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Im Tal von Elah (In the valley of Elah)

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Inhalt:

Hank Deerfield ist Militärpolizist im Ruhestand. Sein normales Leben stellt sich auf den Kopf, als er einen Anruf bekommt, dass sein Sohn unerlaubt abwesend ist. Hank glaubt jedoch nicht an Ungehorsam und reist nach New Mexico, um direkt vor Ort zu ermitteln. Doch seit seiner aktiven Zeit hat sich viel geändert und niemand will ihm helfen. Die einzige Hilfe bekommt er von Detective Emily Sanders, die bei der Polizei vor Ort ebenso isoliert ihren Dienst macht. Als die beiden weiter ermitteln stoßen sie auf ein Netz von Lügen.

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Oscar 2008: Auswertung Tippspiel

Ich bin noch die Auswertung des Tippspiels schuldig. Insgesamt haben 28 Tipper mitgemacht, das ist hier ein neuer Höchstwert. Kommen wir zu den Gewinnern:

1. Himbeerlola und Probek mit je 15 richtigen Tipps
2. 3Toastbrot, Verwirrter und Rochus Wolff mit je 14 richtigen Tipps
3. Arne Radlach und die Hausfrau mit je 13 richtigen Tipps

Ich selbst lag mit zehn richtigen Tipps im Mittelfeld. Sonderpreise gibt es für Jassi und Rene für die wenigsten richtigen Tipps mit vier Treffern. Die sichersten Tipps waren Daniel Day-Lewis für die beste Hauptrolle, niemand wurde öfter getippt. Krasser Außenseiter war Marion Cotillard, die nur zwei Tipper als Oscar-Gewinnerin vorhersahen. Allen Teilnehmern vielen Dank, wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

Games Convention mit neuem Namen ab 2009 in Köln

Jetzt ist es also amtlich. Dieses Jahr findet die Games Convention wie üblich im August nochmal in Leipzig statt. Ab 2009 läuft das Ganze unter dem Namen GAMESCom in Köln und zwar im September. Die Verschiebung in den September finde ich gut, den Umzug nicht. Ohne die Messe Leipzig würde es die Games Convention in der heutigen Form nicht geben. Zu einer Zeit, als sich niemand mit dem Thema beschäftigen wollte, hat es die Messe Leipzig gemacht und damit ein absolutes Erfolgsrezept auf die Beine gestellt. Dazu kam die Game Developers Conference, das tolle Eröffnungskonzert im Gewandhaus zu Leipzig. Abends konnte man dort was unternehmen, die Leute waren freundlich. Warum nun der Umzug?

Viele Publisher hatten Probleme, ihre internationalen Entwicklungsstudios nach Leipzig zu bekommen. Unter diesem Gesichtspunkt hätte ein Umzug nach Frankfurt jedoch mehr Sinn gemacht. Anders sieht es jedoch mit der reinen Ausstellungsfläche und den zur Verfügung stehenden Hotels aus. In Leipzig musste man teilweise schon auf Zimmer in Halle ausweichen. Schon letztes Jahr stieß die Messe langsam aber sicher an ihre Grenzen. Der neue Name ist nötig, da die Namensrechte an der Games Convention bei der Messe Leipzig liegen, die natürlich alles andere als „not amused“ sind. Ich werde sicher auch nach Köln gehen (schon aus beruflichen Gründen), Leipzig jedoch auf jeden Fall vermissen.

Greengras und Damon für Bourne 4?

Wie Variety berichtet soll es einen vierten Teil der Bourne-Reihe geben. Wieder mit Matt Damon und unter der Regie von Paul Greengras. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich darüber freuen soll. Ich liebe die Filme, aber eines darf man dabei nicht vergessen. Robert Ludlum, Autor der Bourne-Reihe, starb 2001. Danach wurden von Eric Van Lustbader zwei Fortsetzungen geschrieben, die aber wohl nicht an die Klasse der ersten drei heranreichen. Dazu kommt, dass der Abschluss mit Teil 3 absolut passend und stimmig ist. Ich habe ernste Zweifel, dass man die Reihe gut fortsetzen kann. Bitte nicht diese tolle Serie kaputt machen. Dass drei gute Teile gehen und mehr nicht hat Star Wars doch gut vorgemacht.

Oscar 2008: Der Rückblick

Kurzer Rückblick auf eine höchst langweilige Sonntagnacht. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal eine langweiligere Oscar-Show gesehen habe. Ich habe keine Ahnung, ob das die Nachwehen vom Autorenstreik waren oder warum sonst so unglaublich viele Montagen eingespielt wurden. Es nervte mich jedenfalls zusehends. Keine emotionalen Reden, nichts was wirklich herausragte. Stattdessen über vier Stunden gezogene Langeweile, die nur Jon Stewart hin und wieder durchbrach. Unten gibts eine 60sekündige Zusammenfassung und ganz ehrlich, die hätte letztlich auch vollkommen gereicht. Exemplarisch für die Langeweile des Abends die Kategorie „Bester Song“, in der drei Songs aus „Verwünscht“ vertreten waren. Die mögen innerhalb des Films funktionieren, gespielt auf der Oscar-Bühne ging das jedoch mal gar nicht. Die Gospel-Nummer „Raise it up“ war total übersteuert und tat in den Ohren weh. So wundert es nicht, dass mit Falling Slowly dann auch verdient die einzig gute Nummer gewann. Aber Bester Song des Jahres?

Dazu die immergleichen Teaser in der Pro7-Übertragung. Ich kann kaum ausmachen, wie oft das Model aus der Heidi-Klum-Show da über den Laufsteg stolperte. Ist es so schwierig, da Werbekunden zu finden? Was ich Pro7 jedoch zu Gute halten muss: Die deutsche Pre-Show mit Gätjen ging in Ordnung. Da fand ich die US-Originalversion mit dem ständigen „Von welchem Designer ist das Kleid doch gleich?“ deutlich schlimmer. Das beste an der ganzen Show war dann doch eine Montage. Und zwar die mit dem Rückblick zu den besten Oscar-Momenten. Die Reden von Cuba Gooding Jr und Halle Berry, die coolen Momente von Billy Crystal. Das ist Oscar und nicht dieser langweilige Sermon. Nehmen wir nur den kurz vor dem Delirium moderierenden Harrison Ford. Und mir fiel auf, wie unterschiedlich die stark die Jahre besetzt waren. Es gab da ja diesen Rückblick auf alle vorher ausgezeichneten 79 Filme. Und da sei die Frage erlaubt, ob Filme wie No Country for old Men in einer Liga mit epischen Werken wie Ben Hur oder Lawrence von Arabien spielt. Im Moment glaube ich nicht, dass ich nächstes Jahr wieder live dabei sein werde. Obwohl die „Unterhaltungen“ mit Peter & Co. durchaus lustig waren.

(via)