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Super Bowl XL: Pittsburgh Steelers rocken Detroit

Super Bowl XLDie Pittsburgh Steelers haben es also geschafft und die Super Bowl XL gewonnen. Damit gehören sie neben den San Francisco 49ers und den Dallas Cowboys zu den wenigen Teams, die die Vince Lombardi Throphäe fünf Mal gewonnen haben. Besonders schön ist das natürlich für Steelers Running Back Jerome “The Bus” Bettis, der nach 13 Jahren seine Karriere mit diesem Titel ausgerechnet in seiner Heimatstadt Detroit beendet.

Es war ein mäßiges Spiel, dass durch einige zumindest fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen überschattet wurde. Seattle tat mir da schon ein wenig Leid und als wäre dies nicht schon genug fehlte ihnen auch noch das nötige Quentchen Glück und wohl auch eine Spur Cleverness. Besondere Highlights waren der 75-Yard-Lauf von Steelers Running Back Willie Parker (Super-Bowl-Rekord) und der alles entscheidende Touchdown von Steelers Wide Reciever Hines Ward, der einen 43-Yard-Pass von Reciever-Kollege Antwaan Randle El sicher fing. Insgesamt dominierten die Defense-Lines beider Teams, das Spiel war eines der punktärmsten der vergangenen Jahre.

Das Showprogramm war sehr fein. Vorab gab es Stevie Wonder uns Joss Stone, die leider nur kurz in einer Zusammenfassung zu sehen waren. In der Halbzeitpause rockten die Rolling Stones mächtig, allerdings nur für drei Songs, die auch noch zensiert waren. Richtig cool war das Interview mit Jagger auf dem NFL-Sender. Auf die Frage, ob es denn für ihn ein Traum wäre beim Super Bowl aufzutreten antwortete er nur arrogant-trocken “No, not really.” Insgesamt wirkte Jagger ehrlich uninteressiert, was mir deutlich besser gefiel als das übliche Geschleime.

Super Bowl XL

Heute Nacht ist wieder Super Bowl. Die Underdogs Seattle Seahawks treffen auf die Pittsburgh Steelers. Die ARD überträgt ab 0 Uhr live. Wer den deutschen Kommentar nicht hören möchte, kann beim ORF den Originalsprecher hören, sofern man eben technisch dazu in der Lage ist ORF zu empfangen. Wie üblich wird das Großereignis von etwa einer Milliarde Menschen beobachtet, darunter auch ich. Mein Interesse an American Football ist so groß nicht, ich verfüge über ausreichende Regelkenntnisse und verfolge das Geschehen interessiert, schaue es aber nicht oft. Der Super Bowl ist dennoch Pflicht. Da ich normal dem Underdog die Daumen drücke, muss ich also eigentlich für Seattle sein. Neben dem hoffentlichen guten und spannenden Spiel freue ich mich auf die Show drumrum. Letztes Jahr gab es Paul McCartney, dieses Jahr sollen es die Rolling Stones richten.