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Könige der Wellen (Surf’s Up)

Könige der Wellen (Surf’s Up)

Inhalt:

Der junge Pinguin Cody hat einen Traum, seit er sein Idol Big Z getroffen hat: Er will unbedingt Weltmeister im Surfen werden. Daher verlässt er seine Heimat Buenos Eisig in der Antarktis, um an den offenen Meisterschaften auf Pingu Eiland teilzunehmen. Als es dort für ihn nicht so gut läuft, trifft er den launischen Ex-Surfer „The Geek“, der ihm viel mehr beibringt als nur Surfen.

Kritik:

Im Prinzip ist Könige der Wellen ein netter Animationsfilm wie so viele andere auch, bringt aber ein paar neue Ansätze, die ihn dann doch über den Genre-Durchschnitt heben. Da wäre zum ersten das In-Thema Pinguine. Nach den Erfolgen von Die Reise der Pinguine und Happy Feet setzt man damit auf eine sichere Bank. Noch besser gefiel mir jedoch die Art der Inszenierung. Könige der Wellen ist als Fake-Doku angelegt und die Protagonisten sprechen immer wieder direkt in die Kamera bzw. mit dem Kameramann. Dazu klatschen auch immer wieder Sachen vor die Linse, lustig gemacht.

Technisch spielt Könige der Wellen definitiv in der A-Liga. Die Surf-Szenen sind exzellent und teilweise atemberaubend in Szene gesetzt. Wer nur ein ganz klein wenig mit Surfen anfangen kann, sollte unbedingt reinschauen. Das farbenfrohe Karbik-Setting ist dann natürlich auch eine wunderbare Spielwiese für das Animationsteam. Auch die Animationen der Charaktere sehen klasse aus. Highlight bei den Figuren ist sicherlich der Codys Sidekich Chicke Joe, der im Original perfekt von Jon Heder (Napoleon Dynamit) gesprochen wird. Einfach herrlich.

Leider fällt die zweite Hälfte des Films dann etwas ab. Die Comedy-Elemente treten immer mehr in den Hintergrund und der ernste Teil der Geschichte übernimmt die Überhand. Da geht es dann um echte Freundschaft und das es viel mehr im Leben gibt als nur Gewinnen. Für die Kleinen sicherlich keine schlechte Sache. Ein weiteres Problem ist dann noch, dass die meisten Figuren zu blass bleiben. Insgesamt aber einer der besseren Vertreter des Animations-Genres insbesondere aufgrund der witzigen Inszenierung und es tollen Settings.

Infos:

Originaltitel: Surf’s Up
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 85 Minuten
Kinostart: 13. September 2007
Regie: Ash Brannon, Chris Buck
Drehbuch: Christian Darren, Lisa Addario
Deutsche Sprecher: Robert Stadlober, Jessica Schwarz, Thomas Fritsch, Daniel Fehlow
Genre: Animation
Für Freunde von: Happy Feet, Ice Age, Madagascar
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

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