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Daddy ohne Plan (The Game Plan)

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Inhalt:

Joe Kingman ist der beste Quarterback, den die Boston Rebels je gehabt haben und lebt auf der Überholspur. Doch eines Tages steht ein achtjähriges Mädchen vor seiner Tür und behauptet, seine Tochter zu sein. Als Argumentationsverstärker hat sie einen Brief von ihrer Mama und gleichzeitig Ex-Freundin von Joe dabei. Aufgrund eines Notfalles soll er einen Monat lang seinen ungeahnten Vaterpflichten nachkommen.

Kritik:

Als Familienvater hat man ja den unschätzbaren Vorteil, dass man sich nach dem Anschauen eines Kinderfilmes immer sehr gut rausreden kann: „Hab ich ja nur geschaut, weil Junior den sehen wollte“. Oft ist es in der Tat so, dass ich bei einigen Filmen mehr so gedankenverloren vor mich hin schlummere, Daddy ohne Plan fand ich nun aber – und das hat mich überrascht – irgendwie doch lustig.

Klar ist der Film von vorne bis hinten vorhersehbar und die meisten dicken Lacher sind bereits im Trailer zu sehen. Die Mischung aus dem zuckersüßen und dem Grobian Dwayne Johnson passt einfach. Und irgendwie sehe ich den Holzkopf sogar gerne, er hat einfach eine sympathische Ausstrahlung. Diese wird nur noch von der fetten Bulldogge übertroffen, die eigentlich nur putzig in der Ecke liegt.

Daddy ohne Plan hat so vieles, weswegen man den Film köstlich zerreissen könnte oder gar müsste. Ich bringe es jedoch einfach nicht übers Herz. Kann mich spontan auch nicht erinnern, wann ich zuletzt einen Film mit banaler Story, eindimensionalen Charakteren und jeglichem Fehlen von Spannung noch etwas Gutes abgewinnen konnte. Kurios.

Infos:

Originaltitel: The Game Plan
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 110 Minuten
Kinostart: 27. März 2008
Regie: Andy Fickman
Drehbuch: Nichole Millard, Kathryn Price
Darsteller: Dwayne Johnson, Kyra Sedgwick, Madison Pettis
Genre: Komödie
Für Freunde von: Im Dutzend billiger, Jersey Girl, Der Babynator
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆

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