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Half-Life 2 Revisited

Half-Life 2

In etwas mehr als der zurückliegenden Woche, habe ich Half-Life 2 inklusive Episode 1 und 2 durchgespielt. Zu Half-Life 2 habe ich ja vor einiger Zeit schon Mal eine kleine Jubelarie geschrieben. Dies kann ich heute immer noch so unterschreiben, mit dem neuen Rechner sieht das Spiel immer noch gut aus. Episode 1 und 2, die beiden Addons, die die Geschichte um Gorden Freeman und die Invasion der Combine, sind ganz große Spielekost.

Beide Addons haben in der Mitte jeweils einen kleinen Hänger aber auch extrem fesselnde Momente, die mit zu den besten der Spielegeschichte gehören und beide zusammen mit dem Hauptprogramm zu echten Klassikern machen. In Low Life, einen Level in Episode 1 geht es nur mit einer Taschenlampe durch eine extrem dunkle Passage. Mir der Taschenlampe wird der Weg ausgeleuchtet, während die Begleiterin Alyx die Zombies beschießt. Extrem spannend, da man selbst nicht eingreifen kann, außer durch das richtige Ausleuchten des Weges. Auch der Endkampf im Episode 1 inklusive der vorhergehenden Evakuierung hat es wirklich in sich.

Episode 2 hat noch mehr dieser packenden Momente. Zu allererst fällt da mir da natürlich der gigantische Endkampf gegen eine Horde von Stridern ein. Dagegen ist War of the Worlds wie ein gemütlicher Kindergeburtstag. Auch der Hinterhalt der Combine auf der Landstraße in den Bergen hatte es mir angetan. Oder der Angriff der Antlions aus den vier Tunneln. Erinnerte mich spontan an „Aliens – Die Rückkehr“. Der Adrenalinpegel war über weite Strecken des Spiels extrem hoch, in einigen Momenten habe ich vor Schreck die Maus über den Tisch geworfen. Ich bin langsam zu alt für diese Scheiße.

Irgendwie ist es nun schade, dass das Ende erreicht ist. Bis Episode 3, das Ende hatte ja wieder einen brutalen Cliffhanger, ist es ja noch reichlich Zeit. Dann werde ich mich vermutlich nochmal durch alle Abenteuer durchhangeln. Aber bei so guter Unterhaltung macht man das ja gerne.

Neues Highlight für Jugendschützer

Das Thema Gewalt in Videospielen ist eines, das immer wieder mal hochkocht. Vorzugsweise dann, wenn ein Jugendlicher Amok gelaufen ist. Dann werden halt Schuldige gesucht, vorzugsweise eben Videospiele oder Horrorfilme. Dabei erscheinen pro Jahr zigtausend Titel, die in etwa so ungefährlich für Jugendliche sind wie die Kinderbücher von Astrid Lindgren. Es reicht ja im Prinzip auch ein Titel im Jahr, der über alle Stränge schlägt, um eine ganze Branche in Verruf zu bringen.

Soldier of Fortune: Payback wird diese Grenze mit Leichtigkeit überschreiten und in der Form so sicher nicht in Deutschland veröffentlicht werden.

Weltkrieg 2 beendet

Call of Duty 2

Ich muss wirklich Entzugserscheinungen habe. Aus lauter Verzweifelung habe ich gerade den Weltkrieg-2-Shooter Call of Duty 2 durchgespielt. Call of Duty 2 ist eines der wenigen Spiele, die auch nativ auf dem Mac laufen. Gerade lief der Abspann über den Schirm. Wie der erste Teil durchaus solide Actionkosten und mit acht bis zehn Stunden gab es auch eine angenehme Spiellänge. Zeitlich spielt Call of Duty 2 zwischen den Jahren 1941 bis 1945. Eine zusammehängende Geschichte gibt es nicht, da man auf Seiten der Russen, Amerikaner und Briten kämpft. Handlungsorte sind unter anderem Russland, Nordafrika, Frankreich und Deutschland.

Mir fiel wieder auf, dass das Szenario Weltkrieg 2 wirklich gerade so durch ist wie Britney Spears. Insofern ist es eine erfreuliche Tatsache, dass Call of Duty 4 ein aktuelles Setting hat. Wobei man das ja auch schon von Rainbow Warfighter 2142 kennt. Cool aussehen tut es aber dennoch.