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Sunshine

Sunshine

Inhalt:

Nur noch fünfzig Jahre sind übrig, bevor die Sonne ihren letzten Aufgang erlebt. Mit ihr wird auch die Menschheit sterben. Alle Hoffnung liegt in der Mission des Raumschiffes Icarus II. An Bord befindet sich eine internationale Crew, die eine gigantische Sprengladung in die Sonne fliegen soll, um Starthilfe zu leisten. Auf dem Weg zur Sonne verliert die Crew den Kontakt zur Erde. Stattdessen empfangen sie einen Notruf von Icarus I, das vor Jahren spurlos auf der gleichen Mission verschwunden war.

Kritik:

Sunshine ist ein cleverer Mix aus beliebten Genre-Größen. Die erste Stunde geben sich 2001 mit seinen philosophischen Ansätzen und Aliens mit seiner klaustrophobischen Grunstimmung die Ehre. Die letzten 45 Minuten sind dann ein spannendes Stück Event Horizon. Sofern man für so einen Mix offen ist und auch mit der ziemlich verrückten Grundprämisse klarkommen mag, wird man mit Sunshine gut gemachte SciFi-Unterhaltung serviert bekommen.

Die Stärke von Sunshine ist die Macht seiner Bilder. Im Zusammenspiel mit der stimmungsvollen Synthie-Musik kommt eine merkwürdige Stimmung auf während die Besatzung immer weiter in ihr Verderben steuert, das so ungeheuer schön anzusehen ist. Die gefährliche Schönheit der Sonne kommt in den sehr ruhigen Passagen extrem gut rüber.

Das Ganze wendet sich beim Andocken an die Icarus 1. Die Erzählstruktur ändert sich dann schlagartig und der Film, der vorher kammerspielartige Züge hatte, nimmt Tempo und Spannung auf. Und gerade durch die zuvor so ruhige Struktur des Filmes wirkt das Ende noch deutlich packender. Super inszeniert von Mr. Boyle.

Infos:

Titel/Originaltitel: Sunshine
Herkunftsland/Jahr: GB, 2007
Länge: 105 Minuten
Kinostart: 19. April 2007
Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Alex Garland
Darsteller: Cilian Murphy, Chris Evans, Michelle Yeoh, Hiroyuki Sanada
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★★☆☆☆

Ein Kommentar zu “Sunshine

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