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BLOGine 2007: Zickenterror Galore

Ich habe nun schon auf einigen mir bekannten Weblogs von der Wahl zur BLOGine 2007 gelesen. Quasi ein Blog-Award nur für Frauen und solche, die sich dafür ausgeben. Was ich zunächst als Schnapsidee auf der Rechnung hatte, entpuppt sich jetzt langsam als abendfüllende Unterhaltung. Nach der kürzlichen „kleinen Wahl-Affäre“ liegen die Nerven einiger nominierter Mädels offenbar mehr als blank. Das Ganze erinnert mich gerade an das Rumgezicke bei „Germany’s Next Top Model“. Das Ganze bestätigt aber auch mein Vorurteil, dass Mädels untereinander einfach nicht sozial kompatibel zueinander sind.

Wenn eine Frau einen Raum mit anderen Frauen betritt, dann geht der Blick sofort in die Runde. Sieht eine besser aus? Leistet sich eine stilistischen Faux Pais beim Outfit? Ist vielleicht sogar eine dicker? So lange alle noch auf einem Rang unterwegs sind, mag es vielleicht noch gehen. Noch schlimmer ist es im Berufsleben, wenn die eine Zicke der anderen etwas „befehlen“ kann. Spätestens diese Konstellation geht auf Dauer einfach immer in die Hose.

Und nochmal was ganz theoretisches zu solchen Wahlen. Ich vote nicht für Leute, die bei sowas nominiert sind, nur weil ich sie vielleicht kenne. Ich vote dann, wenn es jemand verdient hat. Verdient hat es aber niemand durch meine Bekanntschaft. So läuft das nicht. Und wenn das alle so sehen würden, dann würden solche Wahlen auch wieder Sinn machen. Dann gewinnt nämlich nicht der mit dem penetrantesten Generve oder den klickgeilsten Freunden. Nur mal so in den Raum geworfen. Und jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung des Zickenterrors.

2 Kommentare zu “BLOGine 2007: Zickenterror Galore

  1. Du hast schon recht: der Sinn einer solchen Wahl kann nicht darin bestehen, dass die Bloggerin mit den meisten Lesern (oder eben auch den „klickgeilsten Freunden“) gewinnt.

    Aber diese Wahl zur „Blogine“ wird schon dadurch ad absurdum geführt, dass eben jene Freunde, die später mächtig klicken, vorab schon mal die „Nominierung“ übernehmen. Mit Inhalten und Qualität muss das Ganze gar nichts zu tun haben, einzig ein „Die kenne ich, die nominiere ich“ reicht aus, damit sich ein Blog mit einem chicen „Nominiert“-Button schmücken kann. Das ist von einer „echten Nominierung“ – wie etwa der Oscar-Nominierung – meilenweit entfernt, da diese nicht nur bedeutet „Den Film kenne ich“, sondern „Hier hat eine Jury zusammengesessen und findet diesen Film so gut, dass er zur Wahl gestellt werden sollte.“ You know what I mean.

    Nun denn, ich gebe zu, ich habe auch schon meine Stimme abgegeben, um jemandem eine Freude zu bereiten. Aber vom „Ansehen“ her steht das Ganze bei mir nicht einen Deut über der „Superblos 2007“-Wahl von Hitflip seinerzeit. Eigentlich nur angeleiert, um der eigenen Seite – hier: bondea – ein wenig mehr Publicity zu bringen.

  2. Ok. Ich hab den Wink verstanden. Sorry Leute, das ich jemanden untestützt habe, den ich mag, aber wie sich herrausgestellt hat war das wohl mal wieder ein griff ins Klo.
    Schön, wenn man so charmant darauf gestoßen wird !
    Vielen Dank !

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