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Durchgespielt: Mirror’s Edge

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Nachdem ich World of WarCraft den Rück gekehrt hatte, fielen mir dann wieder die ganzen anderen Spieleperlen ein, die hier noch unangespielt rumlagen. Darunter Mirror’s Edge. Das Spiel wurde vom EA-Studio Dice entwickelt, die sich vorher einen Namen mit der Battlefield-Reihe gemacht hatten und daraufhin von Electronic Arts aufgekauft wurden.

In einem Interview las ich kürzlich, dass die Idee zu Mirror’s Edge aufkam, als sie über eine neue Spielidee nachdachten. Erst sollte es was mit Autos in einer Stadt sein. Da kam dann der Einwand, dass wenn man mit einem Auto durch eine große Stadt fährt, sicher auch aussteigen und diese erkunden will. Und dann kamen die Macher irgendwann darauf, dass man eben durch die Stadt rennen muss.

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Rock Band: Was erlauben Electronic Arts?

Ich beteilige mich eigentlich eher nicht dabei, Electronic Arts für lieblose Sequels zu bashen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich beruflich diesem Publisher eine höchst professionelle Arbeitsweise attestieren muss. Aber in Sachen Rock Band muss ich jetzt doch mal die Rote Karte zeigen. Das Spiel kommt mit ordentlicher Verspätung Ende Mai nach Deutschland. Das Spiel kostet in den USA mit einer Gitarre, Mikro und Drumset 169 US-Dollar. In Europa liegt der Preis bei 169 Euro. Da kann man schon mal schnaufen. Aber an diese 1:1-Umrechnerei von Dollar zu Euro hat man sich ja gewöhnt.

Aber halt. So einfach ist es gar nicht. In Deutschland bekommt man dafür lediglich die Instrumente, das Spiel kostet nochmal 69 Euro (UVP des Herstellers). Macht also zusammen 238 Euro. Die US-Version kostet umgerechnet etwas mehr als 100 Euro. Dazu kommt, dass die Songs teilweise mehr als doppelt so teuer werden wie in den Staaten. Mir fällt kein Grund ein, der so ein Verhalten ansatzweise rechtfertigt, zumindest nicht, wenn ich nett bleiben möchte. Unter diesen Umständen ist das Spiel – trotz aller Vorfreude – gestorben. Zumal es ja eh nur für die Xbox 360 kommt erstmal. Fassen wir also zusammen:

  • Spiel inkl. Controller mehr als doppelt so teuer als in den USA
  • Songs kosten teilweise mehr als doppelt so viel als in den USA
  • Als Entschädigung acht exklusive Bonussongs, wie z.B. die englische Version von Tokio Hotels „Durch den Monsum“

Was immer auch gerade für ein Zeug umgeht bei EA, ich hätte auch gerne eine Portion davon. Bei Antigames gibt es noch 10 Gründe, die den hohen Preis erklären.

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Crysis: Zum Sterben schön

B27C8D97-662A-4FA0-B038-6EFD6C566808.jpgNach dem bravourösen Call of Duty 4 kam mit Crysis das mit reichlich Hype ins Feld geschickte Crysis. Crysis ist ein technisch überragender Shooter, der selbst hochgezüchtete Hardware mit einem müden Lächeln begrüßt. Selbst auf meinem Intel Quad Core mit 2 GB Ram und GeForce 8800 GTX (768 MB Ram) läuft das Spiel nicht immer durchgehend flüssig und dabei nutzte ich nicht mal die höchstmöglichen Einstellungen. Was dafür aber geboten wird stellt optisch alles in den Schatten, was jemals auf irgendeinem System lief. So opulent hat noch kein Computer- oder Videospiel ausgesehen.

Die Story ist ziemlich banal: Auf einer Insel findet sich eine merkwürdige Energiequelle. Koreaner und Amerikaner kollidieren in zahlreichen Gefechten bei der Such danach, um gemeinsam festzustellen, dass eine noch viel größere Bedrohung auf der Insel lauert: Außerirdische. Soweit so gähn. Einen Hauch von Innovation gibt es durch den Nanaosuit der zu spielenden Eliteeinheit. Dieser Kampfanzug kann im Spiel in verschiedene Modi geschaltet werden. Dann verleiht der Anzug mehr Kraft (z.B. höhere Sprünge), mehr Geschwindigkeit (Autos werden zu Fuß abgehängt), einen Schildmodus (gegnerische Kugeln haben weniger Wirkung) oder den so wichtigen Tarnmodus mit dem man nahezu unsichtbar ist.

Durch diese Möglichkeiten und durch die Tatsache, dass die Gegner viel einstecken und teilweise sehr clever agieren, ist taktisches Vorgehen unabdingbar und gezielter Einsatz dieser Modi nötig. Und dadurch sind eigentlich alle Probleme im Spiel auf verschiedene Arten lösbar. So kann man langsam und getarnt vorgehen oder sich wie Rambo in die Schlacht werfen, je nach persönlicher Vorliebe oder Notwendigkeit im Spiel. Crysis ist wie der Vorgänger Far Cry dabei zunächst ziemlich offen. Im Gegensatz zu Call of Duty 4 gibt es keine „Schlauchlevel“, es gibt verschiedene Wege zum nächsten Missionsziel. Zum Ende hin wird das Spiel linearer und es gibt mehr geskriptete Sequenzen, um die Story voranzutreiben.

Shooter-Fans haben es im Moment nicht leicht denn die Auwahl ist gerade – auch unter den absoluten Tophits – richtig groß. Call of Duty 4 hat die stärkere Präsentation, Crysis dagegen die offenere Spielwelt und noch bessere Optik. Den richtigen Rechner vorausgesetzt führt eigentlich kein Weg an Crysis vorbei, sofern man sich nur entfernt für Egoshooter interessiert.

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Rock Band rockt

Ich bin ein großer Fan von sowohl SingStar als auch Guitar Hero. Da verwundert es sicher nicht, dass Rock Band von Electronic Arts mein absolutes Highlight der diesjährigen Games Convention in Leipzig war. Rock Band kombiniert alle bisherigen Musikspiele. Neben einem Mikro liegen dem fertigen Spiel sowohl zwei Gitarren als auch ein Drumset bei. So kann man im Idealfall mit drei Freunden zu einer wirklich extrem coolen Songliste jammen.

Im Prinzip läuft das ähnlich ab wie bei Guitar Hero. Von oben fallen farbige Kreise nach unten und wenn diese unten angekommen sind, müssen die entsprechenden „Noten“ angeschlagen werden. Beim Drumset müssen entsprechend das Fußpedal oder eben die passende Drum geschlagen werden. Der Gesang wird mit einer Kurve ähnlich wie bei SingStar bewertet. Die Controller sind von wirklich guter Qualität und schlagen den Gitarren-Controller aus Guitar Hero sowohl in Sachen Größe als auch Verarbeitung.

Das Spiel wird im ersten Quartal 2008 für PS2, PS3, Wii und Xbox 360 erscheinen. Einen Onlinemodus wird es natürlich auch geben. Die Songliste ist wirklich extrem viel versprechend:

Originalversionen:

Blue Oyster Cult „Don’t Fear the Reaper“
The Who „Won’t Get Fooled Again“
David Bowie „Suffragette City“
The Ramones „Blitzkrieg Pop“
Bon Jovi „Wanted Dead or Alive“
Nirvana „In Bloom“
Stone Temple Pilots „Vasoline“
Weezer „Say It Ain’t So“
The Hives „Main Offender“
The Strokes „Reptilla“
Queens of the Stone Age „Go with the Flow“
Foo Fighters „Learn to Fly“
Metallica „Enter Sandman“
Deep Purple „Highway Star“
Faith No More „Epic“
Jet „Are You Gonna Be My Girl“
OK Go! „Here It Goes Again”
Radiohead „Creep“
Rolling Stones „Gimme Shelter”
The Clash „Should I Stay or Should I Go“
Smashing Pumpkins „Cherub Rock”
Beastie Boys „Sabotage“
Nine Inch Nails „The Hand That Feeds“
Garbage „I Think I’m Paranoid“
The Pixies „Wave of Mutilation“
Yeah Yeah Yeahs „Maps“
Hole „Celebrity Skin“

Coverversionen:

Black Sabbath „Paranoid“
Mountain „Mississippi Queen“
Rush „Tom Sawyer“

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