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Das Bourne Ultimatum

Das Bourne Ultimatum

Inhalt:

Jason Bourne ist immer noch auf der Suche nach seiner wahren Identität. Von der Regierung wurde er zu einer perfekten Killermaschine gedrillt. Langsam kommt ihm die Erinnerung zurück und er will die finden, die ihm all das angetan haben. Als seine Geschichte in einer Londoner Tageszeitung veröffentlicht wird kommt Bewegung in die Geschichte. Jason Bourne begibt sich zurück an den Ort, wo alles begann. Und er tritt letztlich seinen Schöpfer gegenüber.

Kritik:

Das Bourne Ultimatum ist der krönende Abschluss der Bourne-Trilogie und gleichzeitig ein Musterbeispiel, wie man einen perfekten Action-Thriller inszeniert. Regisseur Paul Greengras , der die Serie mit dem zweiten Teil von Doug Liman übernahm, perfektioniert seinen Stil mit viel Einsatz von Handkameras, die einen mitten ins Geschehen ziehen und quasi ein Gefühl von „Mittendrin statt nur dabei“ vermittelt. Sein Stil ist geprägt von hartem Realismus.

Auch storytechnisch ist das Bourne Ultimatum eine konsequente Fortsetzung. Der Film fängt da an, wo der zweite Teil aufgehört hat. Jason Bourne ist immer noch auf der Suche nach seiner wahren Identität und den Leuten, die ihm zu dem gemacht haben, was er heute ist: Eine eiskalte Killermaschine. Dabei hat er mit Direktor Noah Vosen einen perfekten Gegenspieler, der exzellent von David Strathairn gespielt wird. Wie schon in den Vorgängern erhält Bourne Unterstützung von der jungen Agentin Nikki und Pamela Landy, die Gewissensbisse aufgrund des Vorgehens ihrer Vorgesetzten bekommt.

Leerlauf ist für das Bourne Ultimatum ein absolutes Fremdwort. Sämtliche Charaktere sind ja bereits aus den Vorgängern hinlänglich bekannt. Der Film ist eine atemberaubende Achterbahnfahrt, die kaum Zeit zum Luftholen lässt. Schon zu Beginn gibt es ein spektakuläres Katz-und-Maus-Spiel im Londoner Bahnhof zwischen Bourne und seinem Kontaktmann auf der einen und dem gesamten Überwachungsapparat der Regierung auf der anderen Seite. Wie üblich reist Bourne um den gesamten Globus um seine Mission zu erfüllen: Moskau, London, Paris, Turin, Madrid und sogar Marokka sind unter anderem die Schauplätze des Films.

Die Actionsequenzen sind, obgleich eher realistisch gehalten, mit das Beste, was es seit langem im Kino gab. Dabei funktioniert das Bourne Ultimatum noch besser als Stirb Langsam 4.0, was an der deutlich besseren Story und an den realistischeren Actionszenen liegt. Paul Greengras hat einen Film abgeliefert, der sicherlich ein echter Genre-Klassiker wie einst French Connection werden wird und sicherlich auch in vielen Jahren nichts von seiner Faszination verlieren wird.

Infos:

Originaltitel: The Bourne Ultimatum
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 111 Minuten
Kinostart: 05. September 2007
Regie: Paul Greengras
Drehbuch: Tony Gilroy, Scott Z. Burns, George Nolfi
Darsteller: Matt Damon, Joan Allen, Julia Stiles, David Strathaim
Genre: Action-Thriller
Für Freunde von: Bourne Verschwörung, Stirb Langsam 4.0, Casino Royale
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★★★★☆

4 Kommentare zu “Das Bourne Ultimatum

  1. Na Mensch, da haben wir ja mal wieder den selben (guten) Geschmack. Der Film war echt der Hammer. Habe selten einen so gelungenen Abschluss für eine Trilogie gesehen. Gerade durch die Parallelen zum ersten Teil wird das Ende so rund wie es nur sein kann. Großes Kino.

  2. Pingback: 2007 im Kino

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