird. Immerhin ist der Phil auch dabei. Noch mehr Bilder dazu gibt es hier.

Erdbeer Tiramisu

Empfehlung des Chefs

Wer auf Eis steht und ich meine jetzt nicht unbedingt aus dem Eis-Café, der sollte unbedingt mal „Erste Liebe“ von Langnese Cremissimo probieren. Traumhaft lecker. Was verspricht die Webseite?

Ein Eis zum Verlieben: Cremiges Vanilleeis und ein Herz aus fruchtigem Himbeereis, durchzogen von köstlicher Himbeersauce und kleinen, im Eis versteckten Herzen aus knackiger Schokolade. Ein Genuss, der sicher auch Ihr Herz höher schlagen lässt!

Nur doof, dass ich es gerade allein essen muss.