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Have I told you lately that I love you?

What are your middle names?

Wir hatten früher nicht so viel Geld, da konnte wir uns so einen Luxus wie Mittelnamen doch gar nicht leisten.

How long have you been together?

Habe gerade extra nachgefragt, ob ich da richtig lieg. Am 01. Mai sind es drei Jahre genau.

How long did you know each other before you started dating?

Schwierige Frage, da wir uns ja nicht auf dem tradionellem Wege kennengelernt haben, sondern mehr zufällig im Internet übereinander gestolpert sind. Nach dem ersten Huhu hat es dann nur neun Tage bis zum ersten Treffen gedauert. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass da locker 200+ km zwischen uns lagen.

Who asked whom out?

Auch diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Zuerst war ich es, dann wollte sie nicht mehr und wir hatten eine ganze Zeit Funkstille. Dann wollte ich nicht mehr, aber sie. Das am Ende dann doch noch was daraus wurde ist echt erstaunlich.

How old are each of you?

Ich bin inzwische 35 Jahre alt. Ich hatte kürzlich noch eine wissenschaftliche Abhandlung gelesen, die 35jährigen bescheinigte auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Entwicklung zu sein. Ich finde nur gerade den Link nicht, ehrlich. Die Missy ist inzwischen auch an der 30 vorbeigerauscht und ist 31.

Whose siblings do you see the most?

Ha, die Frage ist mal wirklich einfach. Natürlich meine Schwester, da sie im gleichen Haus wohnt und die Missy keine „richtigen“ Geschwister hat. Nur so zugelaufene und die kenne ich nur vom Telefon oder Hörensagen.

Which situation is the hardest on you as a couple?

Es ist natürlich schwierig, die anfängliche Eupborie und das Kribbeln im Bauch auch im normalen Alltag aufrecht zu erhalten. Mit der Zeit schleichen sich da dann doch schlechte Angewohnheiten ein, mit denen man sich immer wieder beschäftigen muss. Natürlich sind die Ereignisse zum Ende des letzten Jahres eine enorme Belastung. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wenn wir das jetzt auch noch hinbekommen, uns hier nichts mehr umwerfen kann.

Did you go to the same school?

Nein, damals haben wir etwa 30 km auseinander gelebt und sowieso unterschiedliche Schulformen besucht. Ich bin außerdem davon überzeugt, dass wir uns damals nicht verstanden hätten und somit heute vermutlich auch nicht zusammen wären.

Are you from the same home town?

Nein, da lagen wie gesagt etwa 30 km zwischen uns.

Who is smarter?

Das ist doch eine von Frauen ausgedachte Fangfrage. Ich denke, das kommt auf’s Thema an. Ich bin zum Beispiel ein wandelndes Film-Lexikon, zitierte Film-Dialoge und kann nach dem Ansehen gut in Worte fassen, was mir gefallen hat und was nicht. Die Missy weiß am nächsten Tag schon nicht mehr, welchen Film sie gesehen hat, dafür sieht sie jeden (!) noch so kleinen Film- bzw. Schnittfehler. Kriege ich nicht, auch wenn ich einen Film zehn Mal gesehen habe.

Who is the most sensitive?

Definitiv ich! Das Blog heißt ja nicht umsonst DRAMAking. Mich verletzen Kleinigkeiten, ich heule bei schnulzigen Filmen, ich überlege fünf Mal bevor ich etwas sage, da ich ja jemanden verletzen könnte. Würde man die klassische Rollenverteilung bei Paaren als Maßstab anlegen, dann fülle ich wohl eher den Frauenpart aus. Es fehlen lediglich Brüste, aber wenn ich die hätte, würde ich gar nichts mehr geregelt bekommen, da ich den ganzen Tag an mir rumspielen würde.

Where do you eat out most as a couple?

Da fällt mir das Bistro Viva direkt neben dem CineStar in Garbsen ein. Da kehren wir eigentlich jedes Mal ein, bevor wir ins Kino gehen oder eben danach. Leckeres Essen, schön eingerichtet, nette Leute und einfach gemütlich.

Where is the furthest you two have traveled together as a couple?

Wir sind in den drei Jahren nicht einmal über die deutschen Grenzen hinaus gekommen. Wird echt Mal Zeit, dass wir das nachholen. Dabei gibt es nur das Problem, dass die Missy sich nicht in einen Flieger reintraut. Aber da haben wir eine coole Wette. Wenn ich mich auf ein Pferd setze und reite (wovor ich Angst habe), geht sie in den Flieger. Unter uns: Das kriege ich hin, ihr Gesicht beim Start muss ich sehen.

Who has the craziest exes?

Auch wenn ich da von ihr fast keinen kenne: Definitiv sie. Bei mir war da nicht sooo viel und so richtig verrückt? Nein, nicht wirklich. Genau genommen wurde es bei mir immer verrückter.

Who has the worst temper?

Die Missy ist da einfach gestrickt und explodiert gleich wie ein Chinaböller und genauso schnell ist es dann auch wieder vergessen. Bei mir ist das gänzlich anders. Bei mir brodelt das erst auf kleiner Flamme. Das ist keine böse Absicht, ich muss dann halt erst in Ruhe nachdenken. Ich werde dann immer ruhiger. Grundregel dafür ist: Je ruhiger ich werde, desto schlimmer ist es.

Who does the cooking?

Wir kochen öfters zusammen oder auch mal getrennt. Kochen wir getrennt, dann bin ich es öfters, der am Herd steht. Das liegt aber einfach daran, dass ich das wirklich gerne mache, gerade die etwas aufwändigeren Sachen.

Who is the neat-freak?

Von einem Sauberkeitsfimmel sind wir beide weit entfernt. Ich denke, dass meine Schmerzgrenze noch ein Stück weiter unten ist und ich eher genervt bin und mit dem Aufräumen anfange.

Who is more stubborn?

Wenn ich das jetzt im Sinne von „hartnäckig“ übersetze, dann auf jeden Fall ich. Wenn ich es mit „dickköpfig“ übersetze, dann auch ich. Da ist der Abstand dann aber nicht ganz so groß. Missy meint immer, dass es keinen Sinn macht, mit mir zu diskutieren. Ich bin der Meinung, dass das nur bedingt stimmt. Denn – und jetzt spoiler ich mal – die Waffen der Frauen wirken.

Who hogs the bed?

Keiner von uns, das sind eher die Katzen. Eine Hälfte des Bettes gehört den Katzen. Vom Rest braucht Missy zwei Drittel, was mir dann noch ein opulentes Drittel lässt, auf dem ich mich dann so richtig austoben kann. Wenn ich in dem Moment nicht schockgefroren wäre, denn Missy hat immer eiskalte Füße. Ich denke manchmal, dass sie die vor dem Schlafengehen noch fix ins Eisfach legt, um mich zu ärgern.

Who wakes up earlier?

Ich, immer, ohne Ausnahme. Wenn ich Missy um eins beneide, dann ihren Schlaf. Die kann nachts aufstehen, sich einen Pott Eis krallen und mampfend Feeds lesen und anschließend ins Bett gehen und SOFORT weiterschlafen. Drei Katzen können morgens den „ich habe Hunger“-Kanon anstimmen und sie zuckt nicht mal. Absolut beeindruckend.

Where was your first date?

Das erste Mal gesehen haben wir uns auf ihrem Geburtstag, den 17.07.2005.

Who is more jealous?

Definitiv ich. Ich bin der Meinung, dass ein gesundes Maß Eifersucht zu einer guten Beziehung gehört, wie das Salz in der Suppe. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich ein Kontrollfreak bin. Bei ihr ist das so, dass ich mich vermutlich sogar von zwei nackten asiatischen Zwillingen massieren lassen könnte, ohne dass sie misstrauisch wird. Jetzt könnte man sicherlich denken, dass es ihr egal ist. Glaube ich aber nicht. Ich denke eher, dass sie weiß, dass sie mir da zu 100% vertrauen kann.

How long did it take to get serious?

Das ging im Prinzip recht schnell, wurde dann aber immer wieder unernster. Das verlief in etwa in einer Fieberkurve wie bei einem Patienten, der ständig zwischen Tod und Herzrasen schwankt.

Who eats more?

Ich, definitiv. Ist ja auch kein Wunder, ein dermaßen durchtrainierter, mit strammen Muskeln bepackter Körper braucht halt auch extrem viel Energie.

Who does the laundry?

Das teilen wir hier inzwischen ziemlich gerecht auf. Wer gerade Zeit hat oder dringend irgendwelche Wäsche braucht, kümmert sich darum oder überzeugt den anderen davon, es zu übernehmen.

Who’s better with the computer?

Ich, ich bin ja auch ein Nerd. Dafür kann Missy die Tassimo bedienen.

Who drives when you are together?

Missy. Und zwar ziemlich von Anfang an. Ich hatte sie ziemlich am Anfang mal für ein Date abgeholt und wir fuhren auf einer Schnellstraße durch Hannover. Sie maulte rum, dass ich wie ein Rentner fahren würde. Ich legte eine Vollbremsung hin, stieg aus, knallte die Tür und ging mit strammen Schritt ums Auto rum. Sie hatte vermutlich Angst, dass ich durchdrehe oder so. Ich riss die Tür auf und sagte, dass sie halt fahren soll. Ich fahre so lange Auto inzwischen, das gibt mir nichts mehr. Seitdem setze ich mich freiwillig auf den Beifahrersitz und komme entspannt überall an.

Ramses * 13.02.2005 † 25.01.2009

Nun sitze ich hier und schreibe den Nachruf für einen – zumindest für fast vier Jahre – absolut treuen Weggefährten: Meinen Unseren Hasen Ramses. Die Fahrt zum tierärztlichen Notdienst war sicher nicht leicht, aber definitiv richtig. Er hatte Schleim auf den Augen, extreme Schwierigkeiten zu atmen, war apathisch und hat auch nicht mehr gefressen und quasi jegliche Kraft verloren. Was es jetzt letztlich genau war, konnte der Tierarzt auch nicht sagen. Da liefen dann viele Prozesse zusammen, die letztlich das Aus für ihn besiegelten. Klar, letztlich geht es hier „nur“ um einen Hasen, aber ich denke jeder, der schon mal ein Haustier hatte, kann das gut nachfühlen. Das einzige was hilft ist die Tatsache, dass er nicht lange leiden musste – in jeder Hinsicht.

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Vertrauen

vertrauenAuch wenn noch kein Weihnachten ist: Mein kostbarstes Geschenk habe ich bereits gemacht und das ist mir alles andere als leicht gefallen, wie so vieles zuletzt. Lügen und Unehrlichkeit sind Charaktereigenschaften, die ich a) selbst nicht habe und b) auch absolut nicht leiden kann.

Aber in der aktuellen Lage ist es eben wie beim Schwimmenlernen. Dort hat man es auch, dass man untergeht und viel Wasser schluckt. Am liebsten möchte man sofort aufhören mit dem Schwimmen. Wozu gibt es schließlich Boote? Doch das beste Mittel ist in so einer Situation allen Mut zusammen zu raffen und es gleich nochmal zu probieren. Und genau das tue ich nun auch. Ich habe die letzte kleine Menge Vertrauen zusammengefegt, eine schöne Schleife drum gewickelt und losgelassen. Und nun sitze ich hier, grübel immer mal wieder vor mich hin, schaue aus dem Fenster in den Nachthimmel und warte darauf, dass ich vom Badewannenrand falle und mir den Kopf stoße. Denn genau in so einem Moment hat Doc Brown in Zurück in die Zukunft die Idee für den Fluxkompensator gehabt. Und damit konnte er die Zeitmaschine bauen, die mir jetzt auch weiterhelfen würde.

3 Tage, 17 Stunden, 10 Minuten und 35 34 32 31 ach lassen wir das… Sekunden

Unter Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen. Ein wichtiges Merkmal ist dabei das Vorhandensein einer Handlungsalternative. Dies unterscheidet Vertrauen von Hoffnung. Vertrauen beschreibt auch die Erwartung an Bezugspersonen oder Organisationen, dass deren künftige Handlungen sich im Rahmen von gemeinsamen Werten oder moralischen Vorstellungen bewegen werden. Vertrauen wird durch Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität begründet[1], wirkt sich in der Gegenwart aus, ist aber auf künftige Ereignisse gerichtet.

Quelle: Wikipedia

Der richtige Weg?

Ich wurde schon oft von Freunden nach dem richtigen Weg gefragt. Oft ist es so, dass das Leben in einer Sackgasse zu stecken scheint und irgendwie kein Ausgang erkennbar ist. Wenn ich mir dann die Situation anschaue, ist mir meist relativ schnell klar, was wohl der richtige Weg ist. Vielleicht weil ich den nötigen Abstand habe und ganz nüchtern und rational an die Sache herangehen kann. Doch bei einem selbst ist das so viel verflucht schwerer.

Und so stehe ich hier gerade vor dem Wirrwarr an Wegweisern und erkenne nicht mal mehr meine eigene Hand unmittelbar vor Augen. Alle Wege scheinen ins Nichts zu führen, es fehlt das Ziel, die Perspektive. Ich möchte so gern den richtigen Weg beschreiten und möglichst niemanden dabei enttäuschen und schon gar nicht selbst enttäuscht werden. So viele Erwartungen, die in einen gesetzt werden, bei denen ich das Gefühl habe, ihnen nicht gerecht werden zu können. Und wie so oft werde ich es nicht allen Recht machen können.

Jeden Tag gehe ich ins Bett in der Hoffnung am nächsten Morgen klarer zu sehen, den richtigen Weg zu erkennen. Aber statt der klaren Sicht sehe ich nur noch zwei Wegweiser mehr. Es fällt mir schwer, in diesem Durcheinander noch einen klaren Gedanken zu fassen. Was ist gut? Was ist schlecht? Gibt es doch nicht nur schwarz und weiß, sondern auch viele Grautöne? Ich weiß es nicht. Und ich mag auch nicht mehr darüber nachdenken. Ich möchte heute einschlafen und mich dann Morgen an die Hand nehmen lassen um dann auch mal den richtigen Weg gezeigt zu bekommen. Und ich möchte ganz sicher nicht an diesem Schildermeer zurückgelassen werden.

Warum muss ich immer um alles kämpfen, viel investieren und alles riskieren? Läuft nicht genau dann etwas verkehrt? Ich weiß es nicht… wie so vieles im Moment.