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Nov
12

Olly braucht…

By Olly  //  Weblog  //  Kommentare deaktiviert

Lustige kleine Aktion (ich hasse das Wort “Stöckchen”, fast so schlimm wie “Burzeltag” oder “Grüslis”). Einfach in die Google-Suche “insertyourname braucht” eingeben und die ersten zehn Treffer abschreiben und kommentieren. Ich habe es mal mit meinem richtig Namen probiert:

  1. Oliver braucht mehr Platz

    Nicht wirklich. Im Moment habe ich mehr Platz, als ich eigentlich brauche. Könnte eigentlich prima untervermieten.

  2. Oliver braucht Gewürze

    Das nötigste habe ich da, aber das eine oder andere fehlt sicher gerade.

  3. Oliver braucht einen Esstisch

    Auch wenn der aktuelle etwas arg wackelt, wird das nicht nötig sein. Das kann man reparieren.

  4. Oliver braucht man den meisten wohl nicht mehr vorzustellen

    Klar, bin ja bekannt wie ein bunter Hund.

  5. Oliver braucht 7 Tage bis er London erreicht hat

    Noch nie probiert, denn ich war leider noch nicht in London.

  6. Oliver braucht Hörgeräte

    Nein und schon gar nicht mehrere. Das, was ich hören will, kriege ich noch gut mit. Habe da aber schon eine selektive Wahrnehmung.

  7. Oliver braucht auch keine Promis

    Korrekt, kann ich gut ohne auskommen. Es sei denn, es geht um Scarlett Johansson. Für Megan Fox würde ich auch glatt eine Ausnahme machen.

  8. Oliver braucht mich

    Wer ist mich?

  9. Oliver braucht jetzt eine Lesebrille

    Bin zwar links fast blind, aber da hilft halt auch keine Brille.

  10. Oliver braucht eure Stimmen bei Radio MDU

Gefunden bei der Chaosmacherin.

Mai
11

Der Dramaking im Wandel

By Olly  //  Weblog  //  2 Comments

Vielleicht hat es ja jemand gemerkt, aber ich habe längere Zeit kaum etwas geschrieben hier. Vielleicht liest inzwischen ja auch niemand mehr wirklich hier, wundern würde es mich nicht. Die Leserzahlen sind kontinuierlich runter gegangen, angesichts der Inaktivität natürlich auch gar kein Wunder. Nun werde ich sicher nicht wie üblich anfangen darüber zu schreiben, dass nun alles anders und vor allem besser wird. Erstens hätte das einen Hauch von Selbstüberschätzung und zweitens weiß ich auch gar nicht, ob ich das kann und will.

Was ich auf jeden Fall weiß ist was ich nicht will. Ich will nicht, dass das hier aufhört. Das ist ja zumindest schon mal etwas. Und ich habe auch mal etwas ganz schlaues gelesen. Ich weiß gar nicht mehr in welchem Buch es war, es ging da aber glaube ich um Beziehungen im Allgemeinen. Da stand irgendwo das wirklich gute und logische Zitat:

Wenn dich etwas an deinem Leben stört, dann ändere dein Leben.

Absolut korrekt, denn es wird niemand anderes für einen tun. Oft ist es ja so, dass man gar nicht so recht weiß, wie genau das Ziel aussehen soll. Aber jede Änderung ist zumindest schon mal ein kleiner Fortschritt.

Ich habe in den letzten drei Jahren sehr gut zugenommen, nachdem ich sehr viel abgenommen hatte. Das kann man jetzt Jojo-Effekt nennen. Im Prinzip ist es ja auch völlig egal, es reicht ja, dass es mich stört. Und da kommt das Zitat oben im Einsatz: Wenn es mich stört, muss ich es eben ändern. Simple as that. So habe ich vor einer Woche wieder mit Weight Watchers und Sport angefangen. Etwas über 20 Kilo sollen wieder runter, nach der ersten Woche sind 2,7 Kilo geschafft, der Start ist gemacht.

Das kuriose ist, dass es wirklich gut tut, sich gut anfühlt und es eigentlich nicht mal anstrengend ist. Mir war das drei Jahre lang klar. Erstaunlich, wie einfach man im Alltag solche Gedanken sehr weit beiseite und auf einen weiter zurückliegenden Termin schieben kann. Ich wollte sicher mehr als ein Dutzend Mal wieder anfangen, aber irgendwie habe ich immer eine Ausrede gefunden. „Nur noch fix die Süßigkeiten oben im Schrank alle machen und dann geht‘s los“ oder „Die Sache will ich noch fix vorher klären und dann wird gestartet“. Bullshit! Ich brauche für solche Sachen immer etwas Druck. Damals hat es mir schon geholfen, mich selbst öffentlich unter Druck zu setzen.

Und irgendwie wird das auch mit dem Bloggen wieder klappen, trotz Twitter, Familie und viel Arbeit. Und dann kommen über kurz oder lang auch die Leser wieder. Und so werden sich auch hier ein paar Sachen ändern. Das ist hier kein Kinomagazin, insofer ist es auch absolut nicht nötig, über jeden Film eine ellenlange Kritik zu schreiben. Ich brauche keine 5000 Zeichen um zu erklären, dass Fast & Furious 4 eine in jeder Hinsicht durchschnittlicher Film ist. Das ist hier auch kein Archiv für irgendwelche Pressemeldungen und das ist auch keine Newsseite. Hier geht es um meine persönliche, private Meinung und die kam einfach ein bisschen arg kurz in den letzten Monaten.

Apr
15

Doofe Fragen im Sparpaket

By Olly  //  Weblog  //  Kommentare deaktiviert

Eben gefunden bei der schlecht gelaunten Kiki. Scheint bei Bluthochdruck zu helfen, also mach ich das auch mal:

Wie alt wirst du in 3 Monaten sein? Das Ding hier soll doch den Blutdruck senken und nicht durch die Decke schnellen lassen dachte ich? Ich habe innerhalb der nächsten drei Monaten Geburtstag und bin dann biblische 36 Jahre alt.

Denkst Du, Du wirst bis dahin verheiratet sein? Im Prinzip wäre das gar nicht so unwahrscheinlich gewesen wie es aktuell ist. Im Moment würde ich sagen sind wir dem Weltfrieden näher als einer Eheschließung mit meiner Beteiligung.

Was ist zurzeit dein Klingelton? Standard. So ein richtiges Klingeln.

In wie vielen Städten hast du bisher gelebt? In einer richtigen Stadt, also im Sinne von Großstadt, habe ich noch nie gelebt. Ist glaube ich auch nicht mein Ding.

Bevorzugst Du in Schuhen herumzulaufen, auf Socken oder barfuß? Eigentlich habe ich immer irgendwelches Schuhwerk an den FÜßen. Ausgenommen vielleicht im Sommer, um die Füße zu kühlen.

Was ist Deine Lieblingseiscreme? Fruchtige Sachen wie Erdbeere und Kirsche. Dazu gerne Vanillie und auf keinen Fall so etwas wie Schoko und alles was in die Richtung Kaffee usw. geht.

Hast Du eine bestimmte Art und Weise, wie Du im Bett schläfst? Am liebsten schlafe ich irgendwie seitlich verdreht. Muss komisch aussehen.

Bist Du eine laute Person? Nein, eher nicht. Vielleicht sollte ich das ab und an mal ändern.

Wie alt bist Du? Das hatten wir weiter oben schon.

Kannst Du Poker? Nicht wirklich, kenne aber genug von den Basics um zumindest Casino Royale zu verstehen.

Schon mal jemanden geküsst, deren oder dessen Name mit “D” anfängt? Ich glaube nicht.

Würdest Du Deine Nase piercen lassen? Bevor ich jetzt mit Vorurteilen um mich schmeiße, belasse ich es bei einem einfachen Nein.

Bist Du neugierig? Auf jeden Fall. Da müssen also doch ein paar weibliche Gene vorhanden sein.

Würdest Du ohne Deine Eltern zurecht kommen? Es gibt leider nur noch ein Elternteil. Ich denke, es geht auch irgendwie ohne, mit ist aber auf jeden Fall angenehmer.

Letzter Film, den Du gesehen hast? Zu Hause war das Max Payne, im Kino Watchmen.

Ist es in der Regel einfach für andere, Dich zum Lachen zu bringen? Ich lache gerne, bringe aber lieder andere zum Lachen.

Was hast Du zuletzt in Deinen Mund geschoben? Ein Reststück Schokino-Kuchen, der noch von Ostern übrig geblieben ist.

Wer hat zuletzt für Dich gekocht? Das war die Missy gestern Abend. Es gab Kartoffelspalten mit Sour Cream.

Wer hat Dich zuletzt angerufen? Das war gestern mein Chef, bevor er in den Urlaub verschwunden ist.

Liest Du den Sportteil der Zeitung? das ist überwiegend das einzige, was mich daran interessiert. Wenn ich schon kein Fußball mehr schaue, will ich wenigstens wissen, was da so los ist.

Hast Du eine gute Beziehung zu Deinem Bruder/Schwester? Doch, das passt schon ziemlich gut, bis auf die unter Geschwistern üblichen Reibereien.

Was für Bilder hängen in Deinem Zimmer? Wenn ich jetzt mal hier vom Büro ausgehe, dann ist das ein Bild mit der Produkt-Historie von Apple von der ersten Holzkiste bis zum iPhone.

Letzes Buch, das Du gelesen hast? Das war der Thriller Chemie des Todes, der mir ziemlich gut gefallen hat.

Wie siehst Du aus: Wie Mama oder Papa? Best of both worlds.

Wenn Du für den Rest Deines Lebens nur noch ein einziges Getränk zu Dir nehmen dürftest, welches wäre das? Coke Zero, ein Laster braucht der Mensch.

Was liegt rechts neben Dir? Der Nintendo DSi und direkt daneben der NDS von Junior, der gerade sein Zimmer aufräumen muss.

Schon mal irgendwo ins Wasser gefallen? Wir haben hinter dem Haus einen kleinen Graben. Ich mag gar nicht daran denken, wie oft ich als Kind da reingefallen bin beim Versuch einen richtig mächtigen Staudamm zu bauen.

Mrz
16

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr

By Olly  //  Weblog  //  2 Comments

Im Grunde steckt ja unheimlich viel Wahrheit in dem obigen Sprichwort. Man muss ja nur mal nachmittags den Fernseher einschalten und das ganze Ausmaß der Tragödie macht sich bemerkbar. Ist man jedoch mit einem Mindestmaß an Verantwortung ausgestattet wie der Autor dieser Zeilen, dann stellt sich das komplett anders dar.

Für mich war eigentlich immer klar, dass ich mal Vater werden will. Meine „Mädchen sind doof“-Phase hatte ich aus dem Grunde schon schnell hinter mir gelassen. Noch heute wird sich mit einer gewissen Ehrfurcht die Geschichte erzählt, wie ich in der Grundschule auf einem Geburtstag bei einem Mädchen – ach was sage ich – DEM Mädchen eingeladen war und meine Mutter aufforderte, mir eine rote Rose als passendes Geschenk mitzubringen. Vielleicht ist hier auch die Ursache dafür zu finden, dass ich mehr verschiedene Unterhosen als Frauen in meinem Leben hatte, weil ich beim ersten Casting schon darauf achtete, ob sie für die Hauptrolle als Mutter meiner zukünftigen Kinder für einen Oscar in Frage kämen.

Wäre ich nicht jung und naiv gewesen, hätte ich vermutlich sowohl eine Hochzeit als auch eine Scheidung weniger in meinem Lebenslauf. Nach so einer Enttäuschung schob ich den Vater-Gedanken erstmal ganz weit beiseite und dachte dann so bei mir „Wenn du schon kein Vater wirst, dann brauchst du dir den ganzen Stress mit den Frauen ja auch nicht antun.“ Inzwischen war ich dann alt und naiv, als mir Missy samt Junior über den Weg liefen. Und da erkannte ich, dass das mit dem Vater werden eben doch sehr schnell gehen kann. Dazu kam der Vorteil, dass die ganzen Baby-Nachteile wie Baby-Kotze auf der Schulter und wildes Geschrei weitestgehend schon angehakt waren. Immerhin war er zu der Zeit schon am Ende seiner Kindergartenzeit.

Junior war in der Lage, sich bei Erinnerung zu waschen, unfallfrei Nahrung zu sich zu nehmen und zielgerichtet zu kommunizieren. Natürlich habe ich mich da schon gefragt, wie das wohl ist, als neuer Kerl in so ein bestehendes Mutter-Kind-Gebilde einzutreten. Zu Anfang war ich der Kumpel. Ein neuer Spielkamerad, mit dem er rumhängen, Pixar-Filme im Kino sehen, ungesundes Essen bei McDonalds zu sich nehmen und Nintendo spielen konnte. Die bösen Worte kamen zu Beginn ausschließlich von Mama. Ich war Kumpel Olly und das war zu der Zeit auch gut so.

Damals haben wir beschlossen, dass alles von allein kommen muss. Wir sprachen öfters über Familien und die verschiedenen Zusammensetzungen, die es da gibt. Und mit der Zeit konnte man dann sehen, dass automatisch so viel mehr als Freundschaft zwischen uns beiden entstand. Es sind die Kleinigkeiten, die so etwas ausmachen. Irgendwann ließ er sich auch von mir trösten, wenn er hingefallen war. Irgendwann fing er an, sich einen Gute-Nacht-Kuss zu holen und irgendwann rutschte ihm mehr aus Versehen ein „Papa“ aus dem Mund. Gegenüber seinen Freunden spricht er heute von „meine Eltern“ und „mein Vater“. In der direkten Anrede bleibt er meist beim persönlichen Olly, was aber absolut OK ist.

Irgendwas muss ich in der ganzen Zeit also doch richtig gemacht haben. Das ist etwas, was man bzw. ich mich immer wieder mal frage. Mein Anspruch an mich selbst war immer, ein guter Vater zu sein, was immer das auch ist. Ich wollte, dass mein Kind immer zu mir kommen kann, also niemals Angst vor mir haben muss. Denn das ist etwas, was ich bei meinen Eltern auch immer konnte, egal wie groß der Berg Mist war, den ich wieder mal gebaut hatte. Und ich fühle natürlich auch immer wieder, dass dem so ist. Aber es ist auch schön, von anderer Seite mal so eine Bestätigung zu bekommen.

In der letzten Woche war Elternsprechtag. Da merkte ich, dass er doch einiges von mir übernommen hat. Seine Klassenlehrerin meinte, dass er ziemlich clever ist und er im Prinzip das Zeug für‘s Gymnasium hat. Er sei aber ein ziemlich fauler, vorlauter Kerl, der deutlich ordentlicher seine Aufgaben machen muss. Vorlaut? Nicht, dass er eine große Klappe nicht auf von der Mama haben kann, aber ein loses Mundwerk kommt mir nur allzu bekannt vor. So etwas in der Art haben meine Lehrer damals wohl auch meinen Eltern gesagt. Und das mit dem faul war zu meiner Schulzeit nicht anders.

Wie auch immer, richtig neu war das natürlich nicht. Als wir rausgingen, kam sie uns noch hinterher und nahm mich beiseite und sagte: „Ich wollte es Ihnen nur mal so sagen, aber für ihn sind sie der Vater, der Papa. Ich wollte nur, dass sie das wissen.“ Und ganz ehrlich, das macht einen dann doch stolz. Ich weiß nicht, ob es schwer ist, Vater zu sein. Es macht aber auf jeden Fall sehr viel Spaß.

Mrz
10

Professor Masked Condor

By Olly  //  Weblog  //  3 Comments

Nun ist es also raus. Meine Geheimidentität ist nicht mehr länger geheim. So fühlt sich das also an. Passend zu Watchmen könnt ihr euch euren eigene Superhelden basteln, in der Hero Factory. Da hat nämlich gestern die Missy alias “The fancy lasered Lady” mit rumgespielt. Das hat schon echte Traumpaarqualitäten.

myhero
Feb
23

Have I told you lately that I love you?

By Olly  //  Favourite  //  1 Comment

What are your middle names?

Wir hatten früher nicht so viel Geld, da konnte wir uns so einen Luxus wie Mittelnamen doch gar nicht leisten.

How long have you been together?

Habe gerade extra nachgefragt, ob ich da richtig lieg. Am 01. Mai sind es drei Jahre genau.

How long did you know each other before you started dating?

Schwierige Frage, da wir uns ja nicht auf dem tradionellem Wege kennengelernt haben, sondern mehr zufällig im Internet übereinander gestolpert sind. Nach dem ersten Huhu hat es dann nur neun Tage bis zum ersten Treffen gedauert. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass da locker 200+ km zwischen uns lagen.

Who asked whom out?

Auch diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Zuerst war ich es, dann wollte sie nicht mehr und wir hatten eine ganze Zeit Funkstille. Dann wollte ich nicht mehr, aber sie. Das am Ende dann doch noch was daraus wurde ist echt erstaunlich.

How old are each of you?

Ich bin inzwische 35 Jahre alt. Ich hatte kürzlich noch eine wissenschaftliche Abhandlung gelesen, die 35jährigen bescheinigte auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Entwicklung zu sein. Ich finde nur gerade den Link nicht, ehrlich. Die Missy ist inzwischen auch an der 30 vorbeigerauscht und ist 31.

Whose siblings do you see the most?

Ha, die Frage ist mal wirklich einfach. Natürlich meine Schwester, da sie im gleichen Haus wohnt und die Missy keine “richtigen” Geschwister hat. Nur so zugelaufene und die kenne ich nur vom Telefon oder Hörensagen.

Which situation is the hardest on you as a couple?

Es ist natürlich schwierig, die anfängliche Eupborie und das Kribbeln im Bauch auch im normalen Alltag aufrecht zu erhalten. Mit der Zeit schleichen sich da dann doch schlechte Angewohnheiten ein, mit denen man sich immer wieder beschäftigen muss. Natürlich sind die Ereignisse zum Ende des letzten Jahres eine enorme Belastung. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wenn wir das jetzt auch noch hinbekommen, uns hier nichts mehr umwerfen kann.

Did you go to the same school?

Nein, damals haben wir etwa 30 km auseinander gelebt und sowieso unterschiedliche Schulformen besucht. Ich bin außerdem davon überzeugt, dass wir uns damals nicht verstanden hätten und somit heute vermutlich auch nicht zusammen wären.

Are you from the same home town?

Nein, da lagen wie gesagt etwa 30 km zwischen uns.

Who is smarter?

Das ist doch eine von Frauen ausgedachte Fangfrage. Ich denke, das kommt auf’s Thema an. Ich bin zum Beispiel ein wandelndes Film-Lexikon, zitierte Film-Dialoge und kann nach dem Ansehen gut in Worte fassen, was mir gefallen hat und was nicht. Die Missy weiß am nächsten Tag schon nicht mehr, welchen Film sie gesehen hat, dafür sieht sie jeden (!) noch so kleinen Film- bzw. Schnittfehler. Kriege ich nicht, auch wenn ich einen Film zehn Mal gesehen habe.

Who is the most sensitive?

Definitiv ich! Das Blog heißt ja nicht umsonst DRAMAking. Mich verletzen Kleinigkeiten, ich heule bei schnulzigen Filmen, ich überlege fünf Mal bevor ich etwas sage, da ich ja jemanden verletzen könnte. Würde man die klassische Rollenverteilung bei Paaren als Maßstab anlegen, dann fülle ich wohl eher den Frauenpart aus. Es fehlen lediglich Brüste, aber wenn ich die hätte, würde ich gar nichts mehr geregelt bekommen, da ich den ganzen Tag an mir rumspielen würde.

Where do you eat out most as a couple?

Da fällt mir das Bistro Viva direkt neben dem CineStar in Garbsen ein. Da kehren wir eigentlich jedes Mal ein, bevor wir ins Kino gehen oder eben danach. Leckeres Essen, schön eingerichtet, nette Leute und einfach gemütlich.

Where is the furthest you two have traveled together as a couple?

Wir sind in den drei Jahren nicht einmal über die deutschen Grenzen hinaus gekommen. Wird echt Mal Zeit, dass wir das nachholen. Dabei gibt es nur das Problem, dass die Missy sich nicht in einen Flieger reintraut. Aber da haben wir eine coole Wette. Wenn ich mich auf ein Pferd setze und reite (wovor ich Angst habe), geht sie in den Flieger. Unter uns: Das kriege ich hin, ihr Gesicht beim Start muss ich sehen.

Who has the craziest exes?

Auch wenn ich da von ihr fast keinen kenne: Definitiv sie. Bei mir war da nicht sooo viel und so richtig verrückt? Nein, nicht wirklich. Genau genommen wurde es bei mir immer verrückter.

Who has the worst temper?

Die Missy ist da einfach gestrickt und explodiert gleich wie ein Chinaböller und genauso schnell ist es dann auch wieder vergessen. Bei mir ist das gänzlich anders. Bei mir brodelt das erst auf kleiner Flamme. Das ist keine böse Absicht, ich muss dann halt erst in Ruhe nachdenken. Ich werde dann immer ruhiger. Grundregel dafür ist: Je ruhiger ich werde, desto schlimmer ist es.

Who does the cooking?

Wir kochen öfters zusammen oder auch mal getrennt. Kochen wir getrennt, dann bin ich es öfters, der am Herd steht. Das liegt aber einfach daran, dass ich das wirklich gerne mache, gerade die etwas aufwändigeren Sachen.

Who is the neat-freak?

Von einem Sauberkeitsfimmel sind wir beide weit entfernt. Ich denke, dass meine Schmerzgrenze noch ein Stück weiter unten ist und ich eher genervt bin und mit dem Aufräumen anfange.

Who is more stubborn?

Wenn ich das jetzt im Sinne von “hartnäckig” übersetze, dann auf jeden Fall ich. Wenn ich es mit “dickköpfig” übersetze, dann auch ich. Da ist der Abstand dann aber nicht ganz so groß. Missy meint immer, dass es keinen Sinn macht, mit mir zu diskutieren. Ich bin der Meinung, dass das nur bedingt stimmt. Denn – und jetzt spoiler ich mal – die Waffen der Frauen wirken.

Who hogs the bed?

Keiner von uns, das sind eher die Katzen. Eine Hälfte des Bettes gehört den Katzen. Vom Rest braucht Missy zwei Drittel, was mir dann noch ein opulentes Drittel lässt, auf dem ich mich dann so richtig austoben kann. Wenn ich in dem Moment nicht schockgefroren wäre, denn Missy hat immer eiskalte Füße. Ich denke manchmal, dass sie die vor dem Schlafengehen noch fix ins Eisfach legt, um mich zu ärgern.

Who wakes up earlier?

Ich, immer, ohne Ausnahme. Wenn ich Missy um eins beneide, dann ihren Schlaf. Die kann nachts aufstehen, sich einen Pott Eis krallen und mampfend Feeds lesen und anschließend ins Bett gehen und SOFORT weiterschlafen. Drei Katzen können morgens den “ich habe Hunger”-Kanon anstimmen und sie zuckt nicht mal. Absolut beeindruckend.

Where was your first date?

Das erste Mal gesehen haben wir uns auf ihrem Geburtstag, den 17.07.2005.

Who is more jealous?

Definitiv ich. Ich bin der Meinung, dass ein gesundes Maß Eifersucht zu einer guten Beziehung gehört, wie das Salz in der Suppe. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich ein Kontrollfreak bin. Bei ihr ist das so, dass ich mich vermutlich sogar von zwei nackten asiatischen Zwillingen massieren lassen könnte, ohne dass sie misstrauisch wird. Jetzt könnte man sicherlich denken, dass es ihr egal ist. Glaube ich aber nicht. Ich denke eher, dass sie weiß, dass sie mir da zu 100% vertrauen kann.

How long did it take to get serious?

Das ging im Prinzip recht schnell, wurde dann aber immer wieder unernster. Das verlief in etwa in einer Fieberkurve wie bei einem Patienten, der ständig zwischen Tod und Herzrasen schwankt.

Who eats more?

Ich, definitiv. Ist ja auch kein Wunder, ein dermaßen durchtrainierter, mit strammen Muskeln bepackter Körper braucht halt auch extrem viel Energie.

Who does the laundry?

Das teilen wir hier inzwischen ziemlich gerecht auf. Wer gerade Zeit hat oder dringend irgendwelche Wäsche braucht, kümmert sich darum oder überzeugt den anderen davon, es zu übernehmen.

Who’s better with the computer?

Ich, ich bin ja auch ein Nerd. Dafür kann Missy die Tassimo bedienen.

Who drives when you are together?

Missy. Und zwar ziemlich von Anfang an. Ich hatte sie ziemlich am Anfang mal für ein Date abgeholt und wir fuhren auf einer Schnellstraße durch Hannover. Sie maulte rum, dass ich wie ein Rentner fahren würde. Ich legte eine Vollbremsung hin, stieg aus, knallte die Tür und ging mit strammen Schritt ums Auto rum. Sie hatte vermutlich Angst, dass ich durchdrehe oder so. Ich riss die Tür auf und sagte, dass sie halt fahren soll. Ich fahre so lange Auto inzwischen, das gibt mir nichts mehr. Seitdem setze ich mich freiwillig auf den Beifahrersitz und komme entspannt überall an.

Jan
27

Fünf Gründe, warum ich dir nicht in Twitter folge

By Olly  //  Weblog  //  1 Comment
twitter

Nach einer kleinen Abstinenz-Phase ist meine Liebe zu Twitter wieder neu entflammt. In letzter Zeit bemerke ich einen Zufluss an neuen Followern. Ab 100 Leuten, denen man folgt, wird es schnell mal unübersichtlich und dann beginnt die Zeit der genaueren Auslese. Ich kaufe ja auch nicht jedes Sweat-Shirt. Daum hier die fünf Hauptgründe, warum ich jemandem nicht folge (was ja auch kein Weltuntergang ist):

Du hast kein Userbild

Wenn wir uns in einer Kneipe kennenlernen würden, dann würdest du dich ja auch nicht vermummen, oder? Ich erwarte ja nicht mal, dass jemand wirklich sein richtiges Bild hinterlegt. Den Wunsch nach einer kleinen Portion Anonymität im Web kann ich gut nachvollziehen. Im Gegensatz zur eigenen Twitter-Seite erwarte ich aber zumindest etwas Kreativität bei der Auswahl des Userbildes.

Du hast keine User-Infos hinterlegt (Webseite, Ort usw.)

Leute, die weder Ort noch Webseite oder sonstiges angegeben haben sind mir suspekt. Da müssen die letzten Tweets schon sehr interessant sein, damit ich den Mauszeiger zum Klick auf „Follow“ bewege. Ausgefüllte Infos haben mich schon oft zum Folgen bewegt, auch wenn die letzten Tweets eher uninteressant oder belanglos waren. Einfach weil es vielleicht jemand aus der Nähe oder mit einem coolen Blog war.

Du folgst 1000+ Leute, aber so gut wie niemand dir

Ich traue mich gar nicht, einen Vergleich zum echten Leben zu ziehen. Immer wieder sehe ich bei Twitter Leute, die 1000+ anderen folgen selbst aber von so gut wie niemandem gefolgt werden. Da ist mir bisher niemand untergekommen, der was interessantes von sich gegeben hat.

Du schreibst gar nicht oder lässt für dich schreiben

Wenn ich sehe, dass das letzte Update mehr als x Monate her ist, kann man kaum etwas interessantes erwarten. Ein weiteres Ärgernis sind Auto-Antworten oder Postings. Dazu gehören Sachen wie „New Blog Posts“ oder „Vielen Dank für‘s followen“. Eine Unsitte, die immer mehr umgreift. Auto-Antworten finde ich per se unpersönlich. Bei den Nachrichten bei neuen Blog Postings kann ich es verstehen bei Leuten, die sehr selten aktualisieren. Im Normalfall sehe ich das aber ohnehin via RSS-Feed. Habe ich früher auch gemacht, aber bei einer größeren Anzahl von Leuten, denen man followed, nervt das nur noch.

Du bist eine werbende Wildsau

Leute, die – egal ob viral oder ganz offen – nur auf Werbung aus sind, fliegen von der Liste. Das gilt auch für Leute, bei denen in jedem Posting rüberkommt, dass es nur darum geht, die Anzahl der eigenen Follower zu erhöhen. Das ist genauso schlimm wie Webseiten mit blinkenden Werbebannern.

Jan
26

Dramaking V4

By Olly  //  Weblog  //  4 Comments

Kürzlich hatte ich mir ja noch überlegt, ob und wie es hier weitergeht. Die Entscheidung ist vorerst gefallen: Es geht weiter wie bisher, zumindest thematisch. Allenfals eine Änderung wird es geben. Neben Apple, Technik, Internet, Nerdkram, Filme, Games und Persönliches, wird es zukünftig auch um Webdesign gehen. Von der Menge her wird es hoffentlich wieder mehr werden, denn ich habe das schon irgendwie vermisst.

Passend dazu habe ich auch ein komplett neues Layout erstellt. Darauf bin ich ein wenig stolz, denn es ist von Grund auf selbst gemacht. Ausgangslage für die Entwicklung war das nackte Starkers-Theme. Zum Schluss habe ich mich dann sogar ein wenig mit JQuery auseinander gesetzt. Mir ist klar, dass da nichts validiert, aber so lange es in den Standard-Browsern läuft soll mir das egal sein. Ich habe sogar noch den IETester bemüht, damit zumindest die grundsätzliche Struktur im IE6 läuft (doppelte Margins & transparente PNGs anyone?).

In der nächsten Zeit wird da sicher noch ein wenig rumgetweakt. Tweetsuite ist zum Beispiel etwas, das ich als nächstes auf dem Plan habe. Die Blogroll muss auch dringend mal aktualisiert werden. Aber das kommt alles schon irgendwie, irgendwann.

Jan
9

Quo Vadis, Dramaking?

By Olly  //  Weblog  //  7 Comments

Ohne mich jetzt selbst loben zu wollen: Das hier ist die passendste Überschrift seit langem, denn sie ist auf eine ironische Art und Weise doppeldeutig. Am kommenden Montag wird dieses Weblog fünf Jahre alt. Zeit für ein mehr oder minder kleines Resümee.

Ich weiß noch, wie ich vor fünf Jahren auf diese Weblogs aufmerksam geworden bin. Und um jetzt mal ehrlich zu sein. Ich hatte wirklich keine Ahnung davon, was es damit eigentlich auf sich hatte. Wie so oft wurde ich darauf aufmerksam gemacht durch Hendrik, der seine Blogs schneller wechselt als ich hier meine Layouts, was wirklich etwas heißen will. Irgendwie erschien mir das hip, ich wollte das auch. Den ersten Beitrag widmete ich dem gerade einen Tag alten Nachwuchs von Kumpel Sharbe, vermutlich auch deswegen weil ich keinen Plan hatte, worüber ich eigentlich schreiben soll. Damals hatte ich den festen Plan, jeden Tag mindestens einen Beitrag zu schreiben, was ich relativ schnell als fixe Idee über Bord warf.

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Jan
8

Olly Girls – WTF?!

By Olly  //  Weblog  //  1 Comment

Ich glaube, ich schaue zu wenig TV. Wer zum Geier sind diese Hupfdohlen? Was tun die? Und wieso wusste ich bisher gar nichts davon, dass ich zwei davon habe?

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