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Jun
5

Und schon wieder winkt das Verbotsschild

By Olly  //  Weblog  //  Kommentare deaktiviert

Ich mache mir gerade ernsthafte Gedanken darüber, was so an Qualifikation von einem handelsüblichen Innenminister erwartet wird. Bei Welt Online habe ich heute Nachmittag gelesen:

Die Innenministerkonferenz hat sich auf ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen verständigt. Der Beschluss ist nach Informationen von WELT ONLINE eine Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden. Das Verbot soll so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Da muss ich doch mal ganz stark und innig seufzen. Und natürlich ist ausgerechnet einer der Antreiber ausgerechnet Uwe Schünemann aus meinem Heimatbundesland Niedersachsen. Sorry, aber ich kann da echt nichts dafür, ehrlich.

Ich könnte mich jetzt auch zurecht aufregen oder einen Vergleich zum damaligen Auftrittverbote von Elvis Presley ziehen. Klar könnte man jetzt auch wieder eine Petition starten bzw. mit zeichnen, aber das Ganze hat vermutlich ohnehin ähnlich hohe Erfolgsschancen wie die letzten Versuche zu dem Thema oder kürzlich der Versuch Paintball verbieten zu wollen. Warum das Ganze ohnehin nichts bringt und lediglich in Bezug auf Stimmenfang zum Wahlkampf taugt:

  1. Digitale Medien lassen sich nicht verbieten. Sie bekommen daher im Gegenteil einen besonderen Reiz und landen dann eben illegal auf den Rechnern von Jugendlichen.
  2. Was ist eigentlich ein Killerspiel? Die Phrase wird immer und immer wieder gedroschen, aber wie soll das rechtlich einstufbar sein? Wenn ich meinen Sim in Die Sims schlecht behandle kann der auch sterben. Ist Die Sims dann ein Killerspiel?
  3. Wenn wir davon ausgehen, dass Killerspiel=Egoshooter ist, dann kommen die in der Regel (Crytek mal ausgenommen) nicht aus Deutschland und betreffen ohnehin nur einen kleinen Teil des Marktes und haben dann auch zurecht eine rechtlich bindende Altersfreigabe ab 18 Jahren oder eben nicht mal diese und kommen dann in der Regel auch gar in Deutschland auf den Markt.

Ich bin es echt so etwas von Leid.

Mai
19

Du bist Terrorist

By Olly  //  Weblog  //  1 Comment

Manchmal sagt ein Video mehr als viele Worte, denn du bist Terrorist!

Du bist Terrorist from lexela on Vimeo.

Update: Gerade über den Artikel bei Spreeblick gestolpert. Natürlich entspricht das Video nicht dem momentanen Stand in Deutschland. Ich habe es auch nicht so aufgefasst, sondern eher als drohende Zukunft. Und insofern fand ich es schon sehr treffend, denn es regt hoffentlich zum Nachdenken an. Die Frage, die sich jeder stellen sollte ist doch: Möchte ich in einem Land leben, in dem so etwas zur Realität werden kann? Ich für meinen Teil kann das mit einem sicheren “Nein” beantworten.

Mai
18

Eurovision Song Contest 2009

By Olly  //  Weblog  //  6 Comments

Am vergangenen Samstag fand in Moskau der Eurovision Song Contest 2009 statt. Als Kind habe ich das immer gucken müssen, so habe ich zumindest den letzten großen deutschen Erfolg (1982, Nicole – Ein bisschen Frieden) live mitverfolgt und ja, vielleicht war ich damals auch ein klein wenig verschossen. Seit Jahren drücke ich mich erfolgreich vor dieser Veranstaltung. Irgendwie ist es mit dem Song Contest so wie mit der Bild. Alle mosern irgendwie darüber aber gucken tun es offenbar doch eine Menge.

Nachdem im letzten Jahr Deutschlands große Hoffnung, die No Angels, eine internationale Pleite der Extraklasse erlebt haben, sollte es dieses Jahr U96-Kapitän Alex Christensen mit seiner Nummer “Alex swings, Oscar sings!” schaffen: Eine banale Swing-Nummer mit einem Minimal-Text aus dem nächstbesten Songtext-Generator. Und wenn man eben kein großes Vertrauen in seine Nummer hat, dann müssen eben Titten her. Sex sells, weiß ja jeder. Und da nimmt man natürlich das Beste, was Deutschland in dieser Hinsicht zu bieten hat: Dita von Teese. Was? Die kommt gar nicht aus Deutschland? Naja, genau das habe ich mich auch gefragt.

Ich habe mich auch gefragt, warum man an dieser Veranstaltung überhaupt noch teilnimmt. Andere Länder wie Italien und Österreich haben sich doch schon erfolgreich abgetrennt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Euro der TV-Gebühren da wieder in den Sand gesetzt wurden. Insgesamt hat die Veranstaltung 42 Millionen Euro gekostet. Als gesetztes Land muss auch Deutschland einen Teil davon zahlen. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn die Musik wenigstens gut wäre. Aber das pendelt alles irgendwo zwischen Fremdschämen und Trommelfellinfarkt. Ich hätte nichts dagegen, wenn Deutschland diesem Event in Zukunft die kalte Schulter zeigen würde. Auch wenn das wohl ein Wunschtraum bleiben wird.

Mai
11

ePetition bezüglich Internetsperren

By Olly  //  Weblog  //  Kommentare deaktiviert

Ich bin nicht sonderlich an Politik interessiert. Ich lese den einen oder anderen Politik-Artikel in Spiegel oder der Tageszeitung ganz gerne, zumindest wenn mich das Thema einigermaßen betrifft. Dies ist natürlich bei der geplanten Sperrung von Internetseiten auf Basis von Sperrlisten der Fall. Das Bundeskabinett will damit einen entscheidenden Schlag gegen Kinderpornographie landen. Das Thema ist so kurz vor der Wahl clever gewählt, zumal das Thema mit hoher Wahrscheinlichkeit durchgewunken wird, zumindest ist man sicher vorab davon ausgegangen. Jeder Mensch mit gesundem Verstand würde schließlich sicher bejahen, dass man etwas gegen Kinderpornographie tun muss.

Ich finde das Thema höchst bedenklich und werden daher die ePetition gegen den Gesetzentwurf unterschreiben und hoffen, dass die Vernunft siegen wird. Natürlich bin auch ich gegen Kindesmisshandlung und für die aktive Verfolgung von Rechtsverstößen in diesem Bereich, doch der vorgeschlagene Weg aus dem Ministerium von Herrn zu Guttenberg ist meiner Meinung nach absolut falsch und höchstwahrscheinlich sogar ein Verstoß gegen das Grundgesetz und an dem sollte eigentlich jedem etwas liegen.

Provider sollen bestimmte Webseiten sperren, die vorher vom BKA entsprechend eingestuft und auf eine geheime Sperrliste gesetzt wurden. Es gibt dabei keine Instanz, Behörde oder Kommission, die das Vorgehen des BKA überwacht. Ich bin rechtlich nicht sonderlich sicher, bin mir aber ziemlich sicher, dass das nicht die Aufgabe einer Exekutive sein sollte. Die Listen sind ebenso wenig einsehbar wie die Kriterien, die eine Webseite auf diese Listen bringen können.

Das eigentliche Ziel, nämlich Kinder zu schützen, wird dabei gar nicht erreicht. Ist man nicht gerade erst seit gestern im Internet ist die Sperre mit ein paar leichten Handgriffen problemlos zu umgehen. Außerdem werden entsprechende Seiten nicht entfernt und deren Betreiber ermittelt, es wird nur der Mantel des Schweigens darüber gedeckt. Das ist ungefähr so, als wisse man, in welcher Wohnung Missbrauch betrieben wird, aber dann nichts dagegen tun will sondern lieber die vorhandenen Fensterscheiben durch Milchglasscheiben ersetzt.

Dazu kommt, dass nicht nur mitgeloggt wird wer eine derartige Seite besucht, sondern diese Daten auch automatisch ans BKA übermittelt werden. Das ist gerade in Zeiten von Kurz-URLs und Spam ein Problem. Außerdem war ich eigentlich davon ausgegangen, dass in Deutschland die Unschuldsvermutung gilt. Statt also die Kapazitäten des BKA darauf zu konzentrieren, entsprechende Täter zu ermitteln wird pauschal ein großer Kreis Unschuldiger verdächtigt.

Inzwischen haben über 70.000 Menschen die Petition gezeichnet. Jetzt sollte doch zumindest mal so ein Nachdenkprozess bei den entsprechenden Politikern einsetzen. Doch davon ist bisher – unabhängig von der Partei – nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil. Als jemand der dem Ganzen nun kritisch gegenüber steht, muss man sich in die kleine Ecke der Befürworter von Kinderpornographie drängen lassen (siehe Video). Und das macht mich dann sogar wütend. Ganz ehrlich, ich weiß im Moment nicht, wem ich meine Stimme bei den kommenden Wahlen geben soll.

DirektTagesschau

Weitere Links zum Thema:

Mai
14

Schmidt & Pocher

By Olly  //  Weblog  //  1 Comment

Oliver Pocher wechselt von Pro Sieben zur ARD. Ab dem 25. Oktober tritt er zusammen mit Chef-Zyniker Harald Schmidt in der neuen, einstündigen Show “Schmidt & Pocher” auf. Damit wird das bisherige Format “Harald Schmidt” abgelöst. Das neue Format läuft zunächst für 22 Folgen. Und ich kann gar nicht sagen, wie egal mir das ist. Aber ich verstehe ja auch nicht wirlich, wie man am Wochenende begeistert den Grand Prix verfolgen kann. In meinem Lieblingsforum hat es jemand auf den Punkt gebracht:

Wenn Schmidt noch ein wenig schlechter und Pocher noch einen Zacken besser wird, treffen sie sich bis zum Sendestart vielleicht auf demselben belanglosen Niveau.

Apr
23

Wer sucht eigentlich den Superstar?

By Olly  //  Weblog  //  Kommentare deaktiviert

Man kann über das Format “Deutschland sucht den Superstar” denken was man mag. Aber das hier finde ich durchaus diskussionswürdig. Da kommt ein Kandidat wieder ins Rennen, obwohl er zuvor von den Zuschauern für nicht gut genug befunden und aus der Show telefoniert wurde. Und die haben dafür gutes Geld gezahlt. Klar, wer da anruft hat selbst Schuld, aber einen ganz komischen Beigeschmack hat die Aktion auf jeden Fall.

Im Grunde war es ja immer allen klar, dass es da nur um das große Geld geht, aber sonderlich clever ist es nicht, dass den eigenen Zuschauern so deutlich zu zeigen.

Jan
9

22 Millionen Bürger unter Generalverdacht

By Olly  //  Weblog  //  1 Comment

Interessante Diskussion, die gerade im Lawblog zu lesen ist. Es geht um den großen Schlag gegen die Kinderpornographie, von dem SpOn berichtete. So wurden Kontobewegungen aller deutschen Kreditkartenbesitzer überprüft, wer davon einen bestimmten Betrag in einem bestimmten Zeitraum an ein bestimmtes Konto gezahlt hatte. Der Clou daran ist, dass die Weitergabe der Daten wohl ohne richterliche Anordnung sondern nur auf freundliche Nachfrage erfolgte. Sämtliche Firmen kooperierten mit den Ermittlungsbehörden. Wie in den Kommentaren zu lesen ist, dachte man wohl nicht daran, dass die Staatsanwaltschaft den Ermittlungserfolg als großen Sieg feiern würde.

Es stimmt natürlich, Kinderpornographie ist verabscheuungswürdig und gehört bestraft. Die Frage ist natürlich, ob dafür jedes Mittel Recht ist. Darf man einfach pauschal 22 Millionen Bürger unter Generalverdacht stellen? Wo zieht man die Grenze, wo endet der Schutz privater Daten? Und wer bestimmt das letztlich? Ich habe schon ein wenig Bauchschmerzen, wenn ich sehe, wie einfach es offenbar war, die entsprechenden Daten zu bekommen. Man stelle sich das mal vor. Ich als Kreditkartenbesitzer kaufe stinknormales bei einer für mich unauffälligen Firma. Woher soll ich wissen, dass diese Firma nicht vielleicht auch schmutzige Geschäte betreibt. Muss ich jetzt wirklich befürchten, dass demnächst die Polizei vor meiner Tür steht?

Dez
20

Grindhouse… oder Senator stinkt doch nicht

By Olly  //  Weblog  //  2 Comments

In den USA kommt ja Grindhouse von Quentin und Robert als dreistündiges Double-Feature mit Fake-Trailern, soweit war das ja bekannt.

In Deutschland bringt Senator den Film in die Kinos, wird diesen jedoch zweiteilen. Rodriguez Planet Terror kommt demnach im April, Tarantinos Death Proof folgt ein halbes Jahr später im Oktober. Die Fake-Trailer von u.a. Eli Roth wird es wohl gar nicht geben.

Eine ganz traurige Entwicklung. Senator verkauft das als Grindhouse-Reihe, aber so war es von den Machern der Filme nie gedacht. Die wollten eine Hommage an die Exploitation-Klassiker der 70er Jahre. Eine ganz billige Tour, den Leuten das Geld doppelt aus der Kasse zu ziehen.

Insofern werde ich mir die Kino-Tickets dazu sparen und lieber die DVD importieren, damit auch da die deutsche Niederlassung leer ausgeht.

Senator, so wird das nichts!

(via 5 Filmfreunde)

Update: Senator ist unschuldig. Danke an Batz.

Nov
24

Popstars Finale: Drei Stunden Leid und Elend

By Olly  //  Weblog  //  4 Comments

Monrose

Gestern war es also soweit. Ein halbes Jahr lang habe ich Popstars erfolgreich ignoriert. Es war nicht der Cover-Skandal, der mich das Finale begleiten ließ. Die Missy ist Fan der Serie und ich kann eben nicht aufstehen, wenn ich hinter dem Ohr gekrault werde. So lag ich nun also bis zum bitteren Ende auf dem Sofa und erfuhr auf bitterste Weise, warum ich so etwas eigentlich nicht sehe.

Moderiert von D-Promi und Flugzeuge-im-Bauch-Vernichter Oli P. versuchte die Jury bei jeder Gelegenheit, möglichst viele Emotionen bei den bis in die Haarspitzen angespannten Mädels zu provozieren. Und wozu das alles? Nur um in einer Retortenband mitzusingen, an die sich in einem Jahr vermutlich niemand mehr erinnern können wird. Was ist aus der Zeit geworden, in der sich Musiker im Proberaum zusammen gefunden haben und einfach gerockt haben? Gestern gab es zwei Songs vom kommenden Album von Monrose – so der beschränkte Name der Band – zu hören. Austauschbarer könnte Popmusik nicht mehr sein. Wozu braucht man da Sängerinnen?

Mein persönliches Highlight war jedoch das Ende. Das letzte Band-Mitglied musste per Telefonvoting gewählt werden. Natürlich wünschte sich jede der beiden Kandidaten, dass auch brav für die jeweils andere angerufen wird. Hallo? Kann man da nicht wenigstens da ehrlich sein und der anderen höflich einen Genickbruch wünschen? Dann brachte ein Notar den Umschlag rein. Von Hüpfdohle Detlef D! Soost folgte der Witz schlechthin. “Jetzt wollen wir es nicht weiter spannend machen.” Den finalen Namen sagte er dann jedoch erst ca. fünf Minuten später, als dann beide Mädels dem Kollaps näher waren.

Und nun? Die ersten beiden Songs klingen ziemlich unterdurchschnittlich. Popsongs aus der Konserve, bei denen es wirklich egal ist, wer sie letztlich singt. Zwischen dem ältesten und jüngsten Bandmitglied liegen zehn Jahre. Unterschiedlicher könnten die Figuren gar nicht sein, Krach ist da vorprogrammiert. Aber was kümmert es mich? Wenigstens das Ohr-Ding war richtig gut.

Nov
21

Amoklauf in Emsdetten: Computerspiele sind Schuld

By Olly  //  Weblog  //  10 Comments

Nun geht es wieder los. Nach dem tragischen Amoklauf von Emsdetten ist der wahre Schuldige schnell gefunden: Computerspiele, genauer gesagt Ego-Shooter wie Counter-Strike oder Doom 3. Gerade erst wieder bei Bild und SpOn gelesen. Ich bin sicher, weitere Medien werden auf den rasenden Zug aufspringen, ebenso wie diverse profilierungssüchtige Politiker. Populismus zieht eben auch in schlechten Zeiten.

Ich bin der letzte, der behaupten würde, dass Computerspiele keinerlei Einfluss auf Menschen haben. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Computerspiele keine Killer machen. Kein Computerspiel ist für die Taten in Emsdetten verantwortlich. Da ist schon deutlich früher etwas total falsch gelaufen. Ich selbst spiele nun schon seit fast 20 Jahren an Computern bzw. Videospielkonsolen. Ich habe aber sowohl von meinen Eltern als auch aus dem Freundeskreis gelehrt bekommen, verantwortungsbewusst damit umzugehen. Dazu gehört die richtige Dosierung ebenso wie das Vermitteln von richtigen Werten.

Und hier liegt das wohl eigentliche Problem. Wie kommt es, dass ein junger Mensch so hoffnungslos und verzweifelt ist? Wo sind Perspektiven und Anreize? Ich kann den konkreten Fall nicht beurteilen und will den Eltern auch keine Schuld geben. Aber in Zeiten, in denen Eltern ihre Kleinkinder lieber vor den TV setzen, als sich mit ihnen zu beschäftigen oder Super Mario eher eine Bezugsfigur ist, als der eigene Vater, da darf man sich nicht wundern, wenn am Ende so etwas passiert. Da ändern auch Verbote nichts.

In Deutschland gibt es nun schon länger rechtlich bindende Altersfreigaben. Warum also verbieten, wenn ein ab 18 Jahren frei gegebenes Spiel wie Doom 3 dann doch an Minderjährige gegeben wird? Das würde sich mit einem Verbot doch nicht ändern? Im Gegenteil, der Reiz wäre für Jugendliche doch noch viel größer. Viel schlimmer finde ich da, wie sich so ein Täter in der heutigen Zeit präsentieren kann. Da gibt es einen offiziellen Abschiedsbrief, Tagebücher, ein Weblog (inzwischen geschlossen), Videos bei YouTube und alles wird durch die Medien gereicht und so kommt der Täter posthum zu ganz zweifelhaften Ehren und wird womöglich zum Vorbild von Trittbrettfahrern.

Wie las ich vorhin noch? Erst wenn auch das letzte Computerspiel und die letzten Lan-Party verboten ist werdet ihr merken, dass ihre eure Kinder dennoch erziehen müsst. Und wo wir schon bei Spielen sind: Ja, auch Junior darf spielen. Aber eben Sachen, die für sein Alter geeignet sind und der richtigen Dosis entsprechend seines Alters. Und dabei fühle ich mich ganz und gar nicht schlecht.

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