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Der nüchterne Blick in den Spiegel

Bei Anke habe ich kürzlich den Al-Gore-Approval-Test gesehen und fand die Idee wirklich putzig (mein aktuelles Lieblingswort). Also mach ich das einfach auch mal.

Gutmensch:

  • Ich achte darauf, dass in der Heizperiode die Türen mindestens angelehnt werden. Der Rest hier in der Wohnung ist da leider sehr verschwenderisch.
  • Der Müll wird grundsätzlich getrennt. Im Büro landet zwar wirklich alles in einem Papierkorb, wenn der jedoch voll ist, wird getrennt. Das Papier kommt einmal die Woche zum Papiercontainer, ebens wie das Glas in entsprechende Behälter.
  • Größere Sachen wasche ich per Hand ab, da sie in der Geschirrspülmaschine zu viel Platz wegnehmen.
  • Sämtliche Getränke werden in Pfandbehältern gekauft. Dosen kommen nicht ins Haus.
  • Ich achte darauf, dass nicht unnötig Strom verbraucht wird. Ausnahme hier: Der Rechner (siehe unten)

Schlechtmensch:

  • Ich bin zu faul, nachts den Rechner runterzufahren. Schließlich fährt er aus dem Stand-By morgens schneller hoch.
  • Ich lasse das Ladekabel vom Handy immer in der Steckdose, auch wenn das Handy gar nicht geladen wird. Ist mir bis eben nicht mal aufgefallen, dass das gar nicht clever ist.
  • Selbst kurze Strecken, wie die zum Bäcker, lege ich grundsätzlich motorisiert zurück. Die Faulheit siegt.
  • Der Wäschetrockner läuft immer. Ohne Ausnahme, selbst bei schönem Wetter und 35 Grad im Schatten. Ist einfach flauschiger.
  • Lampen kaufe ich nicht nach Energiesparaspekten sondern nach der benötigten Fassung. Hauptsache es ist hell.
  • Unterwegs landen Pfandflaschen im Müll, weil ich es doof finde, diese wieder mit nach Hause mitzuschleppen.
  • Ich bade viel zu oft, aber ich kann dummer Weise nirgends sonst so entspannt lesen.
  • Ich habe noch immer einen Flickr-Account und kaufe vermutlich zu viele Sachen von Firmen, die es in Sachen Menschenrechten in anderen Ländern teilweise nicht so genau nehmen.

Ein Kommentar zu “Der nüchterne Blick in den Spiegel

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