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Mission Impossible 3

Mission Impossible 3

Es wird hier keine Diskussion über die durchaus streitbare Person des Tom Cruise geben. Mir ist es völlig egal, was er in seiner Freizeit macht. Von mir aus kann er sich den Hintern mit Erdnussbutter einreiben und kleine Kinder essen – überspitzt formuliert. Mit Mission Impossible 3 ist er jedenfalls wieder in einem sehr erfolgreichen Franchise zu sehen. Lange hat es gedauert, nach vielen Problemen wurde mit J.J. Abrams ein neuer Regisseur verpflichtet. Im Kino ist Abrams bisher unbekannt, mit den TV-Serien LOST und Alias konnte er sich aber bereits einen Namen erarbeiten. Mit dem neuen Regisseur wollte man der Figur des Ethan Hunt mehr Tiefe geben.

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Alias Season 2

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Aufgrund des fiesen Cliffhangers am Ende von Season 1 musste ich nahtlos weiterschauen und schaffte in lockeren zwei Wochen die zweite Season von Alias. Und was soll ich sagen? Sie ist noch besser als die erste, in sämtlichen Belangen. Die ganze Mystery-Kiste um den DaVinci-Nostradamus-Verschnitt Rambaldi wurde weitestgehend vernachlässigt, was ich den Machern hoch anrechne. Dafür gab es einige sehr überraschende Plotwendungen und insbesondere in der Mitte war ich mehr als überrascht, da ich davon ausging, dass dieses SD6-CIA-Katz-und-Maus-Spiel bis ans Ende aller Tage so weitergehen würde.

Season 2 hat alle Vorzüge der ersten Staffel wie den hohen Produktionsstandard, vielseitige und abwechslungsreiche Locations und eine charmante Hauptdarstellerin, die sich in jeder Folge von einer total anderen Seite zeigen darf. Überraschend auch die zahlreichen Gastauftritte wie zum Beispiel Christian Slater und Ethan Hawke. In Season 1 kann ich mich spontan nur an Quentin Tarantino erinnern. Der Actionanteil wurde noch mehr erhöht und insgesamt geht es mehr in Richtung Spionage, was der Serie meiner Meinung nach gut tut.

Natürlich endet das Ganze wieder mit einem Mords-Cliffhanger, vor dem ich jedoch gewarnt wurde. Daher ist die Season 3 schon länger bestellt und ich hoffe die Amazon-Schnarchnasen schaffen das noch zum Wochenende. Aber was ich nochmal festhalten wollte: Das Intro der Serie gehört ja zu den schlechtesten, die es je gab. Das fängt bei der von J.J. Abrams selbst komponierten Musik an und hört bei den “Ich hatte meine erste Theorie-Stunde in Photoshop”-Lensflares auf. Hatte kein Profi Zeit dafür?

Alias Season 1

Alias

Soeben habe ich die erste Staffel von Alias beendet. Zugegeben, ein bisschen spät, aber Serien auf Pro7 ignoriere ich von Haus aus und die DVD-Box war inzwischen relativ günstig zu bekommen. Als großer LOST-Fan bin ich außerdem auf Alias aufmerksam geworden, da diese auch aus der Feder von JJ Abrams stammt, der auch für LOST verantwortlich ist. Alias ist eine wirklich gute Serie, rangiert in meiner Gunst aber – so viel nehme ich vorweg – hinter 24 und LOST. Die Gründe dafür folgen.

Jennifer Garner ist Sydney Bristow

Worum geht es denn eigentlich? Nun, um eine Studentin Mitte 20, die ein Doppelleben führt. Sie arbeitet für die CIA, um eine kriminelle Organisation namens SD-6 auszuschalten, die ihren Mitarbeitern vorgaukelt, die CIA zu sein. Klingt kompliziert? Stimmt, wird aber noch besser. Sydney (gespielt von Jennifer Garner) fungiert also als Doppelagentin, bekommt von SD-6 einen Auftrag und holt sich dann von der CIA einen passenden Gegenauftrag. Einziger Verbündeter ist ihr Vater, der ebenfalls Doppelagent ist und den sie eigentlich gar nicht kennt. Na, leicht verwirtt? Kann ich verstehen und deswegen höre ich hier besser auf, denn ich könnte von weiteren Verwandten erzählen oder von der mystischen Nebengeschichte um Artfakte von einer Mischung aus Nostradamus und Leonardo DaVinci, die sich hier Rimbaldi nennt.

Was mir gut gefallen hat an Alias ist, dass sich die Serie trotz der teils wirklich tollen Action selbst nicht ernst nimmt und ein wenig Filme vom Schlage eines James Bond parodiert. Zuzusehen, welche Gadgets das Q-Pendant Marshall vorstellt ist einfach witzig. Und teils wird schon so heftig übertrieben, dass selbst Mr. Bond lachend die Augen verdrehen müsste. Wenn man einige Folgen tapfer am Ball bleibt ergeben sich dann – ähnlich wie bei LOST – interessante Entwicklungen der zwar wenigen aber dann doch gut ausgearbeiteten Charaktere. Das ist alles nicht so stark ausgeprägt wie in LOST, aber dennoch unterhaltsam genug und weit besser als beim Durchschnitt. Der hohe Produktionsaufwand von Alias und die vielen tollen Locations (ähnlich wie bei Bond) sprechen natürlich für sich, damit kann kaum eine TV-Produktion aufwarten. Und ein echter Hingucker ist Jennifer Garner, die durch ihre zahlreichen Verkleidungen immer wieder überrascht. Yummie.

Aber wo viel Licht ist, muss auch zwangsläufig Schatten sein. Weniger gut gefallen hat mir die ganze Mystery-Geschichte um die Rimbaldi-Artefakte. Die Hatz der zahlreichen Organisationen danach ist ja noch irgendwie unterhaltsam, aber der Rest ist schon sehr abgehoben und da musste ich schon das eine oder andere Mal die Stirn runzeln. Mit den Cliffhangern hat man es ein wenig übertrieben, das wirkt oft so, als wenn zum Ende einer Folge zwanghaft einer eingebaut wurde. Aber das war’s auch, was ich zu meckern habe. Zum Ende wurde es deutlich besser und insofern bin ich schon auf Season 2 gespannt. Ist ja auch klar, wo es doch zum Ende wieder so einen Mords-Cliffhanger gab.