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Fantastic 4: Rise of the Silver Surfer

Fantastic 4: Rise of the Silver Surfer

Inhalt:

Die Fantastischen Vier haben einen neuen Gegner, der aus den Tiefen des Weltalls auftaucht: Der Silver Surfer. Seine Kräfte scheinen denen der Vier deutlich überlegen zu sein. Er hat gigantische Kräfte und mit seinem silbernen Surfbrett erreicht er enorme Geschwindigkeit. Doch der Silver Surfer ist nur der Vorbote einer viel größeren Gefahr, die sich der Erde nähert. Und das gerade in dem Moment, als Reed und Susan in Ruhe heiraten wollen.

Kritik:

Obwohl er bei den Kritikern mehr als nur floppte, legte das erste Abenteuer der Fantastic Four einen beachtlichen Boxoffice-Erfolg hin. Eine Fortsetzung war somit unvermeidbar. Und die gute Nachricht gleich vorweg: Rise of the Silver Surfer ist eine deutliche Verbesserung und ein Schritt in die richtige Richtung. Ein richtig guter Film ist Rise of the Silver Surfer dadurch noch lange nicht.

Die Story ist wieder platt und belanglos, der Film letztlich eine hohle Popcorn-Nummer. Witzig sind wie immer die Streitereien zwischen Ben und Johnny. Dazu kommen neue Schwierigkeiten, weil Johnny durch eine bloße Berührung nach Kontakt mit dem Silver Surfer mit einem anderen der Vier die Kräfte tauschen kann. Das führt zu viel Verwirrung innerhalb der Truppe. Der Silver Surfer ist eine enorm coole Figur und taugt als Bösewicht deutlich besser als Dr. Doom, der uns leider doch nicht erspart bleibt.

Zugegeben, die Effekte rund um den Silver Surfer haben mich relativ kühl gelassen. Dieser Quecksilber-Look war cool, als der T1000 vor über 15 Jahren in Terminator 2 durch die Kulissen gemorpht ist. Heute gibt es dafür nur ein müdes Lächeln. Abseits davon sind die Effekte aber durchaus im heute üblichen Rahmen. Richtig nervig sind die vielen Unzulänglichkeiten der Story. Warum beauftragt die Regierung ausgerechnet Dr. Doom mit der Hilfe zur Rettung der Erde? Warum müssen wir uns den ganzen Subplot mit der Hochzeit von Sue und Reed antun, die ständig unterbrochen wird? Lustig ist was anderes.

Was mich über die rund 90 Minuten wirklich geärgert hat ist die Tatsache, dass die Kräfte der Vier so selten gebraucht werden. Was könnte man für Ideen einbauen, wenn man etwas kreativ wäre? Ich meine, da kann sich einer wie Gummi verbiegen und dann fällt denen nur eine laue Tanznummer ein? Also bitte. Ich mecker schon wieder zu viel. Insgesamt ist Rise of the Silver Surfer nette Comic-Unterhaltung von der Konkurrenz a la Spider-Man und Batman Begins so weit entfernt wie Jessica Alba davon eine gute Schauspielerin zu sein.

Infos:

Originaltitel: Fantastic 4: Rise of the Silver Surfer
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 92 Minuten
Kinostart: 14. August 2007
Regie: Tim Story
Drehbuch: Mark Frost, Don Payne
Darsteller: Joan Gruffud, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chilkis
Genre: Comic-Action
Für Freunde von: Fantastic 4, X-Men, Superman
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆

3 Kommentare zu “Fantastic 4: Rise of the Silver Surfer

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