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Windows als Spiele-Plattform?

gfwl.jpgEin Sprecher von Microsoft untermauerte Microsofts Bemühungen, Windows weiter als Spiele-Plattform der ersten Klasse zu etablieren wie folgt:

“Moving ahead, Microsoft will continue to invest in Windows as a first–class gaming platform through great Windows out of box experiences, our online gaming services including Games for Windows – LIVE, MSN Games, and Messenger games, and through new games for Windows developed by Microsoft Games Studios“ (via)

Dazu passen die Änderungen der letzten Zeit ja sehr gut:

Wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, dass Microsoft mit der Xbox 360 einen harten Kampf gegen Nintendo und Sony um begehrte Marktanteile führen muss, dann sieht das schon nach einem langsamen Abschied vom PC als Spieleplattform aus. Die mit viel Tam-Tam eingeführte Marke „Games for Windows Live“ entpuppt sich als echter Rohrkrepierer. „Gut gemeint“ ist halt immer noch das Gegenteil von „gut gemacht“. Dazu passt, dass die Studios, die sich speziell auf PC-Titel fokussiert hatten, geschlossen oder vor die Tür gesetzt wurden. Für die entlassenen Mitarbeiter müssen obige Worte des Microsoft-Sprechers wie eine deftige Ohrfeige wirken.

Ein Kommentar zu “Windows als Spiele-Plattform?

  1. Da war er wieder: der Spruch vom „gut gemeint und gut gemacht“, den ich erst in der letzten Nerdtalk-Folge ehrfurchtsvoll zitiert habe…;-)

    Ich bin auch der Meinung, dass der PC sich immer mehr aus dem Spielebereich verabschieden wird, auch wenn er für manche Genres momentan noch die beste Plattform bietet (Ego-Shooter machen mit Maus mehr Spaß als mit Analog-Sticks). Ist ja auch kein Wunder: jedes PC-Spiel ist fix geknackt und geht teils vor Veröffentlichung als Raubkopie in Umlauf, während die Konsoleros schon ganz gut dafür sorgen können, dass sich das Raubkopierer-Problem in Grenzen hält. An einer 400,- € teuren Spielkonsole herumzulöten, damit auch gebrannte Spiele laufen, schreckt doch ab. Somit ist natürlich im Konsolenmarkt auf lange Sicht auch mehr Geld zu verdienen.

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