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Die Kunst des Weglassens: Apple Magic Mouse

Ich werde ja gerne mal belächelt, weil ich ein Mac-User bin. „Die kennen ja nicht mal einen zweiten Maus-Button. HAHAHA.“ Das Geheimnis ist, dass man bei Apple schon seit einiger Zeit eingesehen hat, dass bei den Mäusen und auch Touchpads eine zweite Taste gar nicht so verkehrt ist.

Aber jetzt darf wieder gelacht werden, denn das Scrollrad ist Geschichte. Die Magic Mouse setzt, ähnlich wie iPhone und iPod Touch, auf eine Multitouch-Oberfläche. Statt wild ein mechanisches Rad  zu drehen, streichelt man vorsichtig über den Rücken der Maus. Wie beim iPhone scrollt die Maus nach, was ein wirklich prima Feature ist. Wie sinnvoll das ist, fällt auf, wenn sich mal eine Anwendung wie Tweetie dagegen wehrt. Die Mausoberfläche klickt als Ganzes, dennoch kann die rechte vordere Ecke als zweite Maustaste angesprochen werden. Die Verarbeitung ist wirklich extrem gut. Die Oberfläche ist glänzend weiß, der untere Teil besteht aus silbernem Aluminium. Nach der aufgrund des problematischen Trackballs eher mauen Mighty Mouse bin ich jetzt nach großer Skepsis sehr zufrieden. Ein bisschen weniger flach hätte der magische Nager sein dürfen, aber sonst habe ich nichts zu meckern. Endlich hat die Maus eine zur Tastatur passende Qualität.

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Ein Kommentar zu “Die Kunst des Weglassens: Apple Magic Mouse

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