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Die Horror-Woche

Was für eine Woche. Wenn eine Woche wie diese schon so beschissen anfängt, dann kann es eigentlich nicht mehr besser werden. Am besten bleibt man dann im Bett und zieht die Decke über den Kopf. Es wurde auch nicht besser, bis zum Wochenende. Es wurde sogar mit jedem Tag zunehmend schlimmer. Es ist kaum zu glauben, wie sehr es einen mitnimmt, wenn man eine Partnerin hat, die bis aufs äußerste im Berufsleben drangsaliert wird. Kritik ist eine Sache, persönliche Beleidigung weit unter der Gürtellinie eine andere. Hinschmeißen ist angesichts der laufenden finanziellen Verpflichtungen keine Option. Die Nerven lagen also schon am frühen Montagmorgen bei der ganzen Familie blank. Die Lösung? Ein neuer Job muss her und zwar schnell.

Und wenn man dann so vor sich hinflucht, dann wird es natürlich noch schlimmer. Das Auto ist kaputt. Nur die nötigste Reperatur würde einen Betrag verschlingen, mit dem sich ein netter Urlaub verbringen lassen würde. Dazu kommen diverse Kleinigkeiten wie neue Reifen und Stoßdämpfer sowie das große Inspektionspaket. Im Moment ist das Fahren mit dem Wagen nicht mehr nötig. Nun hat der Wagen a) schon einiges an Kilometer runter und b) auch schon ein Alter, in dem man nicht weiß, was als nächster Defekt kommt. Die Lösung? Ein neues Auto muss her und zwar schnell.

Warum ich nun am Sonntagabend trotzdem gut gelaunt bin? Es hat sich alles geklärt. Der neue Job ist ebenso da wie das „neue“ Auto. Beides ist eher eine Notlösung, quasi der berühmte Kompromiss. Die finanziellen Einbußen beim Job werden aber durch die Einsparungen beim fahrbaren Untersatz wieder reingeholt. Die Lage hat sich also mehr als entspannt, die neue Woche kann beginnen. Und zu allem Überfluss hat Dell nun endlich den Versand des vor Urzeiten bestellten Rechners bestätigt. Und am Ende hat Missy also doch Recht behalten: „Wir kriegen das schon hin!“. Stimmt.

Ein Kommentar zu “Die Horror-Woche

  1. Es freut mich zu hören, das ein kleiner Lichtblick am Ende Eures Tunnels zu sehen ist.
    Jeder hat zwar sein Päckchen zu tragen, aber trotzdem „leidet“ man mit guten Freunden ja immer ein bißchen mit.
    Liebe Grüße !

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