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2007 im Kino

Und jetzt noch ein kleiner Kino-Rückblick, bevor es dann wie jedes Jahr die Vorschau auf 2008 gibt:

Quälendste Filmminute:

In Sicko empfand ich die Aussage der ehemaligen Krankversicherungsangestellten vor Gericht als extrem quälend. Letter from Iwo Jima ging mir teilweise sehr nahe. Die Szenen in Pan’s Labyrinth, bei denen Ofelia im Raum mit dem augenlosen Monster nichts essen sollte und es dennoch tat.

Entzückendste Filmminute:

Einfach jedes Bild in Ratatouille. Was für ein herzerfrischender Film. Trotz aller Computertechnik stecken da so unglaublich viele Emotionen drin. Ganz großes Lob an Pixar, die die Messlatte wieder einmal ein Stück weit nach oben gehievt haben.

Mit XX hätte ich gerne diesen Film gesehen:

Mit Uwe Boll hätte ich gerne Postal gesehen. Ich glaube, das hätte interessant werden können.

Freudigste Entdeckung:

Dass es auch Mehrteiler gibt, die nicht immer mehr an Qualität einbüßen wie Fluch der Karibik, Spiderman und Shrek zum Beispiel tun. Gegenbeispiele in 2007 waren Stirb Langsam 4.0 und vor allem Das Bourne Ultimatum.

Liebste Filmkritik:

Felix Schwenzel über 300: „riefenstahl on ectasy

Aus dem Film bin ich gegangen:

Aus keinem, schon aus Prinzip nicht. Sonst kommt wieder „Du hast den Film ja nicht zu Ende geschaut, der wurde noch richtig gut.“

Aus dem Film hätte ich gehen sollen:

Da gab es einige. Postal, Captivitiy, Resident Evil: Extinction, Evan Almighty. Der Rest war zumindest unter Schmerzen erträglich

Hier hätte ich gerne mitgewirkt:

In Der Sternwanderer. Dann hätte ich mich in eine Ratte verwandeln lassen und eine der schönsten Filmliebeserklärungen von Claire Danes bekommen.

Knutschen würde ich gerne mit:

Monica Belucci, das beste am völlig überschätzten Shoot’Em Up.

Schönster Filmsatz:

Yvaine in Stardust:

You know when I said I knew little about love? That wasn’t true. I know a lot about love. I’ve seen it, centuries and centuries of it, and it was the only thing that made watching your world bearable. All those wars. Pain, lies, hate… It made me want to turn away and never look down again. But when I see the way that mankind loves… You could search to the furthest reaches of the universe and never find anything more beautiful. So yes, I know that love is unconditional. But I also know that it can be unpredictable, unexpected, uncontrollable, unbearable and strangely easy to mistake for loathing, and… What I’m trying to say, Tristan is… I think I love you. Is this love, Tristan? I never imagined I’d know it for myself. My heart… It feels like my chest can barely contain it. Like it’s trying to escape because it doesn’t belong to me any more. It belongs to you. And if you wanted it, I’d wish for nothing in exchange – no fits. No goods. No demonstrations of devotion. Nothing but knowing you loved me too. Just your heart, in exchange for mine.

Verfilmt werden sollte mal:

Mein Leben.

Ich freu mich auf:

The Changeling (der neue Clint Eastwood), The Happening (der neue M. Night Shyamalan), The Lovely Bones (Drama von Peter Jackson), Be Kind Rewind (Klamauk mit Mos Def und Jack Black), Wall-E (PIXAR!!), Cloverfield & Star Trek (J.J. Abrams), The Dark Knight, Fanboys (Nerd-Film), The Mist (King-Verfilmung von Frank Darabont). Insgesamt sieht es für 2008 deutlich besser aus als für 2007. Mehr in Kürze in der großen Kino-Vorschau für 2008

Das war 2007 in Stichworten

Wie 2005 und 2006 auch dieses Jahr ein fixer Rückblick auf das fast beendete Jahr:

  • Wörter des Jahres: „Ich bin bereit“ (mit der Stimme von Spongebob Schwammkopf)
  • Stadt des Jahres: Ist mir egal.
  • Alkoholexzesse: Ich habe das ganze Jahr über nicht einen einzigen Tropfen Alkohol getrunken.
  • Friseurbesuche: Ohne Haare absolut nicht nötig.
  • Höchste Handyrechnung: War sicherlich die erste für das iPhone, dank fixem Tarif. Sonst immer so um die 40 Euro.
  • Handys: Das ohne Zweifel beste Telefon, dass ich je besessen habe: Apple iPhone.
  • Beste VideoDVD/Film: Der beste Film war sicher Ratatouille, die beste DVD-Box dürfte die neue Box von Blade Runner sein.
  • Krankenhausbesuche: War gottlob nicht nötig.
  • Blutabnahmen: Wie immer nur die üblichen, nötigen Routineabnahmen, die alle ohne Befund waren.
  • Kassierte Nummern: Von vielen neuen Geschäftspartnern.
  • Verliebt: Aber sicher doch!
  • Geraucht: Hat nur mein Kopf, sicher keine Tabakwaren.
  • Getränk: Coke Zero
  • Essen: Ich vermisse den Chinesen aus Stade. Dafür gibt es jetzt aber wieder den Griechen im Ort. Ist ja auch was. Der Chicken Gourmet bei McDonald’s ist auch eine feine Sache. Wenn ich mal im Büro bin, dann gibts beim dortigen Chinesen die leckere Ente im Flussbett (mit Garnelen). Auch immer wieder lecker.
  • Gefundene Freunde: Da verschiebt sich gerade einiges. Durch Familie und Beruf bleibt dafür weniger Zeit, dadurch wird man natürlich auch denkbar uninteressant. Aber man lernt neue Leute kennen, über die Schule zum Beispiel.
  • Most-called person: Cheffe.
  • Most-visited person: Der Grieche im Ort und den nicht mal besonders oft.
  • SMS: Habe ich fast komplett abgeschafft, kann ja nun auch überall Emails lesen oder Instant Messanger nutzen.
  • Entdeckung: Ich habe meinen Spieltrieb wiedergefunden.
  • Song: Keinen speziellen.
  • CD: The Arcade Fire – Neon Bible
  • Beste Zeit: Das neue Familienleben, wie schon letztes Jahr.
  • Erkenntnis: Alles, was man zu intensiv betreibt, verliert irgendwann komplett seinen Reiz.
  • Hassobjekt des Jahres: Windows Vista, hat mich zumindest einige Nerven gekostet.
  • Nachbar des Jahres: Da würde ich niemanden herausheben.
  • Schatzi des Jahres: Das an meiner Seite natürlich.
  • Chatter des Jahres: Sharbe, wer sonst.
  • Blog-Schreiberling des Jahres: René mit seinem Nerdcoreblog. Erstens heißt er wie Junior, zweitens trifft er thematisch meinen Nerv.
  • Begegnung das Jahres: Das iPhone und ich. Bei der ersten Begegnung lag schon so viel Romantik in der Luft.
  • Job des Jahres: Ich bin mit meinem immer noch sehr zufrieden.
  • Konzert des Jahres: Keines besucht, war einfach nicht drin.
  • Reise des Jahres: Außer die „Reisen“ ins Office nach Frankfurt war da nichts.
  • Schlimmstes Ereignis des Jahres: Auto kaputt.

Besinnliche Weihnachtszeit

Ich freue mich dieses Jahr riesig auf Weihnachten. Weihnachten war lange Zeit für mich nur eine Ansammlung von ein paar freien Tagen, an denen leider die Geschäfte zu haben. Jetzt mit Frau und Kind ist das total anders. Ich vermute, es wird das letzte Jahr sein, wo Junior noch an den Weihnachtsmann glaubt und das möchte ich nochmal richtig genießen. Schon letztes Jahr kamen ihm ja erste Zweifel. Er vermutete, dass ein Nachbar die Geschenke vorbei bringt und nicht der Weihnachtsmann. Und so kam er letztes Jahr auf den ultimativen Test.

Er hörte, dass der Weihnachtsmann ja immer ein Glas Milch trinkt und ein paar Kekse mampft, um sich zu stärken. Bevor ich mich mit ihm also auf die Suche nach dem Weihnachtsmann nach draußen begab, stellt er eine Tasse Milch hin und legte Kekse parat. Als wir wieder zurück kamen und natürlich den Weihnachtsmann nicht gesehen hatte, waren die Geschenke da. An denen lief er jedoch vorbei und eilte zum von ihm vorbereiteten Mahl. Die Milch war weg, die Kekse gegessen. Ab da war für ihn ohne Zweifel bewiesen: Den Weihnachtsmann gibt es doch, wer soll denn sonst die Milch getrunken und die Kekse gegessen haben.

Wir werden es dieses Jahr sehr schön haben. Missy ist noch bis 15 Uhr arbeiten, ich jetzt soweit mit der Arbeit fertig. Also werden Junior und ich gleich aufräumen und dann den Baum schmücken. Danach kümmere ich mich um das große Weihnachtsessen. Ich breche mit der häuslichen Tradition, es wird keine Würstchen mit Kartoffelsalat geben. Eigene Familie – Zeit für eigene Rituale. Ausgewählt habe ich Ente a la Fräulein Jensen. Ich habe noch nie Geflügel im Ofen gegrillt, obwohl ich ja sehr gerne koche. Bin schon sehr gespannt, ob das so lecker wird, wie das Rezept aussieht. Morgen lassen wir uns dann von Missys Mutter verköstigen und am zweiten Weihnachtstag begrüßen wir dann meine Sippschaft zum Essen.

Weihnachten ist aber auch immer die Zeit, um besinnlich und nachdenklich zu werden. Gestern Abend habe ich mit Missy zusammen A beautiful Mind gesehen. Eine ergreifende Geschichte über den Mathematiker John Nash. Mir geht es immer sehr nahe zu sehen, wie seine Frau trotz seiner schweren psychischen Erkankung immer an seiner Seite steht und ihn unterstützt. Bei sowas muss ich selbst immer zurückdenken. Und dann sehe ich, wie viel Glück ich habe, dass ich mir heute überhaupt Gedanken darüber machen darf, was es als Festessen geben soll. Es ist ziemlich genau zehn Jahr her, als ich mehr oder weniger mit dem Leben abgeschlossen hatte: Morbus Crohn, Konglomerattumor, Chronische Niereninsuffizienz, Pneumonie, Psoasabszess und Ileozäkalresektion. Und insofern bin ich unendlich dankbar, dass ich diese letzten zehn Jahre erleben durfte.

Ich hab das damals als zweite Chance gesehen und ich bin einfach nur froh und glücklich, dass sich diese so für mich gestaltet. Denn so bin ich sowohl privat als auch beruflich im absoluten Gleichgewicht. Und das werde ich an diesen Tagen besonders genießen. Und daher möchte ich einfach mal Danke sagen, welche Macht auch immer dafür verantwortlich sein mag.

Oops, I did it again

Und wie üblich folgt der erste vorsichtige Jahresrückblick, wie auch schon 2004, 2005 und 2006.

1. Zugenommen oder abgenommen?

Deutlich zugenommen, was mich selbst vermutlich am meisten nervt – auch wenn ich das nicht zugebe. Wird sicher aber definitiv 2008 wieder ändern.

2. Haare länger oder kürzer?

Der Witz war auch in den Vorjahren schon nicht wirklich gut. Ich verfüge nicht über ein einziges Haar.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Keine Verschlechterung zu erkennen. Mit links sehe ich so gut wie gar nichts, mit rechts dafür wie ein Adler.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Keine Veränderung zum Vorjahr. Der Umzug war insgesamt halt ziemlich teuer.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Wieder mehr, hängt natürlich auch mit dem in Punkt 4 angesprochenen Umzug zusammen.

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