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40 Fragen

Im Moment läuft’s durch alle Blogs und da ich gerade nichts besseres zu tun habe, nun auch hier. Ich glaube, dass ich das sogar schon mal irgendwann beantwortet habe. Bin jetzt aber zu faul zum Suchen:

Wann bist du heute aufgestanden?
9:30 Uhr klingelte der Wecker. Ich wollte heute am freien Tag noch eine neue Hose und eine Krawatte kaufen. Hat auch alles soweit geklappt.

Diamanten oder Perlen?
Sind mir total egal.

Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
Das war am Freitag Der Baader Meinhof Komplex. Ziemlich beeindruckender Film, wenn auch arg gehetzt. Kein Wunder, wenn man versucht zehn Jahre deutsche Geschichte in 2,5 Stunden zu erzählen.

Was ist deine liebste Fernsehserie?
Trotz aller Schwächen 24 und LOST. In letzter Zeit gefiel mir die neue Serie von J.J. Abrams ziemlich gut: The Fringe, eine Mischung aus Schweigen der Lämmer und Akte X.

Was hast du normalerweise zum Frühstück?
Toast mit Nutella.

Was ist dein zweiter Vorname?
Habe ich nicht.

Welches Essen magst du überhaupt nicht?
Ich bin bei Essen extrem wählerisch und empfindlich. Die Liste mit Sachen, die ich gar nicht mag ist deutlich länger als die mit den Sachen, die ich sehr gern mag. Darüber wird auch unter den Kollegen immer wieder gerne gelacht.

Was ist deine momentane Lieblings-CD?
One Cell in the Sea von A Fine Frenzy, einfach wunderbar schön. Gleiches gilt übrigens für die Sängerin.

Welches Auto fährst du?
Ich selbst fahre kein Auto (mehr).

Lieblings-Sandwich?
Klassisches BLT, bei Subway jedoch das Chicken Teriyaki.

Welchen Charakterzug lehnst du ab?
Unehrlichkeit

Dein Lieblingskleidungsstück?
Meine Wohlfühlklamotten.

Wenn du irgendwo auf der Welt hinfliegen könntest?
San Francisco oder eine Trauminsel.

Lieblings-Kleidermarke?
Ist mit inzwischen total egal, hauptsache es passt, sieht gut aus und ist bequem. Dann ist mir auch egal, ob da D&G oder C&A drauf steht.

Wo willst du dich zur Ruhe setzen?
Ich befürchte, dass ich nicht alt genug werde um so etwas wie Ruhestand genießen zu können.

An welchen Geburtstag erinnerst du dich?
An meinen 18. Geburtstag. Nicht weil da so hemmungslos gefeiert wurde, sondern weil es halt mit Führerschein usw. ein bedeutender Einschnitt im Leben war.

Welchen Sport schaust du dir am liebsten an?
Eigentlich nur Fußball, im Moment aber nicht mal das.

Weitester Ort, wo du das hier hinschickst?
Das überlassen wir mal Meister Zufall, ich weiß es also nicht.

Wann ist dein Geburtstag?
01. Juli

Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch?
Früher war ich immer ein Nachtmensch. Ich musste morgens nicht früh raus und war oft bis in die Morgenstunden wach. Inzwischen kann ich immer noch sehr gut lange wach bleiben, nur klappt das mit dem Ausschlafen irgendwie nicht mehr. Ich habe meine Zeiten, zu denen ich einfach wach werde. Ob ich will oder nicht.

Was ist deine Schuhgröße?
43/44 je nach Modell

Haustiere?
Drei Katzen und ein Kaninchen

Irgendwas Neues, Aufregendes, das du uns unbedingt mitteilen musst?
Nein, nicht wirklich.

Was wolltest du früher mal werden?
Ich hab’s glaube ich schon mal in einem anderen Fragebogen geschrieben. Als Kind wollte ich wirklich mal Büstenhalter werden.

Wie geht’s dir heute?
Nicht wirklich gut. Mir ist gerade nach einsamer Insel, den Kopf frei bekommen. Ich fühle mich gerade leer und kaputt. Dazu kommt, dass ich zu wenig geschlafen habe und das dann auch noch schlecht. Es gibt Tage, da verliert man eben.

Was ist deine Lieblingsnascherei?
Ich weiß nicht genau wie die Dinger heißen, habe ich vorhin beim Einkaufen auch nicht gefunden. Ich glaube es hieß Dove. So Schokoteile mit einer ganz weichen Caramel-Füllung.

Auf welchen Tag in deinem Kalender freust du dich schon?
Auf meinen nächste Urlaub und auf Weihnachten. Beides noch zu lange weg.

Was hörst du gerade?
Wie weiter oben erwähnte CD von A Fine Frenzy.

Was hast du als letztes gegessen?
Vorhin ein Menue bei Burger King mit Junior.

Lieblingsgetränk?
Coke Zero.

Lieblingsrestaurant?
Ich bin da nicht festgelegt. So etwas wie eine Stammlokal habe ich nicht, da ich dazu zu gerne mal was Neues ausprobiere. Wird ja sonst auch irgendwie langweilig.

Echte Haarfarbe?
Dunkelbraun.

Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug?
Definitiv meine Lego-Bausteine. Damals gab es ja noch nicht diese vielen Spezialsteine und alles sah extrem klobig aus. Dennoch ein faszinierendes Spielzeug.

Kaffee oder Tee?
Tee, Kaffee geht gar nicht.

Was ist unter deinem Bett?
Nichts außer Staub.

Wovor hast du Angst?
Definitiv vor dem Tod.

Wie viele Schlüssel hast du an deinem Schlüsselbund?
Mit dem Auto habe ih auch das mit dem Schlüsselbund aufgegeben.

Liebster Wochentag?
Samstag, da habe ich selbst frei, kann jedoch eine Vielzahl an Geschäften aufsuchen.

Findest du schnell Freunde?
Ich habe eigentlich nie Probleme gehabt, Anschluss zu finden. Richtig gute Freunde, also so etwas wie ein „Bester Freund“ will ich gar nicht mehr haben. Dazu wurde ich von solchen zu oft vor den Kopf gestoßen und verarscht. Das passiert mir nicht wieder.

Hast du viele Freunde?
Das war sicher schon mal mehr. Aber wie das eben so ist, wenn man nicht mehr jeden Spaß mitmachen kann und weniger flexibel ist: Man wird uninteressanter.

Langes Wochenende

Tag der deutschen Einheit also. Langes Wochenende, eigentlich. In der Praxis fühlen sich diese langen Wochenenden kürzer an als die normalen. Eben weil man da ja so viel erledigen kann bzw. muss. Es ist ja langes Wochenende. Gestern dann die übliche Hektik beim Einkaufen, schließlich wird nie wieder ein Laden aufhaben nach so einem Feiertag. Zumindest sieht es beim Einkaufen so aus. Außer man kauft bei Aldi ein.

Da wollte ich noch fix den fertigen Pizzateig kaufen, den es heute geben soll. Und so reihte ich mich mit zwei dieser Pakete in die übersichtliche Kassenschlange ein. Als ich so überlegte, was noch zu erledigen war, begutachtete ich die Einkäufe der anderen Leute. Vor mir eine ältere Frau, die offenbar den Spaß im Leben schon hinter sich hatte. Zwei Flaschen Rum, eine Flasche Cola und drei Dosen Katzenfutter. Klingt nach einem spaßigen Wochenende in Begleitung.

Hinter mir ein Mann in den Vierzigern. Er steht offenbar auf Bildung, hat sich fürs Wochenende eine Lisa gekauft. Auch er achtet auf gesunde Ernährung: Große Flasche Magenbitter, eine Flasche Cola und eine Schachtel Kippen. Ein Hauch von ernst gemeintem Mitgefühl kommt über mich. Kurz im Lebensplan verankern später nicht so werden zu wollen.

Am Abend musste ich kurz an die beiden vom Einkaufen denken, denn da kam ich auch mit Alkohol und Zigaretten in Kontakt. Allerdings rauchte die Kippe meine Begleitung und der Alkohol war ein leckerer Cocktail. Ich weiß nicht wirklich, was die beiden vom Aldi gemacht haben, aber ich bin überzeugt, dass sie nicht so gut unterhalten waren. Nach dem leckeren Essen mit Cocktails gab es Der Baader Meinhof Komplex, sehr interessanter Film. Und so geht auch dieses lange Wochenende viel zu schnell um. Heute aufräumen, morgen Abschlussball und am Sonntag nochmal ein bisschen ausspannen bevor die neue Woche beginnt. Selbst diese langen Wochenenden sind zu kurz. Ich stelle das ja immer wieder fest.

Kloß im Hals

Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass mich nicht mehr viel schocken kann, doch vorhin wurde ich aufmerksam gemacht auf dieses Weblog. Dort schreibt Andrea über ihren Mann Michael. Michael ist ein an Krebs erkrankter Familienvater und gilt als „austherapiert“. Allein das Wort ist schon so unsagbar furchtbar. Hoffnung hatten die beiden in eine spezielle Therapie, die jedoch mit etwa 18.000 Euro zu Buche schlagen sollte. Nach Veröffentlichung ihrer Geschichte kam das Geld durch Spenden tatsächlich zusammen. Im Weblog berichtet Andrea seit dem über die Fortschritte und Rückschläge.

Ich kenne die beiden nicht wirklich, befand mich aber selbst mal in einer sehr bedrohlichen Situation. Und als ich da jetzt so einige Beiträge gelesen habe, steckte mir ein mächtig großer Kloß im Hals und die Tränen stiegen in die Augen. Ich bewundere diese Frau, die insbesondere in so einer schweren Zeit zu ihren Mann steht. Eine Eigenschaft, die leider nicht mehr weit verbreitet ist.

539 Tage ging der Kampf, bis zu dem Tag, als klar war, dass es nichts mehr zu kämpfen gibt. Ist das nicht verrückt? Was für eine lange Zeit, und was in der Zeit alles passiert ist. Ich wundere mich selber immer wieder, wie wir das eigentlich alles aushalten konnten. Aber wir sind reingewachsen, so wie man z.B. auch in alles reinwächst, wenn man das erste Kind bekommt. Oder so. Irgendwie.

Michael geht es verhältnismäßig gut, wenn man noch von ‘gut’ reden kann. Wir hatten einen so schönen Nachmittag gestern, ohne Tränen und mit vielen blöden Witzen. Wir haben uns geschworen, in all dem Mist nicht auch noch den Humor zu verlieren. Manchmal muss man sich eben gegenseitig daran erinnern.

Was muss das für eine Situation sein? Wo man den eigenen Kindern erklären muss, dass der Papa bald nicht mehr da sein wird. Ich mag da nicht wirklich drüber nachdenken, es tut nur weh. Und wenn ich vor etwas wirklich Angst habe, dann vor dem Sterben.