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28 Weeks Later

28 Weeks Later

Inhalt:

28 Wochen sind vergangen, nachdem der Rage-Virus in Großbritannien erstmals ausgebrochen sind und abertausende ihr Leben verloren haben. Die Infizierten sind verhungert, die Rückkehr der Evakuierten wird streng vom US-Militär überwacht. Die beiden Geschwister Tam und Andy sehen ihren Vater wieder. Dieser hat eine schwere Last zu tragen, hat er doch beim Übergriff der Infizierten seine Frau zurück gelassen, um selbst die Flucht ergreifen zu können. Doch kaum kann die Familie ihre Probleme aufarbeiten, bricht das Virus erneut aus. Die Geschwister werden von den brutalen Bestien verfolgt und obendrein vom Militär, dass völlig überfordert versucht, mit Gewalt die Gefahr einzudämmen.

Kritik:

Ich habe von Haus aus ein Problem mit Fortsetzungen. Meist werden sie schnell gemacht, um einen Erfolg weiter auszuschlachten. 28 Days Later war ein solcher Erfolg. Danny Boyle schaffte es, dem Zombiefilm neue Impulse zu geben und das Horror-Genre zu reanimieren. Schade nur, dass er keine Zeit für die direkte Fortsetzung hatte und nur noch als Produzent fungiert. Vielleicht wäre unter seiner Hand ein besserer Film dabei rausgekommen.

Dabei fängt der Film so unheimlich gut an. Die ersten zehn Minuten strotzen vor Spannung und einer fesselnden Atmosphäre. Auch die Geschichte um die in sich zerrissene Familie hatte so viel Raum für Konfliktpotenzial. Mir ist vollkommen unverständlich, wie man das, nach einer wirklich guten Einführung, so an die Wand fahren kann. Mit dem Wiederausbruch des Virus verkommt der Film zu einer billigen, effekthaschenden Splatter-Orgie, die all das einbüßt, was das den Erstling und die ersten Minuten auszeichnete.

Von einem neuen Teil der Resident-Evil-Reihe hätte ich vermutlich auch genau das erwartet, doch hier darf man etwas mehr erwarten. Der Plot plätschert dann so vor sich hin und spätestens beim Einsatz des Hubschraubers als Zombiefräse bleibt nur noch Kopfschütteln über. Positiv bleiben letztlich lediglich die wundervollen Aufnahmen von London im Gedächtnis und eine glänzend aufgelegte Amanda Walker. Hoffen wir, dass uns eine weitere Fortsetzung (das Ende ist wieder offen) erspart bleibt.

Infos:

Originaltitel: 28 Weeks Later
Herkunftsland/Jahr: England/Spanien, 2007
Länge: 99 Minuten
Kinostart: 30. August 2007
Regie: Juan Carlos Fresnadillo
Drehbuch: Rowan Joffe, Juan Carlos Fresnadillo
Darsteller: Robert Carlyle, Rose Byrne, Jeremy Renner, Armanda Walker
Genre: Horror/Thriller
Für Freunde von: Dawn of the Dead, Resident Evil, 28 Days Later
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆

5 Kommentare zu “28 Weeks Later

  1. Der erste Teil hatte das, was der zweite nur in den ersten zehn Minuten hatte: Atmosphäre. Danach verkommt Teil 2 zu einer strunglangweiligen Splatter-Orgie, der seine eigentlich interessante Ausgangslage (das Familiendrama) völlig über Bord wirft. Ärgerlich, dass da so viel verschenkt wurde.

  2. Pingback: Filmkritiken der Woche - 32. KW at Nerdtalk
  3. Also ich fand den Film wirklich nicht schlecht, er hatte was, was mir gefällt, ich hoffe auf eine Fortsetzung!

  4. der erste teil ist in dem sinne ein ganz anderer film weil sie england anders (entvölkert) dargestellt haben.
    im zweiten teil und das ist das grosse plus des films wird die dunkle seite des menschen sehr gut sichtbar.
    im ersten teil bekommen wir nur einen kleinen einblich darin als selina mark abschlachtet ohne zu wissen ob er infiziert ist oder nicht.
    im zweiten wird gezeigt wie eine gruppe überforderter mililtärs handeln würde.

    nun zum obengenannten kommentar.
    der flim soll eine splaterorgie sein, wo bitte
    nu weill ein par soldaten auf menschen schiessen ist der fillm eine splatterorgie oder weill einer mit seinem heli rasen mäht.
    leute kommt mal klar.
    wenn das eine splatterorgie sein soll dann solltet ihr euch mall land oder down of the dead reinziehen wenn eure mägen das mitmachen.
    aber der film zeigt einfach nur ne misslungen neubesieldung
    und das sehr gut.
    und dann einen film von danny boyle in einem absatzt mit den mehr als unterbelichteten resident evil teilen zu nennen o. vergleichen ist mehr als beleidigent.
    resident evil und erwartungen wie bitte mann redet von schneller geldmache bei 28 weeks later und was bitteschön ist dan resident evil I II total dumme storie und schlechte schauspieler.
    einziger lichtblick im ganzen film war milla jovovich und selbst ddie wird im zweiten teil zu oft gezeigt.
    die story ist schlecht und undurchdacht.
    aber naja
    danke fürs lesen

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