Skip to main content

Der Ja-Sager (Yes Man)

jasager.jpgInhalt: Carl Allen steckt in einer Krise. Er lässt sowohl beruflich als auch privat sich jede ihm bietende Chance ungenutzt. So landet er in einer Selbsthilfegruppe. Dort lernt er, zu allem und jedem „Ja“ zu sagen, selbst wenn ihm das empfindliche Nachteile und Probleme bringt. Trotzt aller Probleme bekommt sein Leben einen unglaublichen Kick.

Kritik:

Der Ja-Sager ist einer dieser kleinen, belanglosen Streifen bei denen man schon nach Durchsicht des Trailers im Prinzip alles erwähnenswerte gesehen hat. Am besten schaut man sich den Film – sofern man es denn überhaupt mächte – zu Hause auf DVD an, denn dann kann man wahlweise vorspulen oder etwas anderes nebenher machen. Dazu kommt, dass mich das alles so frappierend an den Dummschwätzer erinnert hat. Damals durfte Carrey nicht lügen, heute muss er zu allem Ja sagen.

(mehr …)

Er steht einfach nicht auf dich

ersteht.jpgInhalt:

Verfilmung des gleichnamigen US-Bestsellers aus der Feder der „Sex and the City“-Autoren Greg Behrendt und Lizz Tucillo über die Tücken der modernenen Dating-Gesellschaft. Im Laufe werden verschiedene Geschichten parallel erzählt. Ein eingeengter Mann verliebt sich in seine Yoga-Lehrerin und geht fremd. Eine junge Frau wäre gern verheiratet, doch ihr Freund will nicht heiraten, weswegen sie sich von ihm trennt. Die amerikanische Version von Lisa Plenske kapiert das mit dem Daten gar nicht und lässt sich von einem Barkeeper die Männer erklären und übersieht dabei ihre wahre Liebe. Und dann ist da noch die von coolen Schwulen umgebene Mary, die sich komplett in Flirtereien via MySpace, Facebook, Online-Chats und SMS verstrickt.

Kritik:

Wer angesichts der Beschreibung schon schreiend die Hände über dem Kopf zusammenschlägt hat es genau richtig erkannt. ESENAD (coole Abkürzung) ist ein moderner Science-Fiction-Film mit coolen Darstellern, die eingentlich viel zu schade für diesen Stoff sind, der von Dingen erzählt, die jedem Menschen mit einem hauch Realismus nur allzu klar sein dürften. An dieser Stelle darf man sich auch fragen, warum das gleichnamige Buch so ein Riesenhit war.

(mehr …)

United States of Tara

United States of TaraKlar, auf dem Serien-Sektor stehen im Moment die aktuellen Staffeln von 24 (Season 7) und Lost (Season 5) im Fokus. Ganz klammheimlich mausert sich in deren Schatten der Neuling United States of Tara zum überraschenden Quoten-Liebling. Die Idee zur Serie, die in den USA auf Showtime ausgestrahlt wird (aktuell zwei Folgen) stammt von Steven Spielberg, das Drehbuch von Juno-Autorin und Oscar-Gewinnerin Diablo Cody. Eine Parallele zu Juno ist bei den sehr gelungenen Dialogen zu finden. Da beschwert die gestresste Mutter Tara darüber, dass sie die Vagina ihrer Tochter nicht micronmanagen kann, als sie in deren Sachen „die Pille danach“ findet.

Genug Lach-Potenzial hat schon die Ausgangslage zur Serie: Die eben genannte Tara leidet an einer multiplen Persönlichkeitsstörung. Drei verschiedene Persönlichkeiten übernehmen abwechselnd die Kontrolle. Jede Persönlichkeit hat keine Kenntnis vom Vorhandensein der anderen Persönlichkeiten Taras noch deren Handlungen. Dabei könnten diese Persönlichkeiten unterschiedlicher kaum sein:

(mehr …)

Daddy ohne Plan (The Game Plan)

gameplan.jpg

Inhalt:

Joe Kingman ist der beste Quarterback, den die Boston Rebels je gehabt haben und lebt auf der Überholspur. Doch eines Tages steht ein achtjähriges Mädchen vor seiner Tür und behauptet, seine Tochter zu sein. Als Argumentationsverstärker hat sie einen Brief von ihrer Mama und gleichzeitig Ex-Freundin von Joe dabei. Aufgrund eines Notfalles soll er einen Monat lang seinen ungeahnten Vaterpflichten nachkommen.
(mehr …)

Kino-Vorschau 2008: Komödien Top 5

Be Kind Rewind

Einen besseren Film für Filmfreaks könnte es eigentlich kaum geben. Jack Black zerstört aufgrund einer magnetischen Aufladung seines Gehirns die Filme in der Videothek, in der sein Freund Mos Def jobbt. Um die Kunden nicht zu enttäuschen, drehen die beiden die Filme einfach nach. Das Ergebnis ist natürlich extrem witzig, unter anderem zu sehen sind Zurück in die Zukunft, Ms. Daisy und ihr Chauffeur, Robocop und Ghostbusters. Wer sich nur ein wenig in der Filmwelt auskennt, wird auf seine Kosten kommen und am Boden liegen.

P.S. I Love You

Romantische Komödie, die auf dem gleichnamigen Roman von Cecelia Ahern basiert, den ich schon ziemlich gut fand. In den Hauprollen sind Hillary Swank als trauernde Witwe und Gerard Butler als auch nach dem Tode sehr liebevoller Ehemann zu sehen. Dass Butler derartige Rollen super spielen kann, weiß man spätestens seit Lieber Frankie, der leider in Deutschland zu unrecht total untergangen ist. Die Story ist schnell umrissen. Das Traumpaar wird durch den Tod des Mannes auseinander gerissen. Dieser wusste von seinem drohenden Tod und hinterließ seiner Frau mehrere Briefe, die alle mit den Worten „PS Ich liebe dich“ enden. Mit diesen will er seine Frau zurück ins Leben holen. Ich prognostiziere viel Witz und die richtige Portion Romantik.

Fanboys

Bin ich erst kürzlich drauf aufmerksam geworden. Als Nerd muss ich das einfach mögen. Ein paar Star-Wars-Nerds reisen vor der Premiere von Episode 1 zur Skywalker-Ranch und wollen dort im größten Coup der amerikanischen Geschichte eine frühe Kopie des Films für einen sterbenden Freund erbeuten. Mit dabei sind unter anderem Ray „Darth Maul“ Park als Wachmann, William Shatner, Carrie Fisher, Kristen Bell, Seth Rogen, Jaime King und Danny Trejo. Natürlich gibt es eine Konfrontation mit Star-Trek-Fans und selbst an Harry „Ain’t it cool News“ Knwoles wurde gedacht. Absoluter Nerd-Film.

How to Lose Friends & Alienate People

Simon Pegg spielt einen Intellektuellen, der von der Glamour-Welt der Stars im gleichen Maße angezogen wie angewidert ist. In seinem alternativen Magazin nimmt er die Welt der Stars aufs Korn. Als er einen Job bei einem konservativen New Yorker Magazin annimmt, ist dies für ihn ein großer Schock. Durch eine glückliche Fügung wird er von Außenseiter zum Vertrauten. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller, der eine Parodie auf das Erfolgsbuch „How to win Friends ans influence People“ ist. Neben Pegg sind Megan „Transformers“ Fox, Kirsten Dunst und Jeff Bridges zu sehen.

Synecdoche, New York

Der neue Film von Charlie Kaufman (Being John Malkovich, Eternatl Sunsgine of the Spotless Mind) mit Philip Seymour Hoffman (ob ich mir jemals merken kann, wie viele „p“ und „f“ ich brauche), Catherine Keener, Michelle Williams und Jennifer Jason Leigh. Es geht im groben um einen verzweifelten Drehbuchautor und die verschiedenen Frauen in seinem Leben. Wir dürfen intelligente Komik erwarten.