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Freisprecheinrichtung Ego Cup im Test

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Es war im August 2006. In Leipzig stand die Games Convention an, für mich beruflich ein Pflichttermin. Es war der zweite Messetag und ich war spät dran. Ich fuhr mit dem Auto Richtung Messegelände und nahm entgegen meiner Gewohnheiten ein Gespräch auf dem Handy an. Beim Rechtsabbiegen an der nächsten Kreuzzung grinsten mich eine Staffel Motorradpolizisten an. Es kam die Kelle und die unweigerliche, ungewöhnliche Telefonrechnung. Alle Ausreden halfen nicht, 40 Euro und ein Punkt in Flensburg waren fällig. Seit dem überlege ich, mir eine Freisprecheinrichtung fürs Auto anzuschaffen. Bisher ist es bei den Überlegungen geblieben. Da kam mir der Produkttest der Funkwerk Ego Cup Bluetooth-Freisprecheinrichtung gerade recht.

Das Prinzip ist einfach. Das Gerät wird im Getränkehalter mit der universellen Halterung verankert. Strom bekommt die Ego Cup über den Zigarettenanzünder. In meinem Audi A4 gestaltete sich das als weitestgehend problemlos, im Fiat Panda von Missy fiel das Gerät durch, da weder Cupholder noch Zigarettenanzünder vorhanden sind. Zugegeben, die Klavierlack-Optik des Ego Cup hätte sich mit dem zurückhaltendem Minimalismus des Panda auch eher gebissen. Die Verbindung zum Telefon wird via Bluetooth hergestellt. Das funktionierte sowohl beim K800i als auch beim iPhone völlig problemlos.

Ausgehende Anrufe werden via Handy abgegeben, eingehende Anrufe durch Tastendruck auf der Ego Cup angenommen oder abgewiesen. Es ist zudem möglich, die eventuell vorhandene Sprachwahl des Telefons via Ego Cup zu aktivieren. Zwei weitere Tasten sind für die Lautstärkeregulierung zuständig. Die Sprachqualität hängt von einer Vielzahl Faktoren ab. Am wichtigsten ist der Standort der Ego Cup. Das offene Handschuhfach ist eindeutig zu weit entfernt, die Mittelkonsole sollte es schon sein, um noch halbwegs brauchbar beim Gesprächspartner anzukommen. Die Fahrgeräusche sind zudem auch wichtig, auf der Autobahn sind die Nebengeröusche schon störend hoch. Insgesamt ist es sehr wichtig, laut und deutlich zu sprechen, dann ist man auch gut zu verstehen. Gesprächspartner sind gut zu verstehen, wenn man die Lautstärke der Umgebung anpasst, es fehlt lediglich an Dynamik.

Fazit: Pluspunkte sind sicherlich das moderne Design und die sehr simple Installation. Die Ego Cup kann in verschiedene Autos mitgenommen werden, eine Verlegung von Kabeln ist nicht nötig. Die Sprachqualität ist ganz OK, mit etwas Nachjustieren laufen Gespräche verständlich ab. Der Lautsprecher lässt jedoch Dynamik vermissen. Die universelle Freisprecheinrichtung ist derzeit für ca. 70 Euro zu haben.

Disclaimer: Das in diesem Artikel behandelte Produkt wurde mir von der Agentur Dot Friends zur Verfügung gestellt.

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