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Californication

Californication

Nach Pushing Daisies muss ich schon wieder eine US-Serie empfehlen: Californication, welche gerade auf dem Sender ShowTime debütiert.

Die Hauptrolle in Californication spielt David Duchovny, der früher als Fox Mulder in Akte X reichlich Serienerfahrung sammeln konnte. Es handelt sich bei seinem neuen Projekt um eine Erwachsenenkomödie, die einen unglaublich guten Humor hat. Duchovny spielt Hank Moody, einen Autoren in der Mid-Life-Crisis. Er hat mit seinem Buch „God hates us all“ ein One Hit Wonder geschrieben, das ausgerechnet von Tom und Katie unter dem Namen „Crazy little Thing called Love“ verfilmt wurde.

Die Trennung von seiner Ex, die nun kurz vor der Hochzeit steht, hat Hank alles andere als gut verdaut, insgeheim will er sie doch zurück. Außerdem ist da noch die Teenie-Tochter, die allerhand Probleme auf den Plan wirft. Das ist auch der Grund, warum Hank immer wieder Gelegenheit hat, mit seiner Ex auseinandersetzen zu müssen. Seine Zeit vertreibt sich Hank, der mit seiner Ex gleichzeitig seine Muse verloren hat, mit ständigem Sex und diversen Drogen.

Die Rolle des Hank ist Duchovny auf den Leib geschrieben. Er schlurft ständig leicht verhurt mit Drei-Tage-Bart gedankenverloren durch die Kulissen. Dabei steckt unglaublich viel Ausstrahlung hinter seiner dunklen Sonnenbrille. Er ist ein Macho wie er im Buche steht und insbesondere seine zahlreichen Sex-Abenteuer bieten viel Platz für zweideutigen Humor. Und da nimmt die Serie kein Blatt vor den Mund. Selten durfte jemand so ausführlich über Vaginas philosophieren, ohne dabei nur halb so platt rüber zu kommen wie die ganzen niveaulosen Pippi-Kacka-Filme.

Nun muss ich schon zwei neue Serienformate im Auge behalten. Das wird mir die Wartezeit bis zu den neuen Staffeln von Lost, 24 und Prison Break gut vertreiben.

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