Skip to main content

Google Easter Egg: Zerg Rush

Die Easter Eggs bei Google sind sehr beliebt. Das neuste Easter Egg ist ein Spiel, das ihr erreichen könnt, wenn ihr nach Zerg Rush sucht. Von unten und oben bewegen sich rote und gelbe Os auf die Suchergebnisse zu. Beherzte Klicks auf diese Invasoren vernichtet diese. Zerg Rush ist übrigens ein Begriff bzw. eine Taktik aus dem Spieleklassiker Starcraft.

gamescom 2012: Die Sache mit den Bloggern

Die letzten Tage gab es viel schlechte Stimmung gegen die neuen, gegenüber den Vorjahren geänderten Akkreditierungsrichtlinien der Spielemesse gamescom. Stein des Anstoßes ist dabei folgender Auszug:

Es werden keine Akkreditierungen an Inhaber privat initiierter Spiele-Homepages, privat initiierter Blogs sowie Podcast-Seiten ausgestellt.

Mit einer Presse-Akkreditierung erhält der Journalist eine Freikarte für die gesamte Messedauer inkl. dem vorgelagertem Fachbesuchertag. Zudem ist damit der Zugang zum Pressezentrum und in den Businessbereich möglich. Enthalten ist ebenfalls kostenloser WLan-Zugriff.

In der Vergangenheit war die Messeleitung bei der Akkreditierung, auch im Vergleich zu anderen Veranstaltung, extrem unkompliziert. In der Regel reichte ein Screenshot des Impressums, ein Presseausweis war ebenso wenig nötig wie der Nachweis einer tatsächlichen Berichterstattung.

Aus meiner Sicht ist es nachvollziehbar, dass die Kölnmesse hier dieses Jahr Änderungen vornimmt. Im Interesse der Kölnmesse ist eine ordentliche, umfassende und professionelle Berichterstattung. Das Hauptproblem ist dabei, dass die Akkreditierung in den letzten Jahren oft „missbraucht“ wurde und offenbar wirklich jeder Blogbetreiber, der 5 Schritte geradeaus gehen kann, eine Pressekarte bekam. Ein Blick ins überfüllte Pressezentrum zeigte viele mit Schlüsselbändern behangene Kids. Arbeitende Journalisten sehen anders aus.

Die Kölnmesse musste sich also irgendeine Hürde überlegen, die genommen werden muss. Man entschied sich offenbar dazu, Hobby und Beruf zu trennen und das macht meiner Meinung nach auch so Sinn. Sicher gibt es sehr gut geschriebene Blogs wie z.B. Superlevel, die ich selbst sehr gerne lese. Aber wer soll da bitte klar die sprichwörtliche Spreu vom Weizen trennen können? Das ist doch ein rein inhaltlicher Aspekt, da es bei Blogs keine validen Vergleichszahlen gibt.

Dazu kommt, dass bei Blogs in den seltensten Fällen eine größere Berichterstattung stattfindet. Als ich mir vorhin so die Kommentare im den verschiedenen Blogs ansah, wurden da oft eher Gründe wie z.B. „Networking“ oder die günstigeren Getränkepreise angeführt. Es ist sicher nicht die Aufgabe der Messe, eine Art Blogger-Treffen auszurichten. An Blogs habe ich bisher vor allem die große Leidenschaft und Passion geschätzt. Das kann sicher keine abgelehnte Akkreditierung untergraben.

Wer Termine im Businessbereich hat, wird diese sicher auch wahrnehmen können, auch als Blogger. Notfalls lässt man sich von seinem Gesprächspartner eine kurze Bestätigung schreiben. Und ich bin sehr sicher, dass auch Blogger akkreditiert werden, wenn sie das beruflich machen und eine entsprechende Berichterstattung machen und mit genug Nachdruck vorgehen.

Disclaimer: Ich arbeite seit 14 Jahren in der Computer- und Videospielbranche für verschiedene große Online-Publikationen und habe bisher jede gamescom (bzw. die Vorgängerveranstaltung Games Convention) als Pressevertreter besucht. Ich habe keinen Presseausweis.

Andere Meinungen dazu:

 

Media Monday #43

  1. Der beste Film mit Forest Whitaker ist für mich Der letze König von Schottland.
  2. Gore Verbinski hat mit Fluch der Karibik seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es ihm damit gelungen ist, einem eigentlich totem Genre wieder Leben einzuhauchen. Habe lange mit mir gerungen, weil ich The Weather Man damals auch ziemlich gut fand.
  3. Der beste Film mit Amy Adams ist für mich The Fighter. Amy hat zu einem großen Teil in seichten Komödien mitgespielt oder eine der unbedeutenden Nebenrollen übernommen. Da sticht The Fighter als grandioses Sport-Drama klar raus.
  4. Nach einem durchzechten Wochenende findet man sich oftmals Sonntagnachmittags auf der Couch wieder. Welchen Film würdet ihr für diesen Fall empfehlen? Im Moment würde ich da eher eine gute Serie bevorzugen. Da kann ich so richtig eintauchen und entspannen. Aktuell ist das The West Wing, das ich damals ausgelassen hatte. Dabei hat die Serie einige der besten Dialoge überhaupt. Klasse Arbeit von Aaron Sorkin.
  5. Der schlechteste Film, den Martin Scorsese je gemacht hat, ist Bringing out the Dead. Ich habe mich dabei auf die Filme beschränkt, die ich auch wirklich gesehen habe. Gegen grandiose Werke wie Casino, Goodfellas oder The Departed fällt dieser Film doch ziemlich ab.
  6. Von den zahlreichen Buch-Reihen, die im Laufe der letzten Jahre verfilmt worden sind, gefällt mir Der Herr der Ringe am besten, denn die Trilogie ist einfach nochmals zwei Nummern größer als Harry Potter, die ich auch ziemlich gelungen verfilmt finde.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war Wer ist Hanna? und der war letztlich doch nur solide , weil der Zwist zum Ende hin irgendwie gezwungen wirkte und die sehr guten Momente, wo Hanna erstmals mit der modernen Technik konfrontiert wird, zu kurz waren. Sehr gut gefielen mir übrigens die Verfolgungen, die mit der treibenden Musik sehr intensiv rüberkamen.

via Medienjournal

Comeback!?

Jeden Monat stolpere ich wieder über dieses Weblog. Entweder weil der Betrag für Webspace und Domain von meinem Konto abgebucht wird oder immer noch so eim Impuls in mir steckt im Sinne von „das könntest du eigentlich bloggen“. Jeden Monat frage ich mich erneut: „Was soll eigentlich mit diesem Blog passieren?“ Seien wir ehrlich, ich habe in 2010 keine zehn Beiträge geschrieben, im Jahr davor sah es nicht wesentlich besser aus. Schon oft habe ich mit dem Gedanken gespielt, einfach den Stecker zu ziehen. Warum es bisher nicht passiert ist? Weil über die Jahre da sehr viel Zeit und Herzblut reingeflossen ist, zumindest in den Anfangsjahren. Es baut ja auch kaum jemand ein Haus, um es dann nach Fertigstellung abzureißen, oder?

Was viele sicher nicht (mehr) wissen ist, dass dieses Blog ursprünglich mal „Rotznapf“ hieß. Der Name kam daher, weil die Beiträge einfach „frei heraus“ geschrieben waren. Eben gerade das, was mir so durch den Kopf ging. Damals kannten das Weblog neben mir nur die paar Freunde, denen ich damit penetrant auf die Nerven gegangen bin. Irgendwann ist das irgendwie gekippt. Ich machte mir nur noch Gedanken darüber, wer was von einem Beitrag oder gar von mir denken könnte. Es fehlt dann irgendwie die Unbeschwertheit. Es war nicht mehr ein Schreiben ins Internet sonder ein sich unter die Lupe legen.

Nerdcore-Rene hat es mal relativ passend getroffen: „Es geht um Deine Website. Deine Themen. Das ist wichtig. Alles andere ist Blödsinn. Keep on rocking. Du bist der Dramaking, Olly. Der Rest ist egal.“ Ich bin noch nicht sicher, wie das thematisch aussehen wird, wie oft ich das schaffen werde, aber es werde ICH sein. Natürlich mit einer gewissen Portion Drama. Das gehört schließlich dazu. Und da immer noch ein paar Minuten der 1. April ist, bleibt für euch erstmal noch ein bisschen Ungewissheit. Also bis zum nächsten Mal, oder doch nicht?