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Neue Serien im US-TV

Nachdem nun die aktuellen Staffeln von 24, Lost, Grey’s Anatomy und Co zu Ende sind fragt sich der passionierte Serien-Schauer: Was schaue ich denn nun? Da passt natürlich prima rein, dass die großen TV-Sender ABC und CBS diverse neue Serien am Start haben. Das sind so viele, dass man sie nicht alle gleichzeitig schauen kann. Ein paar davon interessieren mich dann aber schon davon. Nachdem ich mich durch viele Beschreibungen und Videos gewühlt habe, bleiben ein paar Empfehlungen hängen, die ich mir genauer ansehen werde:

V

Remake der Serie aus den 80er Jahren. Ich fand die Serie damals sehr gut. Das so ein Remake funktionieren kann, haben die Macher von Battlestar Galactica eindrucksvoll gezeigt. Natürlich fehlt jetzt die große Überraschung, denn es ist von Anfang an klar, dass die Außerirdischen alles andere als gute Absichten auf der Erde haben. Ausführender Produzent ist Scott Peters, der bereits mit der SciFi-Serie The 4400 Erfahrungen sammeln konnte.

DirektV

Flash Forward

Und noch einmal Science Fiction. Die Story basiert auf einem Roman von Robert J. Sawyer. Auf der Erde erleben alle Menschen gleichzeitig einen Blackout für den Zeitraum von 2 Minuten und 17 Sekunden. In dieser Zeit sehen viele eine Vision ihrer eigenen Zukunft. Sie sehen, was ihnen etwa sechs Monate später passieren wird. Unter den Menschen entsteht Chaos, da einige keine Visison haben. Es wird davon ausgegangen, dass diese Menschen sechs Monate später nicht mehr leben werden.

DirektFlashforward

Cougar Town

Typische Frauen-Serie, spricht mich aber trotzdem irgendwie an. Es geht um eine 40jährige Mutter, die von der äußerst attraktiven Courteney Cox Arquette gespielt wird. Nach einer länger dauernden Beziehung ist sie wieder solo und dazu bereit, sich wieder einen neuen Partner zu suchen. Produziert wird die Serie von Bill Lawrence, der die Serie Scrubs geschrieben hat. Das bürgt zumindest für sehr guten Humor.

DirektCougarTown

Happy Town

Happy Town orientiert sich an der Erfolgsserie Twin Peaks. In Happy Town geht es um die Kleinstadt Haplin. Sieben Jahre vor der eigentlichen Handlung ereignete sich dort eine dramatische Entführungsgeschichte, die niemals aufgeklärt werden konnte. Seit dem schläft das kleine Nest vor sich hin, bis eines Tages ein Mord die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Als bekannte Gesichter tauchen Sam Neill und Amy Acker auf. Die Macher haben zuvor unter anderem an Alias mitgearbeitet.

DirektHappyTown

Three Rivers

Mediziner-Drama, das viel von seiner besonderen Erzählweise aus drei verschiedenen Blickwinkeln lebt. In jeder Episode geht es um einen Patienten, der ein Organ spenden wird. Erzählt wird ebenfalls die Auswirkungen davon auf das Ärzteteam und natürlich auch des Empfängers. Das bietet Raum für sehr viele möglichen Geschichten. Auf der einen Seite Familien in der schwersten Stunde, die mit der Spende klar kommen müssen, auf der anderen Seite verzweifelte Menschen, die eine letzte Hoffnung bekommen. Von den Ärzten wird daher mehr verlangt als geschickte Finger am Skalpell.

DirektThreeRivers

Miami Trauma

Neue Serie von Produzent Jerry Bruckheimer, die von einem Chirurgen-Team in einer Notaufnahme in Miami erzählt. In deren Alltag herrscht ständig Hektik und immer warten vor dem Tod stehende Menschen auf Rettung.

DirektTrauma

Oscars 2008 wieder mit Jon Stewart

Jon StewartJon Stewart, Moderator der „The Daily Show“, wurde gefragt, die Moderation für die 80. Verleihung der Oscars zu moderieren. Stewart hatte bereits 2006 die Oscar-Verleihung moderiert und einen wirklich guten Job gemacht, wenn er auch nicht so kritisch sein durfte, wie er das gerne in seiner eigenen Show macht. Stewart hat mit seiner Show beachtliche vier Emmys gewonnen. Letztes Jahr hat mich Ellen DeGeneres nicht so überzeugt, insofern begrüße ich diese Entscheidung.

Die Oscar-Verleihung findet am 24. Februar 2008 wie üblich im Kodak Theatre in Hollywood statt. In den USA überträgt wieder ABC, in Deutschland ist vermutlich wieder Pro Sieben am Drücker. (via)

Pushing Daisies

Pushing Daisies Ein Grund, warum ich immer weniger ins Kino gehe sind sicherlich die immer besser werdenden Serienproduktionen aus den USA. Neue, innovative Konzepte, die häufig viel vom Zuschauer aufgrund ihrer komplexen Erzählungen und Charakteren, sprechen mich deutlich mehr an als Hoolywood-Produktionen, deren einzige Neuheit eine immer größere Nummer am Ende des Titels ist.

Im Herbst kommt in den USA beim Sender ABC die Serie Pushing Daisies ins Programm, die genau diesen Nerv trifft. Sie stammt aus der Feder von Bryan Fuller, der zuvor Dead Like Me machte. Dabei kann er sich vom morbiden Thema nicht so richtig trennen. Die Hauptfigur heißt Ned und hat eine besondere Gabe, die er schon als Kind entdeckt. Durch eine einfache Berührung mit dem Finger kann er Tote zurück ins Leben holen. Eine weitere Berührung schickt den Wiederbelebten für immer zurück ins Nirvana.

Als wäre dies nicht schon schlimm genug, kommt noch ein Zeitfaktor ins Spiel. Bleibt der Wiederbelebte länger als eine Minute in unserer Welt, muss jemand anderes in der unmittelbaren Nähe für ihn ins Reich der Toten gehen. Zusätzlich zu toten Personen kann er auch totes Gewebe wieder zurück ins Leben holen. Da er als Kind sehr schlechte Erfahrungen mit seiner Gabe gemacht hat, zieht er sich als Kuchenbäcker zurück. Doch dann bekommt er die Gelegenheit, aus seiner Gabe Kapital zu schlagen. Zusammen mit einem Partner löst er ungeklärte Mordfälle. Er erweckt die Mordopfer zurück, befragt sie kurz nach dem Mörder und schickt sie zurück ins Jenseits. Die ausgesetzte Belohnung teilen die beiden untereinander auf. Schwierig wird es jedoch, als seine alte Jugendliebe ermordet wird. Denn hier weigert sich Ned, sie zurück ins Jenseits zu schicken.

Pushing Daisies ist einfach eine großartige Mischung. Der Humor erinnert an Lemony Snicket, die Optik an einen Mix aus Big Fish und Charly und die Schokoladenfabrik. Das Ganze könnte ebenso gut von Tim Burton stammen, nachdem er einen exzessiven LSD-Trip hinter sich hat. Das Geschehen wird ständig von einem Sprecher aus dem Off erzählt. Das mag ein sehr altes Stilmittel sein, ist hier aber extrem erfrischend eingesetzt. Ich bin jetzt nur riesig gespannt, wie nach dem gelungenen Pilot diese Erzählweise in Serienformat funktionieren wird. Die Serie hat auf jeden Fall das Potenzial eine der großen Sieger im Herbst zu werden oder aber auch völig beim Publikum durchzufallen. Ich bin gespannt.

YouTubeDirektDaisies