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The Good Wife

The Good Wife

The Good Wife

Ich gehe zwar nicht mehr so oft ins Kino, dafür ist mein Serien-Konsum deutlich angestiegen. The Good Wife ist eine TV-Serie des Senders CBS, in Deutschland zeigte ProSieben ein paar Folgen, bevor die Serie wie so viele vor ihr wegen zu geringer Quoten abgesetzt bzw. auf Kabel 1 verlegt wurde. In den USA ist die vierte Staffel beendet, eine fünfte Staffel wird definitiv kommen und das ist gut so.

Im Mittelpunkt der Serie steht Alicia Florrick. Ihr Ehemann ist Peter, früherer Staatsanwalt von Cook County. Wegen Korruption und einem Prostituiertenskandal muss Peter ins Gefängnis. Alicia, die ihr Leben ganz der Karriere des Mannes gewidmet hatte, muss wieder als Anwältin anfangen und bekommt eine Stelle bei der Kanzlei Lockhart & Gardner. Als wäre es nicht schon schwer genug, sich nach 15 Jahren der Abstinenz wieder in den Justiz-Alltag einzuarbeiten trifft sie auf Kanzlei-Partner Will Gardner, der gleichzeitig ihre Jugendliebe ist.

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Compliance

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Meine letzte Filmkritik hier ist, ich musste gerade nachsehen, schon gut vier Jahre her. Ich wusste nicht mal mehr, wie die Kritiken hier zuletzt aufgebaut waren. Eine Kritik zu „The Hobbit“ kann ich mir im Normalfall ja auch sparen, wenn ich ihn, wie die meisten, ohnehin gut finde. Interessant sind da ja eher gegensätzliche Meinungen zur Allgemeinheit oder Empfehlungen für kleine Filme, die sonst gerne mal übersehen werden.

Compliance ist einer dieser Filme. „Beruht auf einer wahren Begebenheit“ ist inzwischen ja eher ein Grund, einen Film nicht zu schauen. Hier sollte der geneigte Filmfreund jedoch eine Ausnahme machen. Sandra, Leiterin eines fiktiven Fast-Food-Restaurants, steht enorm unter Druck. Eine Lieferung Bacon ist nicht rechtzeitig angekommen, die Mitarbeiter müssen entsprechend instruiert werden. Die junge Becky bringt Sandra ohnehin mit ihrer jugendlichen Einstellung zur Weißglut. Ihre Jugend und Schönheit erinnern Sandra an ihr vergleichsweise langweiliges Leben in der Midlife-Crisis. Mitten in diesem Trubel erhält Sandra einen Anruf von einem Polizisten. Dieser beschuldigt Becky, eine Kundin bestohlen zu haben. Becky streitet alles ab. Der Polizist, der gerade unabkömmlich ist, stellt die beiden Frauen vor die Wahl: Becky wird entweder verhaftet und bis zur Klärung über Nacht in der Zelle bleiben oder Chefin Sandra nimmt eine Leibesvisitation vor.

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Warum ich nur noch selten ins Kino gehe

Noch vor wenigen Jahren bin ich in einem Jahr mehr als 100 Mal im Kino gewesen. Damals habe ich teilweise mehrere Filme hintereinander gesehen, die Sneak Preview jede Woche war sowieso eine Pflichtveranstaltung für mich. Heute gehe ich so oft ins Kino, dass eine Hand reicht um die Besuche abzuzählen. Und das hat Gründe:

Kino ist mir persönlich einfach zu teuer geworden. Neben der nötigen Anfahrt und ggfs. Parktplatzgebühren kostet ein Film eben nicht nur einen relativ hohen Preis sondern auch noch Gebühren für 3D und/oder Überlänge. Als echter Genießer gibt es dann noch Getränk plus Popcorn / Nachos / Eis dazu und schon leert sich die Geldböre um fast 30 Euro, pro Person wohl gemerkt. Das kann man mal machen für einen gelungenen Abend.

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Good Bye Google Reader

Thank you for stopping by.

Google Reader has been discontinued. We want to thank all our loyal fans. We understand you may not agree with this decision, but we hope you’ll come to love these alternatives as much as you loved Reader.

Sincerely,

The Google Reader team

So heißt es jetzt lapidar, wenn ich versuche den Google Reader aufzurufen. Das Ganze kommt nicht überraschend und wurde früh genug bekannt gegeben und somit genug Zeit gelassen, sich nach Alternativen umzuschauen und die eigenen Feeds zu exportieren. Ich gebe zu, dass ich den Google Reader nicht mehr so oft genutzt habe in letzter Zeit. Ich habe mich daher nicht groß nach Alternativen umgesehen. Aus vielen Beiträgen entnahm ich, dass Feedly wohl ein ziemlich guter Dienst sei. So importierte ich meine Feeds dorthin und war nach Umstellen der Ansicht (nur Titles, wie im Google Reader) dann sehr angetan. Das Navigieren mittels J und K funktioniert hier auch und mein letztes Gegenargument, der fehlende OPML-Export, wurde kurzfristig noch eingebaut. Dazu kommt, dass die Apps für iPhone und iPad sehr gelungen und zudem kostenfrei sind. Zudem soll Reeder, eine meiner Lieblings-iOS-Apps, Feedly-Support bekommen. Mir ist jetzt zwar noch nicht klar, wie die Betreiber von Feedly das alles bezahlen wollen, aber für den Fall der Fälle gibt es ja nun einen Feed-Export. Bis dahin bleibe ich erstmal bei Feedly. Dennoch: Danke Google Reader, es waren ein paar schöne Jahre mit dir.

Vierzig Jahre alt

Es scheint wirklich ein Problem des Alters zu sein, dass es einem so vorkommt, dass die Zeit nur so dahin rast. Den letzten Beitrag hier habe ich im November 2012 geschrieben, den letzten davor im Juni 2012. Eigentlich wollte ich ja wieder regelmäßig bloggen. Warum war es dann so lange ruhig hier? Es gab viele verschiedene Gründe, warum ich das Blog hier an den Nagel gehängt habe. Ich habe es jedoch nie über’s Herz gebracht, das Weblog zu löschen und/oder die Domain zu kündigen.

Dazu kommt, dass ich zunächst wegen einer langwierigen Rückenproblematik in Behandlung war und operiert wurde. Als wäre das nicht schon schlimm genug habe ich mir Anfang 2013 einen komplizierten Beinbruch zugezogen, der immer noch nicht wieder vollständig auskuriert ist. Insofern fehlte mir da nicht wirklich die Zeit sondern eher die Lust. Das alles hat natürlich auch mein Leben und das meiner Familie ziemlich auf den Kopf gestellt. Job weg, ständiger Krankenhausaufenthalt, nicht gerade Leben auf der Überholspur.

Ich wurde heute häufiger gefragt, wie sich 40 Jahre eigentlich so anfühlen. Ich kann nur sagen: Nicht anders als 39 oder irgendeine beliebige andere Zahl davor und vermutlich auch danach. Sicher zieht man an so einem Tag eine kurze Bilanz und überlegt, was man eigentlich schon alles erledigt haben wollte. Aber im günstigsten Fall liegen ja noch viele Jahre vor einem, in denen das alles erledigt werden kann. Auf jeden Fall habe ich mich sehr über die zahlreichen Glückwünsche gefreut. Schön, wenn man nicht vollends in Vergessenheit gerät. Und all die Spaßvögel mit ihren Alterscremes, Antifaltenmittel und ähnlichen Späßen: Denkt dran, ihr werdet alle auch mal 40 oder 50 oder was auch immer. Ich werde euch nicht vermissen.

Vielleicht schaffe ich es jetzt ja mal, trotz Twitter, Facebook und Co, wieder mehr zu bloggen. Mehr im Sinne von mehr als ein, zwei Mal im Jahr. Es gibt so viel zu erzählen. Viele gesehene Filme und Serien, durchgespielte Spiele und schöne wie traurige Erlebnisse. Denn eine Meinung habe ich immer noch zu so vielen Dingen.