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Dreamgirls

Dreamgirls

Nach Chicago ist Dreamgirls eine weitere Broadway-Adaption, die von vorne bis hinten auf Oscar getrimmt ist und für meinen Geschmack deutlich zu viel Gesangseinlagen hatte. Das kennt man so nur von Disney-Kinderfilmen. Erzählt wird die übliche Geschichte vom kometenhafte Aufstieg, dem nur Eifersucht und das eigene Ego der beteiligten Personen im Weg stehen. Been there, done that. In die Hauptrolle wurde R’n’B-Star Beyonce gepresst, die zumindest im Vorfeld Ex-Mlchtegern-American-Idol Jennifer Hudson die Show stahl. Schauspielerisch gehören sie beide sicherlich nicht zur Creme de la Creme, rein gesangstechnisch stach Underdog Hudson den großen Star dann sogar aus.

Auf männlicher Seite können sowohl Jamie Foxx als auch überraschend Eddie Murphy gesanglich nicht mithalten, dafür setzen sie schauspielerisch Akzente. Insgesamt fühlten sich die knapp 130 Minuten fast doppelt so lang an und nach Verlassen des Kinos kann man sich höchstens an die eine oder andere Gesangseinlage erinnern. Das erhoffte große Kino manifestierte sich jedenfalls bei mir nur in Form der Blockbuster-Fassade des örtlichen Kinos. Kann man toll finden, muss ich aber nicht.

Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆

Ein Kommentar zu “Dreamgirls

  1. Ich muss sagen, mir hat der Film außerordentlich gut gefallen, und ich hab mir auch gleich den Soundtrack geholt.
    Aber so unterschiedlich können die Geschmäcker sein.

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