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Spider-Man 3

Spider-Man 3

Inhalt:

Alles läuft endlich gut für Peter Parker. Er hat es endlich geschafft, sowohl seine Liebe zu Mary Jane und seine Geheimidentität als Spider-Man in Einklang zu bringen. Doch da ergreift eine seltsame außerirdische Lebensform Besitz von Spider-Man. Sein Anzug verfärbt sich schwarz, seine Kräfte steigern sich exponentiell, parallel zu seinem Ego. Er vernachlässig nicht nur seine Aufgaben und Freunde, sondern auch seine große Liebe. Er steht vor der schweren Entscheidung endlich wieder er selbst zu werden, oder sich den reizvollen Kräften hinzugeben. Parallel dazu treiben diverse Schurken ihr Unwesen. Der Sandman, der Peters Onkel getötet hat, und auch der grüne Kobold sind wieder da. Und später gesellt sich auch noch Venom dazu. Viel zu tun für Spider-Man.

Kritik:

Im Gegensatz zu den Piraten aus der Karibik hat mich auch das dritte Abenteuer von Spider-Man wieder beeindruckt. Er ist der einzige Superheld auf einer Kinoleinwand, der einen echten Charakter mit Macken, Problemen und Gefühlen hat. Natürlich wird es hier und da ein wenig übertrieben, was diese Ebene des Films angeht, aber gerade das hebt Spider-Man von den vielen seelenlosen Comic-Umsetzungen ab.

Tricktechnisch setzt Spider-Man 3 die Messlatte nochmal ein gutes Stück höher im direkten Vergleich zu den beiden Vorgängern. Einige Actionsequenzen sind so brutal-schnell und packend in Szene gesetzt, dass man für jede ruhige Verschnaufpause dankbar ist. Der große Fight am Ende in den Häuserschluchten von New York ist eine atemlose Hetzjagd und das Highlight des Filmes, zusammen mit dem Fight gegen den grünen Kobold am Anfang des Filmes.

Das große Probleme von Spider-Man 3 ist, dass Sam Raimi zu viel wollte. Drei Schurken sind einfach zu viel Stoff für einen einzigen Film. Da kommen einige einfach viel zu kurz im Gegensatz zum Drama um Spideys Ego. Ein bisschen nervig ist mittlerweile, dass jeder Schurke doch irgendwo einen ganz sanften Kern hat und doch nur Gutes will. Sandman macht alles nur für seine krebskranke Tochter, Venom tut es, weil er von einem Alien infiziert ist und der grüne Kobold will nur seinen Vater rächen. Man bekommt fast Mitleid.

Dennoch ist Spider-Man immer noch das Maß der Dinge im Genre Comic-Verfilmungen. Da kommen sowohl die X-Men als auch der der dunkle Ritter Batman bisher nicht dran. Gute Action bieten sie alle, Spider-Man darüber hinaus so etwas wie Charakter-Entwicklung und einen gewissen Tiefgang. Innerhalb der bisherigen Trilogie würde ich den dritten Teil hinter dem Erstling, aber vor dem zweiten Teil einordnen. Im Kinosommer 2007 für mich bisher der Sieger. Aber die Transformers kommen ja erst noch.

Infos:

Titel/Originaltitel: Spider-Man 3
Herkunftsland/Jahr: USA, 2007
Länge: 140 Minuten
Kinostart: 01. Mai 2007
Regie: Sam Raimi
Drehbuch: Sam Raimi, Ivan Raimi, Alvin Sargent
Darsteller: Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Thomas Haden Church, James Franco, Topher Grace, Bryce Dallas Howard
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★★☆☆☆

2 Kommentare zu “Spider-Man 3

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