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Das Film-Trilogie-Meter

Ich bin ja ein großer Freund von Top-10-Listen, aber beim Trilogie-Meter von Dan Meth mache ich mal eine Ausnahme, denn da sind es jeweils nur die Top 3. Es geht dabei um Film-Trilogien und wie die einzelnen Teile qualitativ zueinander stehen. Die meisten Sachen kann ich so völlig unterschreiben, insbesondere Matrix ist gut getroffen. Wie sieht’s bei euch aus? (via)

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Die Reise ins Labyrinth

Ich habe doch noch einen keinen Weihnachtswunsch. Und zwar die DVD zum Film Die Reise ins Labyrinth. Für mich einer der besten Fantasy-Filme überhaupt. Denn Jim Henson hat nicht nur den Techno erfunden, sondern auch einen meiner Alltime-Classics mit erschaffen. Dazu die zuckersüße Jennifer Connelly und David Bowie in Höchstform, der auch sehr stark am hervorragenden Soundtrack beteiligt war. Ganz großes Highlight die Ballade „As the World falls down“. Kann ich immer wieder hören, der Soundtrack landet immer mal wieder in der Heavy Rotation.

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Ich heirate eine Familie

Ich heirate eine FamilieIm Moment schauen wir die 14 Folgen der alten ZDF-Serie „Ich heirate eine Familie“. Als ich die als Kind gesehen habe, war ich ja mächtig in die olle Zicke Tanja verschossen. Kann ich heute ja absolut nicht mehr nachvollziehen. Die Serie ist heute auf eine unfreiwillige Art und Weise komisch, da die Einrichtigungen, Klamotten und Frisuren aus der schlimmsten Zeit der 80er Jahre stammen.

Die eigentliche Serie funktioniert auch heute noch und ich kann für mich natürlich auch einige Parallelen erkennen. Nicht, dass ich eine Frau mit drei Kindern bekommen hätte, aber eine Frau mit einem inzwischen achtjährigen Sohn geht in eine ähnliche Richtung. Und wie Peter Weck alias Werner Schumann arbeite ich auch von zu Hause, muss im Gegensatz zu meinen früheren Gewohnheiten morgens zeitig raus und auch den Terror spielender Kinder kenne ich nur zu gut.

Insofern spiegelt die Serie im Gegensatz zu vielen heutigen Soaps echtes Familienleben wieder mit den dabei üblichen alltäglichen Problemchen, Sorgen und schönen Momenten. Und gleichzeitig ist das ein schöner Blick zurück. Jetzt muss ich nur noch mal wieder „Diese Drombuschs“ schauen. Eben TV-Kult, den ich auch heute noch gerne schaue.

Serienjunkie?

Erdbeerwelt-Touri hat sich kürzlich als Serienjunkie geoutet. Da habe ich mal so über mich selbst nachgedacht und da fiel mir auf, dass das irgendwie auch auf mich zutrifft. Dabei schaue ich eigentlich gar nicht viel. Aber wenn dann eben doch neben Filmen die eine oder andere Serie und das war irgendwie auch schon immer so. Aus meiner Kindheit sind natürlich Captain Future, Ein Colt für alle Fälle, Kimba der weiße Löwe, Die Märchenbraut, Luzie der Schrecken der Straße, Neues aus Uhlenbusch, Pan Tau, Wickie, Das feuerrote Spielmobil und Lemmie die Schmöker hängen geblieben.

Ich habe damals sogar ein wenig von Dallas und Denver Clan mitbekommen. Das war ja noch eine Zeit, wo es kein RTL und Co. gab. Im DDR-Fernsehen lief damals Sonntagmorgens immer Mach’s mit, mach’s nach, mach’s besser. Als dann RTL und Sat 1 dazu kamen habe ich begeistert AirWolf und Knight Rider geschaut. In der spätpubertären Phase war ich großer Fan von Baywatch. Lindenstraße habe ich über Jahre hinweg akribisch geschaut, ebenso wie Diese Drombuschs und Ich heirate eine Familie (wie passend übrigens). Alf habe ich eine ganze Zeit lang enorm viel geschaut.

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Richtung Leben

Richtung Leben

Vor kurzem gab es in meinem Lieblingsforum den Aufruf, doch bitte für den Film Richtung Leben von Stephan Rick beim Hamburger Nachwuchspreis 2006 zu voten. Ich helfe ja wirklich gerne, aber wenn ich meine Stimme für irgendwas abgebe dann möchte ich auch gerne wissen wofür. Eine Woche später hatte ich die DVD im Briefkasten. Richtung Leben ist für den Nachwuchspreis Hamburg 2006 in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert. Wer sich den Film anschauen möchte, kann dies am 08. April 2006 um 23.30 Uhr im NDR tun oder den Film ganz legal per Bittorrent ziehen (in dem Fall wirklich legal). auf der Webseite des Regisseurs ziehen (BT-Link ist nicht mehr aktiv).

Ich schaue wirklich viele Filme, aber im Bereich Kurzfilme bin ich nicht wirklich bewandert. Insofern sah ich mir den Film völlig vorbehaltlos an und war dann doch sehr überrascht, denn Richtung Leben ist wirklich ein sehr schöner Film. Leider nur 40 Minuten lang erzählt er eine tragisch-komische Geschichte, wie sie wirklich passieren könnte. Überall, sogar in deiner Nachbarschaft.

Der 39jährige Harald (Andreas Windhuis) lebt immer noch bei seiner Mutter und steht ein wenig unter ihrer Fuchtel. Harald tut, was seine Mutter (Beate Abraham) ihm sagt, Geheimnisse gibt es nicht. Na ja, ganz stimmt das nicht, denn Harald hat schon länger geheimen Briefkontakt zu der Thailänderin Somjai (Sutharod Schlegel). Das Geheimnis fliegt auf, als Somjai eines Tages quer durch die Welt fliegt und plötzlich im heimischen Wohnzimmer steht. Harald bricht sein Schweigen für die völlig überforderte und von Verlustängsten geplagten Mutter bricht eine Welt zusammen. Natürlich kann dies Thai-Mädchen nur eine Motivation haben: Ein sicheres Leben in Deutschland mit dem Geld von Harald. Es kommt zu einem Kampf um Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung. Zwischen allen Stühlen sitzt Somjai, die mit der ganzen Situation mehr als nur überfordert ist.

Ein wenig erinnerte mich Richtung Leben an In Good Company von Paul Weitz. Es geht darum, sein Leben zu leben. Auszubrechen aus einem Trott, aus der Lethargie eines belanglosen Lebens. Harald hat nie gelernt sein eigenes Leben zu führen und wird quasi von seiner Mutter erdrückt. Erst die gutherzige Somjai hilft ihm, auf die richtige Spur zu kommen und den Antrieb zu bekommen, sein Leben in den Griff zu bekommen und es dann auch zu leben. Und dazu braucht es eben kein großes Happy End, das hätte auch gar nicht zum Film und den Charakteren gepasst. Diese sind wirklich gut besetzt. Die beiden Schauspieler des Harald und seiner Mutter sind auch erprobt aus diversen TV-Serien und Filmen. Für die junge Schauspielerin der Somjai ist es die erste Arbeit, was man jedoch nicht bemerkt. Das kam für mich insgesamt alles sehr glaubhaft rüber und passt einfach. Stephan Rick hat einen wirklich schönen Film abgeliefert, der eine ganz normale Geschichte auf eine sehr ruhige und ansprechende Weise erzählt. Und dafür gebe ich dann auch gerne meine Stimme und drücke ihm auf diesem Wege die Daumen, dass der Preis an ihn geht.

Schaut euch den Film echt mal an, er bietet deutlich mehr Unterhaltung als so mancher Kinofilm. Ich war mehr als nur überrascht.

Rating:

★★★★★★★☆☆☆

Richtung Leben