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Michael Ballhaus im Interview

Es wird ja gerne Mal über deutsche Stars in Hollywood gesprochen, wie zum Beispiel Franka Potente, Thomas Kretschmann, Jürgen Prochnow, Wolfgang Petersen oder Roland Emmerich. Dabei wird einer der erfolgreichsten gerne vergessen: Michael Ballhaus. Der 72jährige hat eine beachtliche Karriere als Kameramann vorzuweisen. So hat er er als Kameramann in über 100 Filmen mitgewirkt und unter anderem sehr viel mit Martin Scorsese zusammen gearbeitet, zuletzt bei The Departed. Er war unter anderem drei Mal für den Oscar nominiert. 

Nun sagt er der Branche leise auf Wiedersehen und kommt zurück nach Deutschland. Die Süddeutsche hat ein extrem interessantes Interview mit ihm geführt. Dabei bekommt man einen guten Einblick, wie es hinter den Kulissen der Glitzerfassade Hollywood so abgeht. Dabei erzählt er von lustigen Begebenheiten bei diversen Produktionen und zahlreichen Stars und wie diese sich am Set benehmen. Am interessantesten sind aber seine Eindrücke vom Filmgeschäft. Liest man sich das Mal genauer durch merkt man schnell, warum viele Filme etwas lieblos wirken und wir immer mehr Fortsetzungen sehen. (via)  

Es gäbe ja auch die Möglichkeit, kleine, unabhängige Filme mit geringem Budget zu drehen.

Aber man kann inzwischen tatsächlich leichter einen Film finanzieren mit 100 Millionen, wenn man zwei Stars hat, als einen für 20 Millionen mit fünf guten, aber unbekannten Schauspielern. Selbst wenn man mit denen vielleicht einen besseren Film machen könnte. 

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