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Spieletipp: Geheimakte 2 – Puritas Cordis

Zum Wochenende noch ein kleiner Anspieltipp. Wer früher gerne klassische Point’n’Click-Adventure a la Monkey Island oder Day of the Tentacle gespielt hat, sollte sich mal Geheimakte 2: Puritas Cordis ansehen. Ist zwar nicht so abgedreht witzig wie die genannten Klassiker, erzählt dafür jedoch eine spannende Geschichte mit zunächst einfachen, später fordernden Rätseln. Eine 946 MB große Demo könnt ihr euch hier downloaden. Wem der Download zu groß sind: Die meisten Spielezeitschriften müssten die Demo auch auf der aktuellen Cover-DVD haben. Und wer nicht weiter weiß: Hier gibt es die Lösung zum Spiel.

DirektGeheimakte2

Habari: Alternative zu WordPress

Ich habe es in letzter Zeit sehr häufig gelesen: Man nutzt WordPress, weil es a) alle tun und b) eine aktive Community hat. Da WordPress inzwischen aber ein Riesenprojekt ist, haben immer mehr Leute die Nase voll davon. Darunter waren auch ein paar sehr clevere Köpfe der WordPress-Community. Darunter zum Beispiel Michael Heilemann, der das bekannte K2-Theme für WordPress gemacht hat.

Von ihm stammt das User Interface zu Habari, einer neuen WordPress-Alternative, die ich auch in der sehr frühen Version sehr gelungen finde. In seinem Screencast zeigt er ausführlich das Habari Backend. Wer mit einem Wechsel liebäugelt: Es gibt einen Importer für WordPress-Blogs. Mir gefällt an Habari besonders gut, dass es den Schwerpunkt aufs Schreiben legt und jeglichen unnötigen Ballast ausblendet oder gar nicht erst anbietet. Zudem ist dank Plugins sehr modular.

Ich persönlich hatte überlegt umzusteigen, werde jedoch noch ein paar Versionen abwarten. So ganz problemlos lief meine Test-Installation nämlich nicht. Aber das liegt sicher noch an der frühen Version.

DirektHabari

Wird aus virtueller Aggression reale?

Sehr interessanter Artikel in der TAZ zum Thema „Gewalt in Computerspielen„. Klar, das Thema kann keiner mehr hören, ist aber gerade in der heutigen Zeit extrem wichtig. Forscher der Uni Tübingen haben im Jahre 2006 Jugendliche (Alter 12 Jahre) u.a. befragt, wann sie ihren ersten Horrorfilm gesehen und wie viel sie Computer- und Videospiele konsumieren. Günter Huber, Professor an der Uni Tübingen und Leiter der Studie, nennt die Ergebnisse „erschreckend“:

Schon Sechsjährige sehen sich Gewaltvideos an, mit zwölf beschäftigen sich einige mehr als fünf Stunden täglich mit Computerspielen

Wunder mich nicht. Gewaltvideos (wobei hier die Definition offen ist) kamen bei mir etwas später, Computerspiele habe ich sicherlich auch nicht ganz so exzessiv gespielt als Kind. Das sich das in der heutigen Zeit jedoch verschiebt, wundert mich nicht. Aber weiter im Text. Die Studie wurde dieses Jahr wiederholt mit dem Anhang, wie Jugendliche in Konfliktsituationen über den Gebrauch von Gewalt entscheiden würden. Günter Huber zum Ergebnis:

Die Kinder werden durch die Gewalt quasi konditioniert. Virtuelle Aggression bewirkt auch reale Aggression

Auch das wundert mich nicht. Natürlich hat der übermäßige und einseitige Genuss solcher Medien Auswirkungen, die alles andere als gut ist. Das Problem ist jedoch nicht das Medium an sich, sondern wie man Jugendliche dabei begleitet. Ich habe es nur allzu oft erlebt, wie Eltern Kinder an Geräte abschieben (TV, Computer usw.) damit sie ihre Ruhe haben. Spontan fällt mir eine junge Mutter ein, die ihre beiden Zwillinge (keine 2 Jahre) vor dem TV parkt, weil sie sonst anfangen zu schreien. Wo dran das wohl liegt? Wenn sie von klein auf daran gewöhnt werden ist das ja auch kein Wunder.

Dazu passt sehr gut die Aussage von Winfried Kaminski, Professor an der Fachhochschule Köln:

Computerspiele gehören längst zur normalen Sozialisation der Kinder, sie sind zu Facetten des Alltags geworden. Eltern können meist mit Computerspielen nichts anfangen, sie stehen ratlos vor ihren daddelnden Kindern

Und das ist das Kernproblem. Eltern müssen sich zwangsläufig mit den neuen Medien auseinander setzen und können diese Verantwortung nicht in die Hände des Gesetzgebers legen. Niemand hat gesagt, dass „Eltern sein“ nur großer Spaß ist. Konsum in Maßen und vor allem Diskussion über das Wahrgenommene sind der Schlüssel zum vernünftigen Umgang mit Computerspielen und ähnlichen Medien.

Wie organisiere ich mich?

Drüben auf ThomasThorstens Weblog „Macs, GTD und das Leben“ gibt es eine Reihe zum Thema „Wie organisiert ihr euch?“. Dabei geht es um die Organisation der täglichen Arbeit. Da ich die ersten beantworteten Fragebögen mit großem Interesse gelesen hatte, habe ich einfach mal mitgemacht. Meine Antworten zum Themenkomplex sind hier zu finden. Ein kleiner Auszug:

Dein “Motto für das Leben”, wie sieht das aus. Es gibt wunderbare Sinnsprüche und kluge Sätze großer Denker. Hast du auch einen solchen Satz für uns?

Ich habe kein richtiges Motto. Da es mir schon mal sehr schlecht im Leben gegangen ist und heute froh sein kann überhaupt hier zu sein habe ich eine entscheidende Lektion gelernt: Man sollte jeden Augenblick intensiv nutzen, denn es könnte der letzte sein.