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2008 im Rückblick

Das Jahr im Rückblick, wie schon 2004, 2005, 2006 und 2007.

1. Zugenommen oder abgenommen?

Zuletzt wieder abgenommen. Das sollte ich in 2009 nun auch endlich mal wieder richtig forcieren.

2. Haare länger oder kürzer?

Auch in 2008 ist der Kopf sowie der gesamte Körper komplett ohne Haare.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Die Frau an meiner Seite sagt mir immer, dass ich blind oder zumindest sehr schlechtsichtig sein muss, da ich mit ihr zusammen bin. Ich selbst kann keine Verbesserung oder Verschlechterung bei meiner Sehkraft feststellen.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Ich verdiene zwar mehr, habe aber dadurch auch nicht mehr über. Ganz im Gegenteil. Das Leben wird halt immer teurer und die Sachen, die man gerne macht noch ein ganzes Stückchen mehr.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Keine großen Anschaffungen dieses Jahr, bis auf mein neues MacBook Pro und die neue Digicam. Insgesamt also keine Veränderung zum Vorjahr.

(mehr …)

Kinojahr 2008 im Video-Rückblick

Grandioses Video über das Kinojahr 2008 mit perfekter Untermalung. Ein bisschen Vorfreude ist natürlich auch dabei, da noch nicht alle Filme bei uns angelaufen sind. Insofern Vorsicht wegen eventueller Spoiler, aber in der Regel ist da nichts drin, was man nicht schon aus den Trailern kennt. (via)

YouTubeDirektKino

Zur Übersicht, folgende Filme in der entsprechenden Reihenfolge sind zu sehen (via)

– The Dark Knight
– Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
– Wall- E
– Quantum of Solace
– Iron Man
– Defiance
– Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
– Australia
– Forgetting Sarah Marshall
– Wall- E
– The Curious Case of Benjamin
– The Dark Knight
– Frost/Nixon
– Wall- E
– The Curious Case of Benjamin Button
– Slumdog Millionaire
– Milk
– Seven Pounds
– Revolutionary Road
– Pineapple Express
– Speed Racer
– Burn After Reading
– Ghost Town
– Revolutionary Road
– Quantum of Solace
– Rachel Getting Married
– Australia
– Role Models
– Choke
– The Tale of Despereaux
– Cloverfield
– Zack and Miri Make a Porno
– The Visitor
– Milk
– Be Kind Rewind
– Synecdoche, New York
– The Curious Case of Benjamin Button
– Doubt
– Wall- E
– W.
– Get Smart
– Iron Man
– Tropic Thunder
– Iron Man
– Tropic Thunder
– Doubt
– The Reader
– Happy- Go- Lucky
– The Curious Case of Benjamin Button
– Valkyrie
– Frost/Nixon
– Yes Man
– The Curious Case of Benjamin Button
– The Wrestler
– Revolutionary Road
– Snow Angels
– In Bruges
– Waltz with Bashir
– Wendy and Lucy
– Rachel Getting Married
– Get Smart
– Hamlet 2
– Hancock
– The Chronicles of Narnia: Prince Caspian
– Cloverfield
– Wall- E
– The Curious Case of Benjamin Button
– The Day the Earth Stood Still
– The Dark Knight
– FADE OUT

– FADE IN
– The Dark Knight
– The Incredible Hulk
– Wall- E
– Seven Pounds
– Wendy and Lucy
– The Wrestler
– Australia
– The Chronicles of Narnia: Prince Caspian
– The Dark Knight
– Wall- E
– Cloverfield
– Australia
– Miracle at St. Anna
– Waltz with Bashir
– Valkyrie
– Harold and Kumar Escape from Guantanamo Bay
– Rachel Getting Married
– Pineapple Express
– The Dark Knight
– Defiance
– Che
– Valkyrie
– Australia
– Defiance
– Quantum of Solace
– Slumdog Millionaire
– The Wrestler
– Revolutionary Road
– The Dark Knight
– Defiance
– Australia
– Iron Man
– Cloverfield
– The Strangers
– Defiance
– Wall-E
– Slumdog Millionaire
– Revolutionary Road
– Synecdoche, New York
– Defiance
– Iron Man
– The Day the Earth Stood Still
– Waltz with Bashir
– The Dark Knight
– Australia
– The Wrestler
– Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
– Cloverfield
– The Dark Knight
– Pineapple Express
– Defiance
– Rachel Getting Married
– Milk
– Quantum of Solace
– Defiance
– Kung Fu Panda
– Pineapple Express
– Seven Pounds
– The Wrestler
– Iron Man
– Eagle Eye
– Frost/Nixon
– Revolutionary Road
– The Reader
– Milk
– Harold and Kumar Escape from Guantanamo Bay
– Gran Torino
– Che
– The Curious Case of Benjamin Button

Tops & Flops 2008

Mit leichter Verspätung auch dieses Jahr die Tops & Flops des Vorjahres:

Top Weblogs

Top Games

  • World of WarCraft: Wrath of the Lich King (PC)
  • SingStar Schlager (PS2)
  • World of Goo
  • BioShock (erst 2008 gezockt)

Flop Games

  • Far Cry 2
  • Spore
  • Need for Speed Undercover
  • GTA 4 (hier ist ausschließlich die PC-Version gemeint)

Bisher verpasste Games

  • Fallout 3
  • Lego Batman
  • Dead Space

Top Filme

Flop Filme

  • Saw IV
  • 8 Blickwinkel
  • Hancock
  • The Happening

Bisher verpasste Filme

  • James Bond: Ein Quantum Trost
  • Schmetterling & Taucherglocke
  • No Country for old Men
  • There will be Blood
  • Persepolis
  • Son of Rambow

Top Musik

  • Snow Patrol – A Hundred Million Suns
  • Sigur Ros – Med Sud I Eyrum Vid Spilum Endalaust
  • Jason Mraz – We Sing, We Dance, We Steal Things
  • Coldplay – Viva La Vida
  • A Fine Frenzy – One Cell in the Sea

Top Sätze (mehr davon bitte in 2008)

  • Wir kriegen das wieder hin.
  • Ich liebe dich.
  • Ok, einigen wir uns in Bezug auf die Gehaltserhöhung auf….
  • Du bist der beste Freund, den ich gewonnen habe.
  • Wenn du reden magst, sag Bescheid und ich komme.

Flop Sätze (will ich nicht mehr hören)

  • Alle Sätze vom kleinen bösen Teufel auf meiner linken Schulter.
  • Ich liebe dich.
  • Du bildest dir da was ein, echt jetzt.
  • Ich habe dir immer die Wahrheit gesagt.
  • Wieso brauchst du Urlaub?

Top Erfahrungen

  • Familienvater zu sein
  • Anerkennung im Beruf
  • Geliebt zu werden
  • Die eigene Stärke zu unterschätzen
  • Eigentlich alles richtig gemacht zu haben

Flop Erfahrungen

  • Meine kleine Welt nicht mehr zu verstehen
  • Finanzkrise
  • Beziehungskrise
  • Familienkrise
  • Lebenskrise

Top Entdeckungen WWW

Flops im WWW

  • Der Start von Apples Mobile Me
  • Facebook Beacon
  • Twitters Fail Whale
  • xyzVZ

Top Technik

  • Das aktuelle MacBook Pro, mein letztes war glaube ich ein Montags-Modell.
  • iPhone (ich habe nie ein „Handy“ mehr genutzt)

Flop Technik

  • Amazon Kindle
  • Sony PSP Slim & Lite
  • Unser Weihnachtsbaumlichterkette (fiel kaputt aus der Packung)
  • Windows Vista (auch mit SP1 nicht viel besser)

Australia

australiaInhalt:

Die britische Adlige Lady Sarah Ashley reist kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in von England ins weit entfernte Australien. Eigentlich will sie ihrem vermeintlich untreuen Ehemann nachstellen, der dort eine Viehzucht aufbauen wollte. Doch als sie vom Tod ihres Mannes erfährt, muss sie sich mit dem raubeinigen Viehtreiber Drover arrangieren. Um die Farm, das Vermächtnis ihres Mannes, zu retten, müssen sie eine Horde Vieh quer durch Australien treiben. Und diese Reise verändert beide ebenso wie das bald folgende Bombardement japanischer Streitkräfte der Stadt Darwin.

Kritik:

Australia ist ein bunter Mix aus allem, was großes Kino ausmacht: Emotionen, Gefühle, Drama, Action, Humor und atemberaubende Bilder. Baz Luhrmann versteht es, die knalligen Farben seines letzten Filmes Moulin Rouge mit den faszinierenden Landstrichen Australiens zu verknüpfen. Das Ergebnis sind teilweise Bilder, die so in einem Museum für schöne Künste stehen könnten. Die mit sechs Jahren nach Moulin Rouge lange Pause und Vorbereitungszeit macht sich also wirklich bezahlt.

Überraschend ist dann jedoch der Einstieg in den Film. Die Dialoge sind eine Mischung aus Naivität und Albernheit, alle Charaktere klar gezeichnet. Zwielichtige Figuren sucht man vergebens, hier ist sofort erkennbar wer böse und wer gut ist. Gerade Nicole Kidmans Figur wirkt zu Beginn wie aus einer Slapstick-Nummer entsprungen. Das gibt dem Film einen ganz eigenwilligen, besonderen Charme.

Ein Problem des Filmes könnte für manchen sein, dass er versucht zu viel sein zu wollen. Wir haben eine große Love Story, die Unterdrückung einer ganzen Kultur, einen grässlichen Krieg und einen kernigen Western. Da kann sich schon mal der Eindruck einschleichen, dass hier zu viel gewollt wird. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt.

Die Chemie der beiden Hauptfiguren Kidman und Jackman stimmt. Beide passen prima in ihre Rollen. Kidman als grazile Aristokratin und Jackman als ganzer Kerl, um sich spuckend in der Wildnis. Zugegeben, die ursprüngliche geplante Besetzung mit Russell Crowe hätte auch prima funktioniert. Ein dickes Lob gilt dem kleinen Brandon Walters. Seine Figur des kleinen Aborigine-Mischlings Nullah ist eine wichtige Figur und letztlich auch der Ezähler des Filmes.

Australia ist aber immer dann am stärksten, wenn die Bildgewalt durchs Kino toben darf. Stellvertretend sei hier die Stampede der Viehherde am Abgrund eines Canyons genannt, bei der man sich beinahe in die Sitzlehnen verbeißt. Absolut beeindruckend und eine der besten Action-Szenen des Kinojahres.

Australia ist ein bildgewaltiges Epos, dass sich Abenteuer-Freunde nicht entgehen lassen sollten. Dieser Film ist definitiv fürs Kino gemacht. Die brachiale Bildgewalt kann im heimischen Wohnzimmer nicht ansatzweise so gut rüberkommen.

Infos

Originaltitel: Australia
Kinostart: 25. Dezember 2008
FSK: ab 12 Jahren
Länge: 166 Minuten
Jahr: 2008
Genre: Drama
Regie: Baz Luhrmann
Buch: Baz Luhrmann, Stuart Beattie
Darsteller: Nicole Kidman, Hugh Jackman

Rating:

★★★★★★★★☆☆

Der Tag an dem die Erde stillstand

dertagInhalt:

Remake des SciFi-Klassikers aus dem Jahre 1951, dass sich relativ dicht am Original hält. Eines Tages tauchen überall auf der Erde fremdartige Sphären auf. Schnell greift Panik unter den Menschen um sich. Parallel zu den Spähren taucht Klaatu auf, ein Abgesandter einer außerirdischen Macht, die die Erde schon lange beobachtet. Die Welt, selbstlos durch die USA vertreten, stellt ein Team von Wissenschaftlern zusammen, die eine Lösung für das Problem finden sollen. Unter ihnen befindet sich die Biologin Helen, die Bekanntschaft mit Klaatu macht und seinen Plan zu verstehen lernt.

Kritik:

Schade. Das Gegenteil von gut gemacht ist immer noch gut gemeint. Im Prinzip ist es eine überaus gute Idee, einen Klassiker des Genres neu aufzulegen. Überaus clever ist es dabei, die damalige Angst vor einem Atomkrieg der heutigen Zeit anzupassen. Der Kalte Krieg ist passé, die Angst vor einer ökologischen Katastrophe inzwischen deutlich größer als die Furcht vor dem atomaren Exodus.

Dennoch wurde ich mit dem Film nie richtig warm. Dabei sind die Spezial-Effekte, insbesondere zum Ende, äußerst beeindruckend und auch die Besetzung lässt kaum Raum für Kritik. Wer sonst könnte bessere einen emotionslosen Außerirdischen spielen als Keanue Reeves? Was letztlich wirklich stört sind ein paar ärgerliche Macken am Film. Natürlich sind die USA die einzigen, die die Lage a) richtig einzuschätzen und b) richtig zu nehmen wissen. Das mag zwar dicht an der Realität sein, hat im Film dann aber einen „mit der Hand vor den Kopf schlag“-Faktor.

Einen Sonderpreis gibt es für die nervigste Kinderrolle seit Star Wars Episode 1. Ausgerechnet das Kind, dass die ganze Zeit entweder nervt oder genau das macht, was es nicht soll, gibt den entscheidenden Impuls zur Rettung der Menschheit. Als Zuschauer ist man in dem Moment selbst geneigt, der Erde den Todesstoß geben zu wollen. Und das ist überaus schade, denn abseits davon ist der Film solide SciFi-Kost.

Insofern sei hier auf den gerade frischen blu-ray-Releas des Originals verwiesen. Das scheint mir nach Sicht des Remakes die bessere Alternative zu sein.

Infos

Originaltitel: The Day the Earth Stood Still
Kinostart: 11. Dezember 2008
FSK: ab 12 Jahren
Länge: 103 Minuten
Jahr: 2008
Genre: SciFi-Thriller
Regie: Scott Derrickson
Buch: David Scarpa, Edmund H. North
Darsteller: Keanu Reeves, Jennifer Connelly, Kathy Bates, Jaden Smith, John Cleese

Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆