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Captivity

Captivity

Inhalt:

Ein bekannter Star wird entführt und von einem offenbar Verrückten in einem Keller gefangen gehalten. Brutale psychologische Spielchen treiben sie an den Rande des Wahnsinns als sie bemerkt, dass sie nicht allein gefangen ist. Im Nebenraum ist ein unbekannter Mann. Beide versuchen aus den Klauen des Entführers zu entrinnen….

Kritik:

Es ist nur zu offensichtlich, dass nach dem Erfolg der SAW-Reihe zahlreiche Filme versuchen, diesen Erfolg zu kopieren. Captivity ist nicht nur ein misslungenes Beispiel dafür sondern darüber hinaus noch einer der schlechtesten Horror-Thriller, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Das Beste am Film ist noch Elisha Cuthbert (bekannt aus 24 als Jack Bauers Tochter Kim), allerdings auch nur aufgrund ihrer optischen Reize. Doch mit zunehmender Spieldauer zeigt sie sich immer zugeknöpfter und das Interesse am Film ist komplett verschwunden.

Das Drehbuch ist konfus, obwohl Schreiber Larry Cohen durchaus erfahren auf dem Gebiet ist. Der vermeintliche Twist am zum Ende hin ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Das ist selbst für eine Komödie völlig over the top. Und wenn bei einem Horrorfilm zu keiner Zeit auch nur der Hauch von Spannung aufkommt, läuft etwas absolut falsch.

Dazu kommt, dass der Film sich zwischen alle Stühle setzt: Für einen Psycho-Thriller ist er zu platt und für einen Vertreter aus dem Torture-Porn-Genre fehlt es an der nötigen Brutalität. So ist es kein Wunder, dass es im Kino auch kein zahlendes Publikum dafür gibt. Aber insofern bleibt uns wenigstens ein zweiter Teil erspart.

Infos:

Originaltitel:Captivity
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 96 Minuten
Kinostart: tba (Fantasy Filmfest)
Regie: Roland Joffé
Drehbuch: Larry Cohen, Joseh Tura
Darsteller: Elisha Cuthbert, Daniel Gillies, Pruitt Taylor Vince
Genre: Horror-Thriller
Für Freunde von: SAW
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★☆☆☆☆☆☆☆☆

3 Kommentare zu “Captivity

  1. Stimme vollkommen zu! Jedoch würde ich noch nicht einmal sagen, dass es für Freunde von Saw geeignet ist. Dieser Film verdient es nicht empfohlen zu werden, nicht einmal denen, die dieses Genre mögen 😉
    Aber sonst hast du den Film gut erfasst, seh ich 100%ig auch so ^^
    Btw: Die Poster waren, neben Cuthbert, auch ansehnlich ~

  2. naaaja ;-)… es ist unvermeindbar zu sagen, dass der film einige negativ auffallende aspektre aufweist:
    – leicht verkorkste story, die am schluss eine extremst „unlogische“ lösung gibt (btw der storytwist am ende IST tw. VORHERSEHBAR -> zumindest, dass ein zweiter in das ganze involviert sein muss)
    – grobe längen, die das ganze trüben
    – nicht mal die spannung reicht an das großartige saw I heran

    ABER: es gibt auch positives. der storytwist am ende ist dennoch GUT durchdacht… (es wurde eben versucht saw zu kompieren, nach dem motto „kann ne gute figur auch böse sein?“ etc…)
    UND: die schauspielerische leistung von elisha cuthbert und ihrem jungen kollegen empfinde ich als recht gut. die figur des „ben“ kommt ein bisschen „plump“ rüber, aber naja… ^^
    ich würde 3-4 sterne geben… der film HÄTTE sicher potential gehabt, ABER leider haperts (wie auch bei saw 2, 3 und 4) an der umsetzung…

  3. Das ist vielleicht ein Schrott. Jenseits von Horror und Thriller nervt dieser Streifen von der ersten bis zur letzten Minute mit Langeweile. Selten so einen Mist gesehen. Bloss das Geld für die DVD sparen.

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