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Zehn Tipps zum Ruinieren der eigenen Partnerschaft

  1. Tun Sie alles gemeinsam und teilen Sie alles! Betrachten Sie Wünsche nach Eigenständigkeit als Verrat an Ihrer Liebe unterbinden Sie diese Impulse bei sich – und Ihrem Partner.
  2. Seien Sie nie zufrieden mit dem, was Sie haben. Schauen Sie immer auf das, was Sie noch nicht haben oder was noch möglich wäre. Das, was gut ist ist, betrachten Sie als selbstverständlich.
  3. Vergleichen Sie häufig Ihren Partner mit anderen daraufhin, was andere ihm voraushaben, wie z.B. besseres Aussehen, höheres Einkommen, tollere Fähigkeiten etc. Sprechen Sie ausführlich mit ihm/ihr darüber. Ihr Partner wird Ihnen für diesen Ansporn dankbar sein. Falls nicht, lachen Sie über seine/ihre Empfindlichkeit. Vergleichen Sie sich pausenlos mit anderen Paaren.
  4. Übertragen Sie die Verantwortung für Ihre Zufriedenheit vollständig Ihrem Partner. Schließlich gibt er/sie ja vor, Sie zu lieben. Übernehmen Sie dieselbe Verantwortung für die Zufriedenheit Ihres Partners.
  5. Üben Sie sich in der Kunst der Vorwürfe, der Schuldzuweisungen und der persönlichen Abwertungen.
  6. Betrachten Sie Probleme und Krisen nicht als normal, sondern als Drama oder als Beweis, dass die Beziehung nichts taugt.
  7. Äußern Sie nicht einfach Ihre Wünsche und Bedürfnisse an Ihren Partner. Geben Sie ihm/ihr die Chance, sie zu erraten. Schließlich sollte er/sie Gedankenlesen beherrschen, wenn er/sie wirklich liebt. Wenn das nicht klappt, machen Sie ihm/ihr scharfe Vorwürfe.
  8. Sprechen Sie nie über Schwierigkeiten in Ihrer Beziehung und hören Sie auch nicht zu, wenn Ihr Partner über Probleme in der Beziehung spricht.
  9. Üben Sie sich statt dessen in der Kunst
    • des positiven Denkens (“Alles wird gut.”) oder des
    • weisen Relativierens (“Andere Paare haben auch Probleme.”)
    • des gekonnten Bagatellisierens (“Das findest du nur, weil du prämenstruell bist/kein Abitur hast/du noch nicht Abteilungsleiter bist …”)
    • des versierten Intellektualisierens (“Schon Sartre und Simone de Beauvoir wussten, dass im ausgehenden Spätkapitalismus die Ehe nur eine Unterdrückungsinstitution ist.)
  10. Investieren Sie möglichst wenig Zeit oder Interesse in Ihre Partnerschaft. Okay, Autos, Projekte und Hobbys brauchen Aufmerksamkeit, Zeit und Pflege. Aber eine gute Partnerschaft sollte ohne all das auskommen. Schliesslich “lieben” Sie sich ja. Das muss genügen. Wenn nicht, zeigt das nur, dass mit der Partnerschaft/oder dem Partner was nicht stimmt.

Good Bye Patrick

Schon vor einiger Zeit wurde bei Schauspieler Patrick Swayze Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Nach langer Behandlung schien es ihm dann sogar besser zu gehen. Doch jetzt kam die Hiobsbotschaft, der Krebs befindet sich nun auch in seiner Leber. Die Ärzte sehen keine Chancen mehr, er hat inzwischen damit begonnen, seiner Familie Lebewohl zu sagen.

Ich gebe zu, ich hab mich früher gerne über ihn lustig gemacht. Schließlich schauen nur Mädchen Filme mit Patrick Swayze. Dabei habe ich selbst so viele Erinnerungen. Ich weiß noch, dass ich bei Dirty Dancing das erste Mal Händchen haltend im Kino saß. Ich war damals nur wegen dem Mädel dabei, doch hinterher fand ich sogar den Film OK. Auch wenn ich das damals nicht mal unter Folter zugegeben hätte.

Ich fand ihn klasse in Gefährliche Brandung, der sowieso völlig unterschätzt wird. Auch in 11:14 hatte er einen tollen Auftritt. Ich wünsche ihm jedenfalls für seinen letzten Gang alle Kraft dieser Welt.

Der richtige Weg?

Ich wurde schon oft von Freunden nach dem richtigen Weg gefragt. Oft ist es so, dass das Leben in einer Sackgasse zu stecken scheint und irgendwie kein Ausgang erkennbar ist. Wenn ich mir dann die Situation anschaue, ist mir meist relativ schnell klar, was wohl der richtige Weg ist. Vielleicht weil ich den nötigen Abstand habe und ganz nüchtern und rational an die Sache herangehen kann. Doch bei einem selbst ist das so viel verflucht schwerer.

Und so stehe ich hier gerade vor dem Wirrwarr an Wegweisern und erkenne nicht mal mehr meine eigene Hand unmittelbar vor Augen. Alle Wege scheinen ins Nichts zu führen, es fehlt das Ziel, die Perspektive. Ich möchte so gern den richtigen Weg beschreiten und möglichst niemanden dabei enttäuschen und schon gar nicht selbst enttäuscht werden. So viele Erwartungen, die in einen gesetzt werden, bei denen ich das Gefühl habe, ihnen nicht gerecht werden zu können. Und wie so oft werde ich es nicht allen Recht machen können.

Jeden Tag gehe ich ins Bett in der Hoffnung am nächsten Morgen klarer zu sehen, den richtigen Weg zu erkennen. Aber statt der klaren Sicht sehe ich nur noch zwei Wegweiser mehr. Es fällt mir schwer, in diesem Durcheinander noch einen klaren Gedanken zu fassen. Was ist gut? Was ist schlecht? Gibt es doch nicht nur schwarz und weiß, sondern auch viele Grautöne? Ich weiß es nicht. Und ich mag auch nicht mehr darüber nachdenken. Ich möchte heute einschlafen und mich dann Morgen an die Hand nehmen lassen um dann auch mal den richtigen Weg gezeigt zu bekommen. Und ich möchte ganz sicher nicht an diesem Schildermeer zurückgelassen werden.

Warum muss ich immer um alles kämpfen, viel investieren und alles riskieren? Läuft nicht genau dann etwas verkehrt? Ich weiß es nicht… wie so vieles im Moment.

Das Lächeln der Sterne

Inhalt

Adriennes (Diane Lane) Leben ist nicht mehr das selbe seit ihr Mann vor sieben Monaten sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat und sie danach mit den beiden Kindern allein sitzen gelassen hat. Doch auf einmal will der reuevolle Ehemann seine Familie zurück. Adrienne versteht die Welt nicht mehr. Um klar zu kommen sagt sie zu, ihre Freundin zu vertreten, die eine kleine Pension in der kleinen Küstenstadt Rodanthe führt. Ein leichter Job, denn schließlich hat sich nur ein Gast angesagt, der in sich gekehrte Arzt Dr. Flanner (Richard Gere). Beide kommen sich näher, denn beide haben eines gemeinsam, denn beide haben eine schmerzhafte Erfahrung hinter sich.

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